07.12.2020

Google Stadia startet in Österreich: Byebye, Produktivität!

Google Stadia startet am 7.12. in Österreich. Ein Test, eine Analyse - und ein Abgesang auf die eigene Produktivität.
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Google Stadia startet am 7.12. in Österreich.
Google Stadia startet am 7.12. in Österreich. (c) Google

Die Gaming-Branche gehört zu den wenigen großen Gewinnern des Jahres 2020. Denn die Pandemie zwang die Menschen zum Daheimbleiben, wodurch die Bildschirmzeit stieg. Microsoft und Sony präsentierten ihre neuen Spielekonsolen. Außerdem etablieren sich zunehmend Abo-Dienste, bei denen es Games en masse gibt – ähnlich wie Serien und Filme bei Netflix oder Amazon Prime. Und mit Google Stadia startet der US-Konzern nun ebenfalls einen Gaming-Service in Österreich. Stadia ist hierzulande ab 7. Dezember verfügbar – pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäfts, bzw. vor den Feiertagen.

Was ist Google Stadia?

Google Stadia ist ein Ökosystem für Games, in dem man die Spiele unter anderem kaufen kann. Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Unterschied zu anderen Anbietern und Stores: Denn die Spiele müssen nicht heruntergeladen und installiert werden, sondern laufen auf Googles Servern und werden dort direkt an die Endgeräte der User gestreamed.

Dadurch muss sich der Endkunde keinen Gaming-PC und keine neue Spielekonsole kaufen. Es reichen ein entsprechendes Endgerät und eine halbwegs schnelle Internetverbindung. Updates müssen auch keine installiert werden, denn auf den Google-Servern ist stets die neueste Version des jeweiligen Spiels installiert. Zudem wird der Spielefortschritt in der Cloud gespeichert: Man kann also je nach Bedarf von einem Gerät auf das andere wechseln.

Die Geräte für Google Stadia

Dabei kann auf allerlei gängigen Geräten gespielt werden. So ist es etwa möglich, dass diverse Blockbuster-Spiele auf den Bildschirm des Smartphones gestreamed werden. Gesteuert wird in diesem Fall entweder mit auf dem Smartphone-Bildschirm eingeblendeten virtuellen Tasten oder mit einem Gaming-Controller, der mit dem Handy verbunden wird.

Genauso gut funktioniert Stadia aber auch auf dem PC, indem der User den Chrome-Browser startet, die Website des Services anwählt und dort das Spiel startet. Eine vermeintlich schnelle Runde „Destiny 2“ lässt sich somit auch während der Arbeitszeit auf dem Firmenrechner zocken – Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern nicht trauen, sollten die Website also von ihren System-Admins sperren lassen.

Screenshot: Google Stadia auf dem brutkasten-Firmenrechner.

Die dritte Möglichkeit ist, das Spiel auf dem eigenen Fernseher (oder dem Screen im Büro) zu spielen. Dafür verkauft Google für 99,99 Euro ein Set, das aus einem Controller und einem Chromecast Ultra besteht. Der Chromecast Ultra wird mit dem TV verbunden, das Spiel wird anschließend mit dem Controller gesteuert. Im Test des brutkasten verlief die Einrichtung reibungslos, der Controller ließ sich angenehm steuern.

Einzig die versprochene Funktion, mit dem Controller auch den Google Assistant aufzurufen, um sich zum Beispiel einen Termin eintragen zu lassen, ließ sich nicht aufrufen. Auch hier machte Stadia der Produktivität also einen Strich durch die Rechnung, und wir mussten uns leider weiterhin Lara Croft und dem Tempel des Osiris zuwenden, anstatt den nächsten Tag zu organisieren. Schade.

Internet Speed und Google Stadia

Abgesehen von den Endgeräten stellt sich die Frage, wie schnell das eigene Internet sein muss, um die Spiele in Google Stadia ruckelfrei zocken zu können. Von Google heißt es dazu, dass mindestens 10 Mbps nötig sind, um Spiele in der niedrigsten Auflösung (720p) spielen zu können. Die beste Performance erhalte man laut Google mit 35 Mbps, dann sind 4K-Auflösung, HDR, 60 Frames per Second und 5.1 Surround Sound möglich.

