14.09.2020

GreenMNKY: Handy-Folienschutz für über 5000 Smartphones

In der Höhle der Löwen investierten Carsten Maschmeyer und Nils Glagau 400.000 Euro für 24 Prozent Anteile des Startups GreenMNKY und ihren Hochpräzisions-Cutter. Nun soll das Unternehmen den nächsten Schritt gehen und dabei die drei Vorteile für die Branche intensivieren, die sie mit ihren Handy-Folienrohlingen zu den Händlern bringen: weniger Müll, mehr Auswahl und Verlagerung der Handyzubehör-Herstellung zum Point of Sale.
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GreenMNKY, Oliver Klingenbrunn, Ziya Orhan, Björn Salg, Höhle der Löwen, Handycutter, Handyschutz, Schutzfolie, Panzerglas, Smartphoneschutz, Smartphone-Folie
(c) Thomas Rickert Fotografie - Oliver Klingenbrunn, Ziya Orhan und Björn Salg (v.l.n.r.) haben eine effiziente b2b-Lösung in Sachen Handyschutzhüllen entwickelt.

Vorab, der Deal aus der Sendung hielt auch im Nachgang. Ein Umstand der nicht üblich ist, vor allem nachdem die Investoren eine gründliche Firmenprüfung in Auftrag geben und dann oft auf kleine Ungereimtheiten oder Unwahrheiten kommen. Nicht aber im Fall von GreenMNKY.

Deal hält wie vereinbart

„Sowohl wir, als auch die Investoren haben zu der grundsätzlichen Vereinbarung der Sendung gestanden und konnten den Deal dann auch gemeinsam, so wie in der Sendung vereinbart, umsetzen“, sagt Gründer Ziya Orhan: „Während der Due Diligence Phase konnten wir als Gründerteam unsere individuellen Stärken voll einbringen und dafür Sorge tragen, dass alle Fragen zur Zufriedenheit der Investoren beantwortet werden konnten. Wir konnten auch da mit unserem Geschäftsmodell überzeugen. Dass wir dafür gelobt wurden und die Investoren meinten, selten so gut und übersichtlich aufbereitete Informationen zu erhalten, hat uns natürlich besonders gefreut.“

Die 400.000 Euro Kapital soll nun dabei helfen, den Vertrieb auszubauen sowie die weitere Expansion voranzutreiben. Und dabei, neue Märkte und Kundengruppen zu erschließen. Ein Werkzeug dazu wird die Intensivierung und Professionalisierung des Marketings sein.

Investor für strategische Fragestellung

„Uns ging es bei der Teilnahme an der Gründershow nicht nur ums Geld. Für uns kam von Anfang an nur ein Investor in Frage, der uns auch anderweitig, also etwa bei strategischen Fragestellungen weiterbringt, unterstützt und den Vertrieb stärkt. Geld alleine gibt es auch von der Bank, noch dazu sehr zinsgünstig. Dass uns sowohl Team Maschmeyer, als auch Team Glagau unterstützen ist natürlich super“, sagt Orhan.

GreenMNKY mit plötzlich offenen Türen

„Darüber hinaus erhalten wir wertvollen Input in Fragen des Marketings, insbesondere bei Social-Media. Die Investoren öffnen uns Türen, die ansonsten für uns verschlossen geblieben wären und die unser Vertrieb nutzen kann“ so Orhan weiter: „Hinter den Investoren steht auch ein unglaubliches Netzwerk, das auf alle Fragestellungen Antworten hat und Unterstützung leisten kann, seien es rechtliche oder vertragliche Themen, sowie Fragen zu PR. Letztendlich helfen die Investoren das Boot anzuschieben, rudern müssen wir aber schon selbst.“

Folien für über 5000 Smartphones

GreenMNKY stellt, zur näheren Erläuterung, Händlerkunden einen Hochpräzisionscutter und universelle Green MNKY Folienrohlinge zur Verfügung, mit denen diese genau dann, wenn der Kunde im Laden danach fragt, für mehr als 5000 Smartphones und andere Kleingeräte die passende Green MNKY Schutzfolie für die Vorderseite (Display) und Rückseite herstellen können.

