13.01.2021

GoStudent: Fünf neue Märkte zum fünften Geburtstag

Das EduTech GoStudent feiert am 21. Jänner sein fünfjähriges Bestehen. Passend dazu teilte das Startup mit, dass zum Jubiläum fünf neue Märkte erschlossen wurden - und auch bereits ein dritter Standort existiert.
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GoSTudent, EduTech, Home School, Home Schooling, Ohswald, Müller,
(c) GoStudent - GoStudent-Gründer Felix Ohswald und Gregor Müller drängen nach einem erfolgreichen Jahr 2020 auch heuer in neue Märkte.

Im vergangenem Jahr konnte die digitale Lernplattform GoStudent bereits in Belgien, Frankreich und Spanien Fuß fassen. Rechtzeitig zum fünften Geburtstag expandiert das Startup nun nach England, Irland, die Niederlande, Italien und Griechenland. Darüber hinaus eröffnet das EduTech-Startup sein drittes internationales Büro in Madrid.

2020 über 13 Millionen Euro Investment

Die digitale Lernplattform von GoStudent bringt Schüler jeden Alters in individuell gestalteten Online-Stunden mit ausgewählten Lehrern in einem virtuellen Klassenzimmer zusammen. Im Jahr 2020 konnte das Unternehmen sein Team auf 160 Mitarbeiter vervierfachen. Ende des vergangenen Jahres wurden mehr als 150.000 Einheiten pro Monat gebucht. Und der Kundenstamm wuchs auf mehr als 8000 Eltern an. Insgesamt gab es zudem im Vorjahr auch 13,3 Millionen Euro Investment.

„Wenn man sich vor Augen hält, dass wir mit einer Marktdurchdringung von 0,5 Prozent im DACH-Raum bereits Marktführer im Bereich Online-Nachhilfe sind, erkennt man, welch enormes Potenzial noch ausgeschöpft werden kann”, meint Mit-Gründer Felix Ohswald, der gemeinsam mit Gregor Müller das Startup aufgebaut hat.

Archiv: GoStudent-Co-Founder Felix Ohswald über das 8,3-Millionen-Euro-Investment

Die Eröffnung des dritten Standortes in der spanischen Hauptstadt Madrid sieht das GoStudent-Team als einen Anfang: „Bis Ende 2021 wollen wir unser Angebot für Online-Unterricht auf fünfzehn Länder ausweiten. Unser Team wird noch internationaler und wohl gegen Ende des Jahres bereits rund 800 Mitarbeiter zählen“, sagt Laura Warnier, Chief Growth Officer bei GoStudent. Allein im ersten Quartal 2021 soll das GoStudent Team um 100 weitere Positionen wachsen.

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber

Mit dem „Agenturen Leitbild 2030“ möchten Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke die Förderagenturen nun stärker an der Industriestrategie 2035 ausrichten. Betroffen sind zum einen die Agenturen des Bundes, aws und FFG, und zum anderen die Austrian Business Agency sowie die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, beide im Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsministeriums. Das neue Leitbild soll in neun Schritten umgesetzt werden.

„Mit dem Agenturen Leitbild 2030 werden unsere Förderprogramme treffsicherer, wir steigern den Service und beseitigen Förderbürokratie. Damit fördern wir Zukunft, Arbeitsplätze und Wohlstand – einfacher, schneller und wirksamer“, sagt Hattmannsdorfer. Hanke ergänzt: „Eine moderne Förderlandschaft muss sich an den Bedürfnissen von Unternehmen und Forschung orientieren – mit einfachen Zugängen, klaren Zuständigkeiten und abgestimmten Angeboten.“

Vereinfachte Förderbeantragung

Ein zentraler Umsetzungsschritt des „Agenturen Leitbild 2030“ ist die Vereinfachung der Förderbeantragung. So wird es in Zukunft einen gemeinsamen Zugang geben, wodurch der Erstkontakt für Unternehmen erleichtert werden soll. Zudem setzt das Wirtschaftsministerium auf einen „Once Only“-Ansatz, wodurch gewisse Daten nur einmal angegeben werden müssen. Dadurch sollen die Förderbürokratie abgebaut und der Antragsprozess vereinfacht werden.

Fokus auf Schlüsseltechnologien und „Made in Europe“

Weiters sollen sich Förderungen auf die in der Industriestrategie vorgestellten Schlüsseltechnologien konzentrieren. Das sind u.a. Künstliche Intelligenz und Dateninnovation oder Chips, elektronische Komponenten und Systeme. Hattmannsdorfer betonte zudem einen klaren Fokus auf „Made in Europe“. „Das heißt, Unternehmen, die bei uns andocken im Bereich der Forschungsförderungen, im Bereich auch der angewandten Förderungen, müssen verpflichtet werden zu einem ‚Made in Europe‘-Ansatz'“, erklärt der Wirtschaftsminister.

Durch das „Agenturen Leitbild 2030“ werde auch die Marktüberleitung zwischen den vier Agenturen besser. „Es sollen nicht die Firmen durch den Förderdschungel durchnavigieren müssen nach dem Motto: ‚Welches Programm ist jetzt für mich passend?'“, sagt Hattmannsdorfer.

Große Unternehmen als Anker für Startups

Laut Hanke werden auch Startups im Zuge der neuen Strategie berücksichtigt. „Für mich ist auch wichtig, dass diese großen Unternehmen wie eine Asfinag, wie eine ÖBB, als Anker dienen für all die Startups, die im Innovationsbereich im Kleinen großartig sind“ erklärt der Innovationsminister. Scaleups sollen in Österreich bleiben und hierzulande größere Aufträge abarbeiten können.

„Input-Output-Relation“ verbessern

Das Ziel der Neuausrichtung der Förderagenturen ist es laut dem Wirtschaftsminister, die „Input-Output-Relation“ in Österreichs Forschung und Entwicklung zu verbessern. Man zähle laut Hattmannsdorfer zu Europas Top-Nationen in puncto Forschungsausgaben, sei aber im Rückstand, die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu bekommen. Österreich solle sich zu einem Hochtechnologie-Standort entwickeln, Ideen dürften dabei „nicht im Labor bleiben oder nicht in Drittstaaten abwandern, sondern sollen möglichst rasch in die wirtschaftliche Umsetzung kommen“.

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AI Summaries

GoStudent: Fünf neue Märkte zum fünften Geburtstag

  • Im vergangenem Jahr konnte die digitale Lernplattform GoStudent bereits in Belgien, Frankreich und Spanien Fuß fassen.
  • Rechtzeitig zum fünften Geburtstag expandiert das Startup nun nach England, Irland, Niederlande, Italien und Griechenland.
  • Darüber hinaus eröffnet das Ed-Tech Startup sein drittes internationales Büro in Madrid.
  • Die digitale Lernplattform von GoStudent bringt Schülerinnen und Schüler jeden Alters in individuell gestalteten Online-Stunden mit sorgfältig ausgewählten Lehrerinnen und Lehrern in einem virtuellen Klassenzimmer zusammen.

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