Nötige Bandbreite laut Google. (c) Google

Im brutkasten-Test zeigte sich allerdings: Diese Werte stimmen nur, wenn man das Internet für sich alleine hat. Wer sich die hauseigene Bandbreite mit der Familie teilt, der muss zeitweise mit Ruckeln und Aussetzern kämpfen, wenn der Ehepartner zeitgleich im Nebenzimmer Netflix schaut. Immerhin: Bricht das Spiel komplett ab, so wird die zuletzt bekannte Position gespeichert und man spielt anschließend einfach von dort weiter.

Preise und Angebot

Abgesehen vom optionalen Kaufs des Kits aus Controller und Chromecast Ultra muss man für Google Stadia keine zusätzliche Hardware kaufen. Stattdessen zahlt man für die Software, bzw. optional für ein Abo.

Denn die Basis-Version von Google Stadia ist gratis. Sie ermöglicht es, die Spiele bei Google zu kaufen und von dort direkt auf das eigene Gerät zu streamen. Ergänzend dazu gibt es das Abo namens „Stadia Pro“, welches für 9,99 Euro die Übertragung mit 4K-Auflösung und 5.1 Surround Sound ermöglicht. Zudem gibt es Rabatte auf ausgewählte Spiele sowie kostenlose Games.

Aktuell gibt es über 30 integrierte Spiele im Pro-Abo. Allerdings ändert sich das Angebot ständig und die Gamer können die Spiele behalten, solange sie für das Abo bezahlen – bisher waren über 70 Spiele integriert. Insgesamt gibt es bei Google Stadia derzeit über 100 Spiele, bis Ende des Jahres sollen es über 120 Spiele sein und im Lauf des Jahres sollen es 400 Spiele sein – auch durch Partnerschaften mit zahlreichen großen Game Studios.

Keine Zahlen zu Google Stadia

A propos Zahlen: Auf Nachfrage des brutkasten wollte man bei Google nicht verraten, wie viele Nutzer Google Stadia zum aktuellen Zeitpunkt weltweit hat. Als Richtwert zum Gaming-Business sei hier aber gesagt, dass Microsofts Konkurrenz-.Service Xbox Game Pass über 10 Millionen aktive Nutzer hat, Playstation Now kam im Frühjahr noch auf 2,2 Millionen aktive Abonnenten.

Parallel zu Österreich wird Google Stadia am 7. Dezember in insgesamt acht Länder ausgerollt – darunter auch die Schweiz, Portugal und diverse CEE-Staaten -, womit der Dienst dann in 22 Ländern verfügbar ist.

Google betont aber auch, dass man kein Neuling auf dem Bereich des Gamings sei, wie auch Zahlen aus anderen Geschäftsbereichen zeigen. So werden pro Monat über 1,4 Billionen Minuten mit Spielen aus dem Play Store verbracht, täglich schauen 200 Millionen User Gaming-Content auf YouTube an. Der Schritt zu Stadia sei daher nur ein logischer, hieß es seitens Google dazu jüngst im Rahmen eines Media Roundtables.

Stadia: Die Zukunft des Gaming Business?

Sind Stadia und das Game-Streaming somit die Zukunft des Gamings und somit auch eines Marktes, der jährlich einen Umsatz von 120 Milliarden Dollar generiert? Das wird sich noch weisen. Denn der Technik-Test des brutkasten zeigt, dass durchaus Potenzial vorhanden ist, wobei es an einzelnen Punkten noch hakt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Zugleich sollte sich eben dieses Problem mit stetig steigenden Bandbreiten lösen.

Aus wirtschaftlicher Perspektive kann dem Geschäftsmodell auf jeden Fall Potenzial attestiert werden. Denn der Gaming-Markt ist jetzt schon groß, und er wächst weiterhin stark. Stadia punktet dadurch, die Einstiegshürden noch weiter zu senken. Und Google verfügt über die nötige technische und finanzielle Feuerkraft, um das Angebot weiter voran zu treiben. Es entsteht hier also ein neuer Player als Konkurrenz zu den Platzhirschen – und nebenbei bemerkt eine weitere Plattform für heimische Developer zum Vertreiben ihrer kreativen Produkte.

