07.03.2017

Gronda: Sechstelliges Investment für Tiroler Gastro- und Hotel-Plattform

Das Tiroler Startup Gronda bekommt einen "mittleren sechsstelligen Betrag" von Speedinvest, Karriere.at, Howzat Partners und MairDumont Ventures. Bereits jetzt ist die Gastronomie- und Hotellerie-Plattform eine der größten im deutschsprachigen Raum.
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(c) Gronda: Das Founder-Team

Dem Fachkräftemangel in Gastronomie und Hotellerie ein innovatives Konzept entgegenzusetzen, ist das Ziel des Tiroler Startups Gronda. Damit konnten nun auch Speedinvest, Karriere.at, Howzat Partners und MairDumont Ventures überzeugt werden, die zusammen einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ investierten. Gronda will als „LinkedIn für die Gastro- und Hotelbranche“ ambitionierte Köche, Kellner und andere Gastronomen miteinander verbinden. Auf der Plattform können Mitglieder ihre neuesten Ideen und Kreationen teilen, und sich so ein Profil und Netzwerk in der Industrie aufbauen.

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Gronda als Job-Plattform für Fachkräfte

Neben Kommunikation dient Gronda vor allem auch der Vernetzung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. So können sich Mitglieder durch Beiträge der Mitarbeiter diverser Betriebe schnell einen Überblick über Unternehmen machen und sich über die Plattform bei einem Hotel oder Restaurant bewerben. Für Unternehmen soll damit ein direkter Zugang zur jungen Generation, und so eine Möglichkeit, gute Fachkräfte schnell und einfach zu rekrutieren, geschaffen werden. Gronda will damit als erstes Unternehmen „Active Sourcing“ in die Branche bringen.

Kempinski, Sheraton und Sacher sind bereits Kunden

Die Idee zu Gronda entstand aus der eigenen Erfahrung von CEO und Co-Gründer Valentin Schütz. „Während meines Studiums verbrachte ich die Ferienzeit immer im elterlichen Hotelbetrieb im Pitztal. Dort erkannte ich das erste Mal, wie viel Mühe meine Eltern damit hatten, passende Mitarbeiter zu finden und dass dies zu einem existenzbedrohenden Problem geworden ist“, erzählt Schütz. Nach einem erfolgreichen Start als Blog wurde Gronda gemeinsam mit den Co-Foundern Juan Vicci und Tobias Zetzsche im März 2016 als Plattform gelauncht. Noch im selben Jahr wurde das Unternehmen vom deutschen Hotellerieverband als bestes deutschsprachiges Hospitality Startup ausgezeichnet. Zu den Kunden gehören mittlerweile Branchengrößen wie das Fairmont Hotel Vierjahreszeiten, das Kempinski, das Sheraton und das Sacher.

Internationalisierung soll vorangetrieben werden

Mit dem aktuellen Investment soll nun der weitere Ausbau im deutschsprachigen Raum sowie die Internationalisierung vorangetrieben werden. “Die Hospitality-Industrie ist heute noch von analogen und veralteten Prozessen geprägt. Gronda kann den derzeitigen Disconnect zwischen Management und Mitarbeitern überbrücken”, sagt Marie-Helene Ametsreiter von Speedinvest. Klaus Hofbauer, Co-Founder und Geschäftsführer von karriere.at, ergänzt, man wolle das bei karriere.at gewonnene Know-How unterstützend einbringen.

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contextflow, Corona, Radiologie
(c) contextflow - Das contextflow-Team.

In den vergangenen Jahren war es um das auf KI-basierte Radiologie spezialisierte Wiener Startup Contextflow medial etwas stiller. Davor, im September 2021, hatte man eine bereits kommunizierte Investmentrunde um zwei Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erweitert – brutkasten berichtete.

Contextflow-Deal: Millionen und Aktien

Nun gibt es wieder Neuigkeiten. 4DMedical, ein australisches Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Contextflow unterzeichnet. Der Deal umfasst laut einer am Montag bei der australischen Börse eingereichten Mitteilung eine Cash-Vorauszahlung in Höhe von rund 18,6 Millionen australischen Dollar (aktuell ca. 11,5 Millionen Euro), 56.235 Aktien sowie einen Earn-out von bis zu 2,6 Millionen Optionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vorbehaltlich der Erreichung bestimmter Leistungsziele.

Die Übernahme soll 4DMedical eine umfassende kommerzielle Plattform direkt vor Ort in Europa ermöglichen und die globale Wachstumsstrategie beschleunigen.

Schnelle Expansion und eine Ersparnis

Während sich die Transaktion strategisch auf die geografische Expansion konzentriert, stärke sie zugleich die Technologieplattform von 4DMedical, heißt es in der Aussendung. Die KI-basierten Erkennungs- und Workflow-Tools von Contextflow, insbesondere im Bereich des Lungenkrebs-Screenings, sollen dabei die funktionellen Bildgebungsfähigkeiten von 4DMedical ergänzen, die eine quantitative Bewertung von Ventilation, Perfusion und Lungenmechanik ermöglichen.

Durch die Übernahme von Contextflow gewinnt 4DMedical ein in Europa ansässiges Team mit kommerzieller und technischer Expertise, einen etablierten Kundenstamm sowie eine klinische Präsenz in ganz Europa. Darüber hinaus erhält das Unternehmen eine CE-gekennzeichnete Produktsuite, die bereits in routinemäßigen klinischen Workflows eingesetzt wird, sowie eine regulatorisch konforme Plattform, die den Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Diese Grundlage diene 4DMedical dazu, den Zeit- und Komplexitätsaufwand für den Aufbau einer neuen regionalen Präsenz zu umgehen.

Contextflow-CEO wird General Manager

Durch diese Kombination komplementärer Produktsuiten sei das australische Unternehmen nun konkret in der Lage, funktionelle Lungenbildgebungslösungen in etablierte europäische radiologische Workflows einzuführen, Cross-Selling innerhalb der bestehenden installierten Kundenbasis zu betreiben, in Märkte mit etablierten Erstattungspfaden – einschließlich Deutschland – zu expandieren sowie die Markteinführungszeit für neue KI-gestützte Lösungen zu verkürzen. Die Ergänzung um eine kommerziell aktive, MDR-konforme Plattform reduziere dabei zusätzliche regulatorische Reibungsverluste und ermögliche skalierbares Wachstum in mehreren europäischen Märkten.

Markus Holzer, CEO von Contextflow, übernimmt künftig die Rolle des General Managers von 4DMedical Europe, verantwortet das Wachstum des Unternehmens in der Region und berichtet direkt an Gründer und CEO Andreas Fouras.

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