09.02.2026
FINANZIERUNG

Grazer Startup Storywise erhält FFG- und SFG-Förderungen für Ausbau seiner KI-Plattform

Storywise aus Graz setzt auf KI, um Projekte bereits in der frühen Konzeptionsphase klar zu strukturieren. Mit neuem Förderkapital treibt das Startup nun den Ausbau seiner Plattform voran.
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Das Gründerteam von storywi.se © fotoCRafie

Im März 2021 startete das Founder-Team bestehend aus Simon Jiménez, Andreas Schüppel und Angelika Weber das Grazer SaaS-Startup Storywise. Das Unternehmen entwickelt eine Plattform, die unstrukturierte Kundenbriefings mithilfe eines KI-basierten „Wizards“ analysiert und automatisiert in präzise Software-Anforderungen übersetzt.

Die Lösung richtet sich in erster Linie an Requirements Engineers, Projektmanager und Product Owner. Ziel ist es, Projekte bereits in einer frühen Phase zu strukturieren und damit Missverständnisse sowie fehlerhafte Ressourcen- oder Budgetplanungen zu vermeiden.

FFG-Projekt mit dem SCCH

Anfang 2024 erhielt Storywise bereits mehrere Förderzusagen (brutkasten berichtete). Darunter waren zwei FFG-Förderungen im Rahmen von sogenannten „Kleinprojekten“ sowie eine aws-Förderung aus dem Programm „AI Adoption“. 

Nun setzt das Startup ein weiteres FFG-Kleinprojekt gemeinsam mit dem Software Competence Center Hagenberg (SCCH) um. Das Projektvolumen ist mit 150.000 Euro dotiert. Im Fokus steht dabei die Weiterentwicklung der Plattform über den Projektstart hinaus. Künftig soll Storywise nicht nur bei der initialen Anforderungsdefinition unterstützen, sondern auch sicherstellen, dass unternehmensinternes Wissen während der gesamten Projektlaufzeit aktuell bleibt, ohne dass Dokumente manuell abgeglichen werden müssen.

„Jeder, der eine aktuelle und vollständige Dokumentation hat, werfe den ersten Stein. Wir sind in der Zeit, wo die KI viel versteht und ändern kann – Auffindbarkeit von Informationen ist aber noch nicht so trivial, wie man glauben möchte“, sagt Co-Founder Simon Jiménez. „Selbst in einer gut kuratierten Dokumentation ist es für eine KI nicht immer so leicht wie man glauben möchte. Ich bin froh, dass wir mit dem SCCH hier einen Partner haben, der im Bereich Chunking und semantischer Suche viel Erfahrung hat – einfach nur Vektordatenbanken naiv mit Daten befüllen bringt uns hier nicht ans Ziel.“

Weitere 150.000 Euro von SFG

Zusätzlich erhält Storywise im Rahmen der SFG-Förderung „Ideen!Reich XL“ weitere 150.000 Euro. Mit diesen Mitteln soll die Anbindung an etablierte Design- und Projektmanagement-Tools weiter vertieft werden.

Geplant ist unter anderem ein Figma-Plugin, mit dem Änderungen direkt aus Design-Screens in Storywise übernommen werden können. Ebenso arbeitet das Startup an einem Jira-Plugin, das eine direkte Interaktion per Chat ermöglicht und Storywise stärker als Add-on im Jira-Ökosystem positionieren soll.

„Den Weg von Figma zu Jira über Storywise gab es schon – die tiefe Integration hat gefehlt. Ich freue mich schon sehr, wenn ich bei den Figma Screens direkt auf ‚übertragen‘ klicken kann und die Änderungen von der KI in die Tickets übertragen werden – nachdem ich die Änderungen überprüft habe, natürlich“, sagt der Co-Founder. „Auch mit Jira verstehen wir uns schon sehr gut, aber als echtes Addon werden wir dabei einem deutlich größeren Markt gegenüber sichtbar.“ Die tiefere Integration werde auch allen Bestandskunden einen großen Vorteil bringen, ist Jiménez überzeugt.