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Bernhard Krick, Geschäftsführer der Bybit Payments GmbH | (c) Bybit

Anfang August erhielt die Bybit Payments GmbH von der Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Konzession als E-Geld-Institut, nach rund neun Monaten Verfahren. Laut Geschäftsführer Bernhard Krick gibt es die Lizenz zwar seit rund 25 Jahren, durchschritten hätten das Verfahren aber erst zwei Marktteilnehmer. Mit der Konzession baut die nach eigenen Angaben gemessen am Handelsvolumen zweitgrößte Kryptobörse der Welt ihre EU-Zentrale in Wien weiter aus. Die Schwestergesellschaft Bybit EU GmbH hält bereits seit Mai 2025 eine MiCAR-Zulassung. Im Interview spricht Krick über das Verfahren, die Standortwahl und die Frage, ob am Ende eine Banklizenz steht.


Die Bybit Payments GmbH hat von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Wie lange hat das Verfahren gedauert und was waren rückblickend die größten Hürden?

Der eigentliche Lizenzierungsprozess mit der FMA war naturgemäß intensiv und hat sich über einen Zeitraum von rund neun Monaten erstreckt. Wir haben jedoch bereits deutlich davor mit dem Aufbau der lokalen Gesellschaft, der Infrastruktur sowie aller compliance-relevanten Agenden begonnen. Obwohl es die Lizenz seit rund 25 Jahren gibt, haben erst zwei Marktteilnehmer diesen Prozess durchschritten. Die größte Herausforderung bestand darin, die Fülle an Informationen über die eigene Organisation, Prozesse und geplanten Produkte so aufzubereiten, dass sie den hohen Anforderungen der FMA entsprechen und ein klares, transparentes Bild vermitteln. Dabei steht man grundsätzlich auch immer unter einem gewissen Zeitdruck. Unsere Mitarbeiter:innen haben hier eine sehr gute Arbeit geleistet.

Rückblickend war der Prozess zwar anspruchsvoll, aber immens wertvoll. Er hat dazu beigetragen, unsere europäischen Strukturen weiter zu professionalisieren. Die E-Geld-Konzession ist eine wichtige Grundlage für die nächste Phase der Expansion unseres Geschäfts in Europa.

Warum hat Bybit die EMI-Lizenz ausgerechnet in Österreich beantragt? Länder wie Litauen oder Luxemburg gelten in Europa als die klassischen Standorte für E-Geld-Institute.

Wien ist für uns der Standort unserer EU-Zentrale. Von hier aus decken wir MiCAR, E-Geld und MiFID ab. Uns war wichtig, einen Standort mit einem europaweit respektierten Regulator zu wählen. Die FMA bietet dabei die perfekte Balance: streng in der Aufsicht, was für eine Organisation wie uns, die weltweit auf Compliance ausgerichtet ist, kein Problem, sondern ein Vorteil ist, und gleichzeitig kommunikativ, pragmatisch und effizient im Austausch. Wien ist zudem ein zentraler Standort in Europa mit attraktiver Infrastruktur und hoher regulatorischer Kompetenz. Von hier aus können wir langfristige europäische Strukturen aufbauen, mit einem verlässlichen Partner vor Ort, und unser Geschäft in den Märkten ganz Europas steuern.

Die FMA gilt als strenge Aufsicht. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Vergleich zu anderen Jurisdiktionen, in denen Bybit tätig ist?

Eine strenge Aufsicht ist aus unserer Sicht kein Nachteil. Ganz im Gegenteil: Wenn man langfristig in einem regulierten europäischen Markt tätig sein möchte, ist Klarheit darüber, welche Anforderungen gelten, ein wesentlicher Vorteil. Unsere Erfahrung ist, dass die Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden naturgemäß intensiv und detailliert ist, und das erwarten wir auch. Wir sehen Regulierung nicht als einmalige Eintrittshürde, sondern als laufenden Prozess, der sehr wichtig für die gesamte Branche ist. Die FMA sehen wir als eine durchaus fordernde, aber vor allem als eine sehr kompetente Behörde, die auch einen sehr guten Ruf in Europa genießt.

