11.09.2020

Gomago: Marder-Schutz für Auto und Haus mit „null Fehlerquote“

Das deutsche Startup Gomago hat einen Duftstoff entwickelt, der Marder von Autos und aus Häusern fernhalten soll, ohne dabei schädlich für Mensch oder Tier zu sein.
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Gomago will den Marder-Biss im Auto mit
Gomago will den Marder-Biss im Auto mit "null Fehlerquote" verhindern (c) Adobe Stock - Horst Schmidt

26.000 durch Marder-Biss verursachte Kfz-Schäden vermeldete allein der Versicherer Allianz für Österreich laut einer Aussendung in den Jahren 2010 bis 2016 – das waren rund zwölf am Tag. Das Problem ist den meisten Autofahrern bekannt. Die eigentliche Ursache nicht: Marder sind nämlich Reviertiere. Ein neues Quartier – häufig der noch warme Motorraum eines Autos – wird mit einer Duftmarke markiert, die das Auto fortan für alle anderen Marder eindeutig dem einen Tier zuordnet. Wird das so markierte Auto in das Revier eines anderen Marders gefahren, fühlt sich dieser provoziert. Er riecht den Rivalen, findet ihn aber nicht und attackiert stattdessen das Auto, dessen Kabel und Schläuche. Das deutsche Startup Gomago setzt mit seiner Marder-Schutz-Lösung genau beim Thema Duftstoffe an.

Gomago: Duftstoff signalisiert Mardern Gefahr

„Marder markieren nicht nur angenehme, sondern auch für sie gefährliche Orte mit einem entsprechenden Duftstoff. Gomago setzt einen Duftstoff frei, den Marder mit Gefahr assoziieren. Das so markierte Gebiet wird instinktiv gemieden“, heißt es vom Startup, das der inzwischen 70 Jahre alte ehemalige Kfz-Meister Klaus Skottki gegründet hat. Er hatte vor sieben Jahren eine Marderplage auf dem heimischen Dachboden. „Es war so extrem, dass wir dachten: Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, müssen wir ausziehen“, erzählt der Erfinder.

Nach fünf Jahren Entwicklung ging er dann auf den Markt. Die vom Unternehmen hergestellten Marder-Vetreiber in Dosenform müssen nur geöffnet und im Raum bzw. Motorraum angebracht werden. Dann sollen sie ca. ein halbes Jahr lang wirken. „Wir haben null Fehlerquote“, meint Erfinder Skottki. zudem sei das von ihm entwickelte Mittel gänzlich schadstofffrei und umweltneutral und so völlig ungefährlich für Tier und Mensch.

Skottki tritt mit Gomago am Montag in der deutschen TV-Show „Die Höhle der Löwen“ auf. Außerdem in dieser Folge: richtiggutbewerben.de, PoBeau, Gymbutler und GreenMNKY.

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Invisible-Light Labs
@ Romana Maalouf Photography - (v.l.) Hajrudin Besic, Silvan Schmid, Josiane P. Lafleur und Niklas Luhmann.

Invisible-Light Labs (ILL), ein Spin-off der TU Wien, das Infrarot-Analysetechnologie für Nanomaterialien entwickelt, hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Runde wurde gemeinsam von XISTA Science Ventures und dem aws Gründungsfonds angeführt, unter Beteiligung von Fund F.

Invisible-Light Labs ermöglicht chemische Analyse von Nanomaterialien

Das Kapital soll die internationale Kommerzialisierung des Flaggschiffprodukts des Unternehmens, das Analyse-Tool EMILIE, beschleunigen und die Entwicklung neuer Produkte für die Umweltüberwachung, die pharmazeutische Analyse und Nanotechnologie-Anwendungen unterstützen.

Gegründet von Silvan Schmid, Josiane P. Lafleur, Niklas Luhmann und Hajrudin Bešić, kombiniert Invisible-Light Labs nanoelektromechanische Sensortechnologie mit Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR). Dies ermöglicht die chemische Analyse von Nanomaterialien und Substanzen, die nur in extrem geringen Mengen zur Verfügung stehen – und das über verschiedene Branchen hinweg, von der Pharmazie bis zur Umweltüberwachung, heißt es per Aussendung.

EU-Grant 2022

Bereits im Jahr 2022 zeichnete der Europäische Innovationsrat (EIC) Invisible-Light Labs mit einem EIC Transition Grant in Höhe von 2,22 Millionen Euro für das Projekt NEMILIES aus, um deren NEMS-Technologie aus dem Labor auf den Markt zu bringen. EMILIE wurde schließlich 2024 kommerziell eingeführt und vom Fachmagazin „The Analytical Scientist“ sogar zur Innovation des Jahres 2024 ernannt. Im Jahr 2025 ging Invisible-Light Labs eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics ein, um die weltweite Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten EMILIE-Systems auszubauen.

Wissenschaftlich bestätigt

Die technologische Leistungsfähigkeit der Plattform wurde im April 2026 durch zwei Peer-Review-Publikationen wissenschaftlich bestätigt:

Im Fachjournal ACS Nano (Timarac-Popović et al. 2026) dokumentierte das Forschungsteam die präzise chemische Identifizierung von Nanoplastik im Pikogrammbereich. Die Validierung erfolgte unter anderem anhand des Nachweises von Nanoplastikpartikeln, die von einem einzelnen Nylon-Teebeutel freigesetzt wurden.

Eine weitere Studie in Science Advances (Surdu et al. 2026) belegt, dass die Plattform in der Lage sei, die chemische Zusammensetzung atmosphärischer Aerosole im Submikrometerbereich quantitativ zu bestimmen. Die Nachweisgrenzen liegen hierbei um das rund 1.000-Fache unter denen herkömmlicher Analyseverfahren.

Rollout geplant

„EMILIE verbindet die hohe Empfindlichkeit nanomechanischer Sensorik mit der breiten Verfügbarkeit von Infrarotspektrometern. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, diese neue Technologie mehr Anwendern zugänglich zu machen – von Forschern, die neue medikamentöse Nanopartikel und Nanomaterialien entwickeln, bis hin zu Atmosphärenwissenschaftlern, die an den Polen der Erde arbeiten“, sagt CEO und CO-Founderin Josiane P. Lafleur.

Und Alexander Schwartz, Partner bei XISTA Science Ventures, kommentiert: „Wir sind zutiefst beeindruckt davon, wie das Gründerteam von ILL fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine außergewöhnliche Technologie und ein hervorragendes Produkt übersetzt hat, das nun gemeinsam mit Bruker, dem Marktführer auf diesem Gebiet, vertrieben wird. Dies mit begrenzten Ressourcen zu erreichen, spricht für die Fähigkeiten, den Fokus und die Entschlossenheit des Teams.“

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Gomago: Marder-Schutz für Auto und Haus mit „null Fehlerquote“

  • 26.000 durch Marder-Biss verursachte Kfz-Schäden vermeldete allein der Versicherer Allianz für Österreich laut einer Aussendung in den Jahren 2010 bis 2016 – das waren rund zwölf am Tag.
  • Das deutsche Startup Gomago setzt mit seiner Marder-Schutz-Lösung beim Thema Duftstoffe an.
  • Gomago setzt einen Duftstoff frei, den Marder mit Gefahr assoziieren.
  • Die vom Unternehmen hergestellten Marder-Vetreiber in Dosenform müssen nur geöffnet und im Raum bzw. Motorraum angebracht werden.
  • Dann sollen sie ca. ein halbes Jahr lang wirken.

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