Abomodell von GreenMNKY

Die Kunden werden dabei im Rahmen eines flexiblen Abomodells beliefert. Dabei spart das Unternehmen bis zu 90 Prozent Verpackungsmüll im Vergleich zu herkömmlichen „Panzergläsern“ in Blisterverpackung. Und trägt zum Schutz der Ressourcen bei, weil keine unnötige Lagerhaltung mehr von den Händlern betrieben werden muss: „Und der Händler muss am Jahresende nicht mehr die unverkäuflichen Folien wegwerfen“, sagt Orhan.

TPU als Material

Die GreenMNKY-Schutzfolien bestehen aus Thermoplastischem Polyurethan (TPU) und sind weich und flexibel. Sie absorbieren, laut dem Gründer, trotz ihrer Flexibilität die Aufprallenergie besser als ein Panzerglas, mit dem weiteren Vorteil, dass die Schutzfolie nicht zu Bruch geht.

Mit Metallkugeln getestet

„Wir haben dies sogar in eigenen Testreihen untersucht, bei denen wir eine Metallkugel von unterschiedlichen Höhen auf die mit verschiedenen Schutzfolien geschützten Handydisplays haben fallen lassen. Unsere Green MNKY-Schutzfolien sind dabei sehr einfach und blasenfrei anzubringen, haben eine lange Haltbarkeit und lassen sich bei Bedarf auch rückstandslos wieder entfernen“, so der Gründer.

Speziell Glashaptik fürs Display-Feelin

Daneben enthält die Folie eine Anti-Fingerprint Eigenschaft, sowie eine antibakterielle Wirkung. „Am 14.09. wird unsere GreenMNKY-Schutzfolie mit einer Weltneuheit versehen. Mit einer speziellen Glashaptik, so dass der Kunde auch vom Feeling her keinen Unterschied zu seinem normalen Display mehr verspürt“, erklärt Orhan.

Mülleinsparung durch GreenMNKY

Die Idee zum Cutter und den Schutzfolien kam den Team, als sie die Berge an Verpackungsmüll im Mobilfunkeinzelhandel gesehen haben, die bereits ein einziger Laden produziert. „Wir wissen, wie viele Zubehörteile sich ein Händler auf Lager legen muss, um einigermaßen die Nachfrage bedienen zu können, nur um am Jahresende festzustellen, dass er einen Großteil der Zubehörartikel wegwerfen muss. Weil sie nicht mehr nachgefragt werden“, sagt Orhan.

Zielort: PoS

Und führt aus: „Wenn man sich vorstellt, was da bei 20.000 bis 30.000 Mobilfunkshops alleine in Deutschland herauskommt, ist das Wahnsinn. So können wir in der Branche nicht weiterarbeiten. Wir waren der Ansicht, dass es möglich sein muss, dem Kunden im Laden genau dann die passende Handyschutzfolie herstellen zu können, wenn er sie auch nachfragt. Wir waren uns auch sicher, dass es bei dieser Lösung nur Gewinner gibt: Der Händler, der Kunde und die Umwelt. Unser Ziel war es also, das Ende der Werkbank von China, wo die meisten Zubehörartikel hergestellt werden, direkt in den Laden, also den Point of Sale zu verlagern.“

Damit möchte GreenMNKY einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen: Der Händler hätte dann mit einer geringeren Kapitalbindung und geringeren Lagerhaltung ein größeres Angebot. Und kann für über 5000 Geräte Schutzfolien anbieten und zwar sowohl für die Vorderseite, als auch für die Rückseite.

Bis zu 90 Prozent Müll reduzieren

Weiters müssten Händler keine Kunden im Laden mehr wegschicken, weil das Handy noch zu neu, oder schon zu alt sei. „Die Umwelt profitiert, weil kein unnötiger Lagerbestand mehr aufgebaut und irgendwann wieder entsorgt werden muss. Und Verpackungsmüll um bis zu 90 Prozent, im Vergleich zu Standardschutzfolien in Blisterverpackung, reduziert wird“, weiß Orhan.

Bereits 350 b2b-Kunden

In neun Monaten konnten vom Unternehmen bisher über 100.000 Schutzfolien verkauft und bisher 350 b2b-Kunden, Mobilfunkshops und stationäre Händler gewonnen werden. Alle zwei bis drei Monate verdoppele sich zudem der Umsatz.

„Unser b2c-Geschäft befindet sich aktuell im Aufbau, da erwarten wir mit der Ausstrahlung gewisse Bestellvolumina, die wir aktuell aber noch nicht abschätzen können“, sagt Orhan, der darauf hinweist, dass das Team an einem Relaunch der Shops arbeite.