In der Aussendung zur Lizenz heißt es, konkrete Termine für die Produkteinführung würden in Kürze bekannt gegeben. Können Sie schon konkreter werden: Welche Dienste starten zuerst, und wann rechnen Sie mit dem Marktstart in Österreich und im restlichen EWR?

Die konkreten Produktneuerungen, Marktstart und Rollout-Phasen werden wir, wie versprochen, zeitnah kommunizieren. Was wir jedoch jetzt bereits sagen können: Unser Ziel ist es, die neue Lizenz schrittweise für den Ausbau eines umfassenderen Payment-Angebots in Europa zu nutzen. Wir haben bereits um das Passporting der Lizenz für den EWR angesucht. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da die relevanten nationalen Behörden in Europa dies bestätigen müssen. Wir verfolgen dabei bewusst einen stufenweisen Ansatz, können aber bereits jetzt sagen: Bybit.eu wird bald viel mehr sein als eine reine Krypto-Plattform und wird sich zu einer universellen Finanzlösung entwickeln.

Die Bybit Card ist in Europa bereits verfügbar. Was ändert sich durch die EMI-Lizenz konkret für das Kartenprogramm? Wird die Bybit Payments GmbH die Kartenausgabe künftig selbst übernehmen?

Die Bybit Card wird auch in Zukunft eines unserer zentralen Produkte bleiben. Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir jedoch keine konkreten Änderungen an bestimmten Produkten vorwegnehmen oder bekanntgeben. Was wir sagen können: Die Lizenz gibt uns generell zusätzliche strategische Flexibilität, um unser europäisches Dienstleistungsangebot im Zahlungsverkehr weiterzuentwickeln sowie attraktiver zu gestalten.

Auf Bybit.eu setzen Sie bei Stablecoins bislang auf regulierte Token von Circle wie EURC. Die EMI-Lizenz würde der Bybit Payments GmbH grundsätzlich auch die Emission eines eigenen E-Geld-Tokens erlauben. Ist ein eigener Euro-Stablecoin ein Thema für Sie?

Stablecoins und andere tokenisierte Zahlungsinstrumente beobachten wir auf dem europäischen Markt sehr genau. Gerade MiCAR schafft hier einen neuen regulatorischen Rahmen, der in den kommenden Jahren erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung digitaler Zahlungsmittel haben wird. Aktuell liegt unser Fokus jedoch darauf, unseren Kundinnen und Kunden Zugang zu bestehenden regulierten und qualitativ hochwertigen Produkten zu ermöglichen. EURC ist dafür ein gutes Beispiel. Wir schließen grundsätzlich keine strategischen Optionen in diesem Bereich aus, haben derzeit aber nichts anzukündigen.

Bybit EU GmbH und Bybit Payments GmbH sind bewusst getrennte Gesellschaften mit unterschiedlichen Lizenzen. Warum diese Struktur, und was bedeutet die Trennung im Alltag konkret für die Kundinnen und Kunden?

Die Trennung folgt einer klaren regulatorischen und auch organisatorischen Logik. Die Bybit EU GmbH und die Bybit Payments GmbH verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und verfügen über unterschiedliche regulatorische Berechtigungen. Deshalb ist es sinnvoll, diese Aktivitäten auch gesellschaftsrechtlich, organisatorisch und in Bezug auf die Regulatorik und das Risikomanagement klar voneinander abzugrenzen. Für die Kundinnen und Kunden wird sich das positiv auswirken, da wir in der Zukunft über eine gemeinsame Finanzplattform und App neue innovative Möglichkeiten im Zahlungsverkehr anbieten werden. Die Kunden werden die volle Transparenz haben, welche Dienstleistung sie von welchem Unternehmen beziehen.

Sie betonen, dass die EMI-Lizenz keine Banklizenz ist. Ist eine Banklizenz der nächste logische Schritt für Bybit in Europa, oder schließen Sie das aus?