Entwicklung eines KI-Chats

Parallel dazu hat Storywise einen eigenen KI-Chat entwickelt, der es ermöglicht, Projektdokumente zentral zu steuern, zu befragen und zu bearbeiten. Der Fokus liege dabei auf einer möglichst nahtlosen Interaktion mit bestehenden Inhalten. “Das erleichtert das Arbeiten in unvorstellbarer Art und Weise”, so Jiménez.

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21bitcoin CEO & Co Founder Daniel Winklhammer. (c) 21bitcoin

Um den Menschen Bitcoin durch gezielte Aufklärungsarbeit näherzubringen, starten 21bitcoin aus Salzburg und terahash aus Augsburg eine Allianz. Ziel ist es, dass Bitcoin-Themen durch gemeinsame Formate, Community-Initiativen und Unternehmensberatung verständlicher und zugänglicher werden.

Die Kompetenzen beider Partner sollen bei der Allianz genutzt werden. 21bitcoin soll seine Expertise als Wealth-Plattform für den einfachen, sicheren Zugang zu Bitcoin einbringen. Terahash ergänzt dies durch Know-how im Bereich Bitcoin-Mining und der technischen sowie energiewirtschaftlichen Einordnung von Bitcoin.

Den offiziellen Startschuss der Allianz bildet eine gemeinsame Live-Podcast-Aufzeichnung im Rahmen des Branchenevents BTC Prague 2026. Daniel Winklhammer (21bitcoin) und Kristian Kläger (terahash) diskutieren dabei die Verbindung von Wealth- und Mining-Perspektiven sowie die Rolle des deutschsprachigen Raums im globalen Bitcoin-Ökosystem.

Fokus auf Bitcoin-Bildung

21bitcoin setzt einen klaren Fokus auf Bitcoin-Bildung, da komplexe Begriffe und technische Herausforderungen zu Unsicherheit führen und fundierte Entscheidungen erschweren würden. „Adoption gelingt nur mit Verständnis. Wir wollen Menschen die Werkzeuge geben, um Bitcoin nicht nur zu besitzen, sondern auch zu verstehen und auf Basis seriöser Informationen Investitionsentscheidungen zu treffen“, so Daniel Winklhammer, CEO von 21bitcoin.

Bei den „Werkzeugen“ setzt 21bitcoin auf neue Features, auf kontinuierliche, verständliche Aufklärung und entwickelt dafür eigene Formate wie Bücher, Reports und Podcasts, die Wissen einfach zugänglich machen und den selbstbestimmten Umgang mit Bitcoin ermöglichen sollen.

„Bitcoin ist längst kein reines Privatthema mehr“

Ein anderer Schwerpunkt der Allianz beschäftigt sich mit der Frage, wie auch Unternehmen eine eigene Bitcoin-Strategie entwickeln können, denn „Bitcoin ist längst kein reines Privatthema mehr“, wird seitens 21bitcoin festgehalten. Die Aufgabe von terahash soll es sein, Unternehmen von den ersten Grundsatzfragen bis zur konkreten Umsetzung zu begleiten. Das reicht vom Aufbau eigener Mining-Kapazitäten bis hin zur Nutzung günstiger und überschüssiger Energie.

Kristian Kläger, CEO von terahash, ergänzt: „Zwei inhabergeführte Unternehmen vereinen ihre Kräfte – mit ähnlicher DNA, dem gleichen Blick auf die Dinge und dem gemeinsamen Anspruch, Bitcoin-Themen inhaltlich stark und glaubwürdig nach außen zu tragen.“

Über 21bitcoin

21bitcoin ist eine Bitcoin-Wealth-Plattform mit Standorten in Salzburg, Wien und München. Das Unternehmen ermöglicht Privatkunden einen einfachen, sicheren und transparenten Zugang zu Bitcoin. Mit über 120.000 Nutzer:innen und einem abgewickelten Handelsvolumen von knapp 650 Millionen Euro zählt 21bitcoin zu den etablierten Anbietern im europäischen Markt.

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