Influencer und Sport

„Daneben laufen verschiedene Projekte und Ideen für eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf andere Segmente. Es bahnen sich Kooperationen mit Influencern an und wir werden sicherlich bald etwas machen, das mit dem Thema Sport zu tun hat“, so der Gründer.

In Österreich fünf Läden mit GreenMNKY

Das nächste Ziel ist es bis Jahresende in Deutschland den Kundenstamm für ihren Cutter auf 600 bis 700 Kunden auszuweiten und im europäischen Ausland „einen Fuß in die Tür“ zu bekommen. In Österreich ist GreenMNKY bisher in fünf Läden vertreten.

Neuer Standort gesucht

Diese Ambitionen sind jedoch nicht das einzige, was die Gründer beschäftigt, wie Orhan zugibt: „Unser nächstes Vorhaben ist es eigentlich, eine geeignete Immobilie zu finden, da wir aufgrund des hohen Wachstums momentan aus allen Nähten platzen.“

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Die diesjährigen Nominierten des "Innovator of the Year" in der Kategorie Scaleups. | © brutkasten

Erfolgreiche Skalierung ist das Ziel jedes Startups. Bekanntlich schaffen das bei weitem nicht alle, doch auch hierzulande wird die Gruppe jener, denen der Sprung zum starken Wachstum gelungen ist, immer größer – und das auch unter bekanntlich teils widrigen Bedingungen.

Auch dieses Jahr schafften wieder einige heimische Unternehmen den Schritt vom Startup zum Scaleup und legten beeindruckende Wachstumsstorys vor. Und einige bereits etablierte Scaleups zeigten eindrücklich, dass ihre Wachstumsambition ungebrochen ist.

Zehn davon holen wir als Nominierte für den Innovator of the Year in der Kategorie Scaleups vor den Vorhang. Der Preis wird heuer zum 6. Mal vergeben. Am 5. November findet die feierliche Award Ceremony im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum im Wiener Palais Berg statt. Neben der Kategorie Scaleups wird der Award dieses Jahr in den Kategorien Startups und Corporate Innovation vergeben. Als Preis in allen drei Kategorien winkt jeweils ein brutkasten-Medienpaket im Wert von 4.100 Euro.


Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch Polestar unterstützt.


Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Scaleups“

Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.

(Hinweis: Bei mehrfacher Stimmabgabe pro Tag erfolgt zwar keine gesonderte Fehlermeldung im Voting-Tool, Mehrfachvotes werden vom System jedoch automatisiert erkannt und ausgefiltert).

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Emerald Horizon

Das Emerald-Horizon-Management (vl.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf
Das Emerald-Horizon-Management (v.l.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf

Auffallen ist gewiss eine der Stärken des Grazer Scaleups Emerald Horizon – sei es mit ausgerechnet diesem Produkt, Small Modular Reactors, im traditionell extrem atomkraftkritischen Österreich, mit Personalentscheidungen wie Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer oder mit dem dieses Jahr erfolgten ungewöhnlich frühen Börsengang. An der Wiener Börse wird das Unternehmen jedenfalls mittlerweile seit Monaten jenseits der Milliarden-Euro-Grenze bewertet und kann damit – je nach Definition – als Österreichs jüngstes Unicorn gesehen werden. Für die Entwicklung des Unternehmens gewiss noch entscheidender: Im August verkündete man, gemeinsam mit dem niederländischen Partner VDL Groep in die nächste Entwicklungsstufe des Small Modular Reactors zu gehen.

Enpulsion

Enpulsion-Gründer und -CEO Alexander Reissner | (c) Enpulsion
Enpulsion-Gründer und -CEO Alexander Reissner | (c) Enpulsion

Das niederösterreichische SpaceTech-Scaleup Enpulsion rund um Gründer Alexander Reissner liefert Antriebssysteme für Nano- und Mikrosatelliten. Zu Jahresbeginn sicherte sich das Unternehmen eine 22,5 Millionen Euro schwere Series-B-Finanzierung, um die Produktionskapazitäten am Standort Wiener Neustadt deutlich zu erhöhen. Im August 2026 verkündete Enpulsion zudem die geplante strategische Übernahme der britischen Lift Me Off Ltd, um das eigene Produkt-Portfolio um chemische Antriebe für besonders agiles Manövrieren im Weltraum zu erweitern. Zusätzlich steht für diesen Herbst ein zentraler Meilenstein an: ein Orbit-Test der neuartigen Antriebstechnik an Bord des heimischen Satelliten AT-Astra.