Für uns ist die EMI-Lizenz der logische Schritt, um unsere Kompetenz im Zahlungsverkehr in Europa aufzubauen. Wir verfolgen das Ziel, ein globales Finanz-Ökosystem aufzubauen, das den Zugang zu einer modernen Bank-, Investitions- und Zahlungsverkehrsinfrastruktur für alle Kundengruppen bietet. Da ist es natürlich selbstverständlich, dass wir kontinuierlich evaluieren, welche regulatorischen Strukturen und Partnerschaften für unsere langfristige Strategie sinnvoll sind. Eine Banklizenz schließen wir für die Zukunft nicht aus. Aktuell liegt unser Fokus aber klar auf dem erfolgreichen Aufbau und der Skalierung unseres regulierten Geschäfts in Europa.

Mit regulierten Zahlungsdiensten tritt Bybit in direkte Konkurrenz zu Neobanken wie Revolut und N26, aber auch zu anderen Kryptobörsen mit Payment-Ambitionen in Europa. Womit wollen Sie sich in diesem Feld differenzieren?

Bybit ist gemessen am Handelsvolumen die zweitgrößte Krypto-Asset-Plattform der Welt und bietet bereits heute weltweit über 80 Millionen Kundinnen und Kunden viel mehr als reines Krypto-Trading an. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das enorme Volumen im Krypto-Derivate- und Futures-Handel auf der globalen Bybit-Plattform. Mit unserem „Compliance-First-Ansatz“ wird Bybit einer der relevantesten Player in Europa werden. Der entscheidende Faktor ist, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden zu bekommen. Unser Ansatz geht daher über das reine Krypto-Trading weit hinaus. Wir verbinden die Welten der digitalen Assets und Web3-Produkte mit den traditionellen Finanzdienstleistungen.

Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Bybit aktuell in Wien, und wie verändert der Aufbau der Payments-Sparte den Standort? Wird derzeit Personal gesucht?

Aktuell beschäftigen wir in Wien rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ausbau der Payments-Sparte stärkt den Standort zusätzlich, da ein reguliertes Payment-Geschäft weitere spezialisierte Funktionen benötigt, etwa in den Bereichen Produktmanagement, Legal und Compliance, Risk, Finance, Operations und Technology. Hier sind wir derzeit auch auf der Suche und heißen jede Bewerbung willkommen.

Welchen Stellenwert hat das Thema Sicherheit beim Aufbau des europäischen Zahlungsverkehrsgeschäfts, und wie werden die Kundengelder der Bybit Payments GmbH abgesichert?

Sicherheit und Vertrauen bilden das Fundament des Finanzgeschäfts. Beim Aufbau der Bybit Payments GmbH wurden deshalb regulatorische Anforderungen an Governance, Risikomanagement, IT-Sicherheit und den Umgang mit Kundengeldern von Beginn an berücksichtigt. Die Kundengelder des E-Geld-Instituts werden entsprechend den regulatorischen Vorgaben geschützt und bei einer Bank zu 100 Prozent treuhänderisch verwahrt. Für die Bybit.eu-Plattform gelten zudem dieselben strengen regulatorischen Anforderungen an IT-Sicherheit wie für Banken.

Bybit hat kürzlich seinen Risiko- und Sicherheitsbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz inzwischen in der Sicherheitsarbeit, und was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer in Europa?

Wir setzen modernste Technologien ein, um Muster schneller zu erkennen, Auffälligkeiten frühzeitig zu identifizieren und potenzielle Risiken effizient zu analysieren. Unser Anspruch ist es, im Bereich Sicherheit immer einen Schritt voraus zu sein, ganz nach dem Credo: Prävention statt Nachsorge. Künstliche Intelligenz ist in der präventiven Sicherheitsarbeit im Zahlungsverkehr ein fixer Bestandteil. Für Nutzerinnen und Nutzer in Europa bedeutet das im Alltag vor allem, dass der Zahlungsverkehr reibungslos und sicher abläuft. Der große europäische Vorteil ist dabei der rechtliche Rahmen. Dank strenger Gesetze wie der DSGVO und dem neuen KI-Gesetz gibt es in Europa klare Leitplanken, die die Privatsphäre aller am Zahlungsverkehr beteiligten Personen schützen.

Wo steht Bybit.eu in drei Jahren?

