27.11.2025
PERSONALIE

Greiner Bio-One: Sebastian Heiner folgt auf Ilke Panzer als CEO

Mit 1. Dezember 2025 übernimmt Sebastian Heiner die Position des CEO der Greiner Bio-One International GmbH.
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Greiner Bio-One, Greiner
© privat - Sebastian Heiner, CEO Greiner Bio-One.

Sebastian Heiner wird mit erstem Dezember neuer Geschäftsführer der Greiner Bio-One International GmbH, der Medizintechnik-Sparte der Greiner AG. Heiner war zuletzt als Mitglied des Vorstands bei Fuchs SE unter anderem für die Bereiche Operations, Procurement, Product Management, F&E und Nachhaltigkeit verantwortlich. Er folgt nun auf Ilke Panzer.

Greiner AG-CEO: „Für zukünftige Wachstumsphase“

„Sebastian Heiner steht für eine konsequente Verbindung von strategischer Weitsicht, teamorientierter Führungsqualität und operativer Umsetzungskraft gepaart mit einem klaren Innovationsanspruch sowie hoher Prozessqualität“, sagt Saori Dubourg, CEO der Greiner AG. „Mit seiner Expertise in globaler Geschäftsentwicklung und der Fähigkeit, Strategien und Prozesse operativ umzusetzen, ist er die ideale Besetzung für die zukünftige Wachstumsphase von Greiner Bio-One.“

Innovationsprojekte

Mit der Berufung von Sebastian Heiner möchte das Unternehmen den Wachstumskurs fortsetzen und eine neue Phase der strategischen Weiterentwicklung eröffnen, die auf den Impulsen von Ilke Panzer aufbaut.

Unter ihrer Leitung habe das Unternehmen entscheidende Innovationsprojekte angestoßen und die internationale Marktposition gestärkt, heißt es per Aussendung: „Ilke Panzer hat Greiner Bio-One mit großer fachlicher Expertise durch eine Phase wichtiger strategischer Weichenstellungen geführt und entscheidende Impulse gesetzt. Dafür danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für ihre neue berufliche Aufgabe außerhalb von Greiner alles Gute“, so Saori Dubourg, Vorstandsvorsitzende der Greiner AG über die scheidende CEO.

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Abbau von Bürokratie, Fokus auf Digitalisierung

Eines der großen Themen ist die Entbürokratisierung durch Digitalisierung. „Wir befreien Bürger, Unternehmen und Verwaltung von unnötigen analogen Pflichten. Also: Was digital einfacher geht soll auch digital gehen“, sagt Pröll. Als Beispiel nennt er, dass die verpflichtende Barzahlung oder mehrfach auszudruckende Antragsunterlagen zukünftig wegfallen und durch digitale Wege ersetzt werden würden.

„Herzensprojekt“: Das Once-Only-Prinzip

Einer der dreizehn Punkte ist die langfristige Verwirklichung des Once-Only-Prinzips. Unternehmen müssten dadurch künftig keine Nachweise mehr vorlegen, die dem Staat ohnehin schon vorliegen. Dadurch würden Amtswege einfacher und schneller gemacht werden. Project X bildet die technologische und organisatorische Grundlage, um das Once-Only-Prinzip in der österreichischen Verwaltung in die Realität umzusetzen. Durch den Ausbau der zentralen Datenmanagement-Infrastruktur (dadeX) im Rahmen dieses Projekts wird sichergestellt, dass der Staat bereits vorhandene Daten selbstständig abrufen und verknüpfen kann.

„Das ist eines meiner Herzensprojekte, weil ich glaube, dass es eine maßgebliche Veränderung herbeiführen wird. […] Das ist ein Projekt, das definitiv über die nächsten zwei Jahre gehen wird, weil wir die Register ordnen müssen, wir müssen die Datenqualität erhöhen und wir müssen Schnittstellen schaffen. Aber es ist zentral, um einen modernen, effizienten und vor allem digitalen Staat zu haben“, so Pröll.

Chatbots bei Verwaltungsverfahren

Mit der neuen AVG-Novelle (Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz) soll der Kontakt zu den Behörden spürbar moderner und unkomplizierter werden. Es wurden rechtliche Regeln für den Einsatz von digitalen Helfern in der Verwaltung präsentiert. Das bedeutet, dass künftig Chatbots und digitale Assistenten ganz offiziell und rechtlich abgesichert dabei helfen dürfen, Bürger:innen und Unternehmen Schritt für Schritt durch Formulare zu führen. Gleichzeitig können einfache Standardfälle in Zukunft vollautomatisch erledigt werden. Insgesamt soll das Einreichen von behördlichen Anträgen dadurch leichter und zugänglicher werden. Die AVG-Novelle zur digitalen Verwaltung wurde bereits im März 2026 beschlossen.

Einheitliche Regelungen

Pröll spricht auch das Thema „Fleckerlteppich“ in Bezug auf Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung in Österreich zwischen Bund, Bundesländern und Gemeinden an. Diese teils sehr komplizierte Verteilung soll klarer werden. Durch die Kompetenzbereinigung wandern bestimmte Zuständigkeiten zum Bund, was einheitliche Regeln im ganzen Land schafft. Pröll nennt hier explizit für Unternehmen relevante Bereiche wie das Bauprodukterecht, das Wettwesen und das kleine Glücksspiel.

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