fiskaly

fiskaly - das Gründerteam Simon Tragatschnig (COO), Johannes Ferner (CEO) und Patrick Gaubatz (CTO) | (c) fiskaly
fiskaly – das Gründerteam Simon Tragatschnig (COO), Johannes Ferner (CEO) und Patrick Gaubatz (CTO) | (c) fiskaly

Das 2019 gegründete Wiener Unternehmen fiskaly von Johannes Ferner, Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz macht Kassentransaktionen cloudbasiert und gesetzeskonform. Die Zahlen sprechen für sich: 60 Prozent Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr, profitabel, mehr als 150 Mitarbeitende, rund 1.900 B2B-Kund:innen mit über einer Million POS-Systemen in acht EU-Ländern und Marktführerschaft in Deutschland. Im September folgte der nächste Schritt vom Scaleup zum Infrastrukturanbieter: Mit David Feichter holte fiskaly den Ex-CEO von orderbird als Co-CEO an Bord, ausgerechnet jenen Mann, der 2019 als allererster Kunde den Deal mit Ferner verhandelt hatte. Feichter verantwortet den operativen Betrieb, Ferner konzentriert sich auf Partnerschaften und weitere Akquisitionen in Europa.

Flinn AI

Das Founder-Team von Flinn | © Flinn
Das Founder-Team von Flinn | © Flinn

Das 2023 gegründete Scaleup von Gründer Markus Müller entwickelt eine KI-gestützte Software, die regulatorische und qualitative Prozesse für MedTech- und Pharmaunternehmen automatisiert. Im Februar 2026 sorgte das Unternehmen mit einem Series-A-Investment von 20 Millionen Dollar für Aufsehen. Mit dem frischen Kapital treibt das Scaleup in diesem Jahr die gezielte Expansion auf dem US-Markt voran, um sich weltweit als Standard für regulatorische KI-Prüfungen im Gesundheitsbereich zu etablieren. Zudem plant man eine erste eigene Kund:innenkonferenz, die über 200 internationale MedTech-Entscheider:innen nach Wien bringen soll.

fonio.ai

fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath (CEO, l.) und Matthias Gruber (CTO) | (c) fonio.ai

Wenn bei einem KMU niemand ans Telefon geht, übernimmt fonio.ai: Die KI-Agenten des erst 2024 gegründeten Wiener Startups von Daniel Keinrath und Matthias Gruber führen inzwischen rund zwei Millionen Anrufe pro Monat für über 7.000 Kund:innen. Im Juni schloss man eine Seed-Runde über 14,6 Millionen Euro ab, angeführt vom Londoner Fonds 20VC bei einer Bewertung von 120 Millionen Euro, ohne offiziellen Fundraise und ohne Pitch Deck. Im August knackte fonio.ai die Marke von zehn Millionen Dollar ARR – später folgte im Oktober die Marke von 15 Millionen Dollar. Mehr als die Hälfte des Umsatzes kommt laut Keinrath inzwischen von außerhalb der DACH-Region, im September eröffnete das Startup unter anderem sein Büro in Barcelona als Hub für Südeuropa.

Helferline

v.l.: Die Helferline-Gründer Clemens Schmidgruber und Alexander Niederhofer mit CTO Janko Glavić | (c) Helferline

Es ist eine Geschichte, wie sie nur die Startup-Welt schreiben kann: Vor mehr als zehn Jahren gegründet, konnte Helferline über lange Zeit zwar eine ganze Zahl namhafter Referenzen vorweisen, der wirtschaftliche Durchbruch blieb aber aus. Das änderte sich im Laufe der vergangenen Monate drastisch: Vor etwas mehr als einem Jahr stieg Hansi Hansmann als Investor ein. Seitdem holte man Großaufträge vom deutschen Telekom-Riesen O2, von Asus, von Starlink und weiteren. Aktuell befindet sich das Wiener Scaleup auf einem steilen Wachstumskurs und macht nach eigenen Angaben monatliche sechsstellige Gewinne.