Unser Anspruch ist klar: Wir wollen in drei Jahren eine der führenden regulierten Plattformen für digitale Finanzdienstleistungen in Europa sein. Krypto und Blockchain wollen wir dabei immer weniger als eigenständige oder alternative Systeme betrachten, sondern die Brücke zwischen der Welt digitaler Assets und traditionellen Finanzdienstleistungen weiter stärken und direkt verbinden. Entscheidend ist Vertrauen: Ein verlässlicher institutioneller Rahmen und klare Regulierungen bilden die Basis, damit immer mehr Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden auf diese Technologien setzen. Im Idealfall ist Bybit EU in drei Jahren eine vertrauenswürdige, regulierte All-in-one-Finanzplattform, auf der digitale und traditionelle Finanzdienstleistungen zusammenkommen und nahtlos in den Alltag unserer Kundinnen und Kunden integriert sind.

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AI Summaries

Google Stadia startet in Österreich: Byebye, Produktivität!

  • Die Gaming-Branche gehört zu den wenigen großen Gewinnern des Jahres 2020. Denn die Pandemie zwang die Menschen zum Daheimbleiben , wodurch die Bildschirmzeit stieg. Und zunehmend etablieren sich Abo-Dienste, bei denen es Games en masse gibt – ähnlich wie Serien und Filme bei Netflix oder Amazon Prime.
  • Und mit Google Stadia startet der US-Konzern nun ebenfalls einen Gaming-Service in Österreich. Google Stadia ist ein Ökosystem für Games, in dem man die Spiele unter anderem kaufen kann.
  • Von Google heißt es dazu, dass mindestens 10 Mbps nötig sind, um Spiele in der niedrigsten Auflösung (720p) spielen zu können. Im brutkasten-Test zeigte sich allerdings: Diese Werte stimmen nur, wenn man das Internet für sich alleine hat.
  • Immerhin: Bricht das Spiel komplett ab, so wird die zuletzt bekannte Position gespeichert und man spielt anschließend einfach von dort weiter.
  • Insgesamt gibt es bei Google Stadia derzeit über 100 Spiele, bis Ende des Jahres sollen es über 120 Spiele sein und im Lauf des Jahres sollen es 400 Spiele sein – auch durch Partnerschaften mit zahlreichen großen Game Studios.
  • Auf Nachfrage des brutkasten wollte man bei Google nicht verraten, wie viele Nutzer Google Stadia zum aktuellen Zeitpunkt weltweit hat.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Google Stadia startet in Österreich: Byebye, Produktivität!

  • Die Gaming-Branche gehört zu den wenigen großen Gewinnern des Jahres 2020. Denn die Pandemie zwang die Menschen zum Daheimbleiben , wodurch die Bildschirmzeit stieg. Und zunehmend etablieren sich Abo-Dienste, bei denen es Games en masse gibt – ähnlich wie Serien und Filme bei Netflix oder Amazon Prime.
  • Und mit Google Stadia startet der US-Konzern nun ebenfalls einen Gaming-Service in Österreich. Google Stadia ist ein Ökosystem für Games, in dem man die Spiele unter anderem kaufen kann.
  • Von Google heißt es dazu, dass mindestens 10 Mbps nötig sind, um Spiele in der niedrigsten Auflösung (720p) spielen zu können. Im brutkasten-Test zeigte sich allerdings: Diese Werte stimmen nur, wenn man das Internet für sich alleine hat.
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  • Auf Nachfrage des brutkasten wollte man bei Google nicht verraten, wie viele Nutzer Google Stadia zum aktuellen Zeitpunkt weltweit hat.

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  • Von Google heißt es dazu, dass mindestens 10 Mbps nötig sind, um Spiele in der niedrigsten Auflösung (720p) spielen zu können. Im brutkasten-Test zeigte sich allerdings: Diese Werte stimmen nur, wenn man das Internet für sich alleine hat.
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  • Insgesamt gibt es bei Google Stadia derzeit über 100 Spiele, bis Ende des Jahres sollen es über 120 Spiele sein und im Lauf des Jahres sollen es 400 Spiele sein – auch durch Partnerschaften mit zahlreichen großen Game Studios.
  • Auf Nachfrage des brutkasten wollte man bei Google nicht verraten, wie viele Nutzer Google Stadia zum aktuellen Zeitpunkt weltweit hat.