Neoh

v.l.n.r.:  Die Neoh-Gründer Adel Hafizovic, Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik | (c) Neoh
v.l.n.r.: Die Neoh-Gründer Adel Hafizovic, Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik | (c) Neoh

Das Wiener Scaleup von Manuel Zeller konnte mit Süßigkeiten, die auf dem selbst entwickelten, kalorienarmen Zuckerersatzstoff Zero+ basieren, mittlerweile eine große Fangemeinde aufbauen, die auch über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Auch machte, Stand April 2026, das B2B-Geschäft bereits rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus, mit steigender Tendenz, wie Zeller erklärte. Dies und auch die Entwicklung einer gelungenen Bueno-Alternative sorgten dafür, dass eine Investmentgesellschaft aus Luxemburg namens Teseo Capital ins Scaleup einstieg. Dahinter steht die italienische Familie Ferrero, die mit Marken wie Nutella, Kinder und Ferrero Rocher den Süßigkeitenmarkt dominiert.

ParityQC

Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

Das Innsbrucker Quantenunternehmen ParityQC von Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser hat allein im heurigen Jahr einen 35-Mio.-Deal für den Bau eines mobilen Quantencomputers für das deutsche Verteidigungsministerium ergattert und im Rahmen der „EUREKA-Ausschreibung Deutschland-Israel“ eine Kooperation mit dem israelischen Quantensoftware-Spezialisten Classiq gestartet. Zudem lieferte es im April einen deutlichen Beleg dafür, dass europäisches Quantencomputing den Sprung aus dem Labor in die Industrie geschafft hat. Gemeinsam mit IBM stellte man einen neuen Weltrekord bei der Quanten-Fourier-Transformation (QFT) auf. Konkret wurde dabei die bislang größte jemals gemessene QFT auf einem IBM-Quantum-Heron-Prozessor realisiert, mit 52 supraleitenden Qubits statt der bisherigen 27 Ionenfallen-Qubits.

Reploid

Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz

Kein anderes heimisches Scaleup schaffte es dieses Jahr, in einer derartigen Regelmäßigkeit für Schlagzeilen zu sorgen. Das seit 2025 an der Wiener Börse gelistete Welser Insektenzucht-Unternehmen baute seine Führungsebene aus, eröffnete neue Expansionsmärkte, präsentierte neue Kund:innen, verkündete eine Übernahme und holte sich einen achtstelligen Wachstumskredit. Wiewohl die Geschäftszahlen bei genauerer Betrachtung etwas komplexer sind, als vom Scaleup dargestellt, steht fest: Reploid ist weiter voll auf Wachstumskurs. 

waterdrop

Die waterdrop-Gründer v.l.n.r: Christoph Hermann, Martin Murray, Henry Murray | (c) waterdrop
Die waterdrop-Gründer v.l.n.r: Christoph Hermann, Martin Murray, Henry Murray | (c) waterdrop

Das Wiener Scaleup waterdrop von Henry Murray, Martin Murray und Christoph Hermann holte sich im Mai ein 100-Millionen-Euro-Investment. Zu den Investor:innen dieser Runde zählten Aspeya, Atlantic Grupa und der alpine Ski-Weltcup-Champion Aleksander Aamodt Kilde. Schon im Jänner dieses Jahres verkündete das Scaleup seine Profitabilität. Zudem übernahm Jristian Cruz Limsico die Rolle des Global Creative Director, der seit 2017 die visuelle Identität des Modehauses Karl Lagerfeld prägte. Er verantwortet nun die weltweite Markenidentität des Unternehmens.

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AI Summaries

GreenMNKY: Handy-Folienschutz für über 5000 Smartphones

  • Vorab, der Deal aus der Sendung hielt auch im Nachgang.
  • „Sowohl wir, als auch die Investoren haben zu der grundsätzlichen Vereinbarung der Sendung gestanden und konnten den Deal dann auch gemeinsam, so wie in der Sendung vereinbart umsetzen“, sagt Gründer Ziya Orhan
  • Die Teams beider Investoren helfen GreenMNKY bei strategischen Fragestellungen und bei der Entwicklung von Konzepten für die Ausweitung der Produkte und Leistungen auf neue Kundengruppen.
  • GreenMNKY stellt, zur näheren Erläuterung, Händlerkunden einen Hochpräzisionscutter und universelle Green MNKY Folienrohlinge zur Verfügung, mit denen diese genau dann, wenn der Kunde im Laden danach fragt, für mehr als 5000 Smartphones und andere Kleingeräte die passende Green MNKY Schutzfolie für die Vorderseite und Rückseite herstellen können.
  • Die Kunden werden dabei im Rahmen eines flexiblen Abomodells beliefert.

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