23.05.2022

GO HONG KONG 2022: Apply now until June 12th

The Global Incubator Network Austria, in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, is looking for Austrian later-stage startups in GreenTech & Sustainbility that aim to enter the Greater Bay Area.
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Start your expansion and plan your market entry to Hong Kong with the 2-week hybrid acceleration program that provides strategic and financial support.

PART I | GO HONG KONG 2022 Hybrid: Sept. 19-23

Part I of the program offers a digital onboarding with flexible video masterclasses, individual IP coaching and 1:1 mentoring, as well as digital insight sessions. Also, all participants have the chance to connect in person at the kick-off event in Vienna on September 19th, and to receive first market insights from our local partners in Hong Kong. 

PART II | GO HONG KONG 2022 Hybrid: Oct. 10-14

Part II of GO HONG KONG 2022 offers the selected startups on-site* activities and events (ReThink Expo) in Hong Kong. Also, you will have 1:1 business meetings organized by AußenwirtschaftsCenter Hongkong and get the chance to connect with international partners (corporates, potential clients, business partners, etc.) at customized pitch and networking opportunities. For the phyiscal trip (if possible) to Hong Kong, GIN covers 90% of all expenses including flight and accommodation costs up to EUR 20,000.- per startup. 

*IMPORTANT: This program is planned as a hybrid program with physical acitivities in Vienna, Austria. If travels to Hong Kong are possible without going into quarantine for longer than 1 week, part 2 of the hybrid program can take place on-site. If the travel restrictions remain with an obligatory quarantaine-stay of 7+ days, the program will take place digitally and the physical trip to Hong Kong/GBA can be made at a later point in time. 

BENEFITS

  • Digital & Flexible Content: Prepare your expansion strategy flexibly with exclusive video masterclasses, digital insight sessions & the kick off event in Vienna.
  • IP Coaching & Market Insights: Get valuable expert tips for your market entry and receive up to three hours of free IP coaching from the IP Management Team of aws
  • 1:1 Business Meetings: On-site/online you will have 1:1 business meetings with relevant stakeholders organised by AußenwirtschaftsCenter Hongkong
  • On-site Activities & GIN Grant: For the physical trip to Hong Kong (if possible) you receive up to EUR 20.000 for all travel costs including accommodation, flights, entry tickets, etc.

REQUIREMENTS

The Program Go Hong Kong 2022 is most suitable for startups meeting the following criteria:

  • Verticals: GreenTech and Sustainability Solutions (PropTech, Transport & Mobility, Energy & Utilities, Hospitality & Tourism, FoodTech, Green Finance)
  • Austrian mid- or later-stage startup (beyond PoC and seed stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o. criterion)
  • Raised at least seed-stage investment
  • Unique product/solution 
  • Working prototype/MVP
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Interest in connecting to relevant stakeholders (corporates, business partners)
  • Looking to develop further internationally with a focus on the Greater Bay Area/Asia

HOW TO APPLY?

  1. Register/Log in on aws Connect
  2. Fill out the application form
  3. Upload a recent pitch-deck

CONTACT

If you have any questions about the GO HONG KONG 2022 program and the application process, feel free to contact us at any time: [email protected]


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Teamfoto Klartext AI | (c) Leandra Schurz Photography

Elektronikprodukte enthalten wertvolle Rohstoffe, werden aber häufig so entwickelt, dass sie sich nicht einfach reparieren, wiederverwenden oder recyceln lassen. Das Wiener Startup Klartext AI will mit Künstlicher Intelligenz dazu beitragen, das zu ändern. Das 2025 gegründete Unternehmen entwickelt KI-Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche, darunter doclarity, ein Tool zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente. Im Rahmen des Eureka-Forschungsprojekts „ManageR“ entwickelt es einen KI-Assistenten, der Elektronikhersteller bei Entscheidungen zur Kreislaufwirtschaft unterstützen soll. Dafür erhält Klartext AI eine Förderung von rund 250.000 Euro von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Das Projekt startete am 1. Oktober 2026 und läuft über drei Jahre. Klartext AI ist dabei für die KI-Technologie zuständig und entwickelt den sogenannten ‚ManageR Copilot‘. Dieser soll Informationen über Produkte, Materialien und gesetzliche Vorgaben zusammenführen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.

KI soll Reparatur und Wiederverwendung bewerten

Im Mittelpunkt von ManageR steht ein digitales Bewertungs- und Optimierungstool. Dieses soll Unternehmen dabei helfen, für einzelne Produkte und Komponenten geeignete Kreislaufstrategien zu finden. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, ob Bauteile repariert, wiederverwendet, aufbereitet oder recycelt werden sollten. Die Software soll in unterschiedlichen Phasen des Produktlebenszyklus zum Einsatz kommen – etwa bei der Entwicklung oder im Einkauf. Je nach Lebenszyklusphase soll das System unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Neben ökologischen Faktoren soll dabei auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.

Eine Herausforderung ist dabei die Vielzahl an benötigten Informationen. Dazu zählen etwa Produktstücklisten, Materialdaten, regulatorische Anforderungen und branchenspezifisches Fachwissen. Diese Informationen sind häufig auf unterschiedliche Systeme und Abteilungen verteilt oder liegen bei einzelnen Experten. Das Wiener Startup entwickelt deshalb ein KI-Agentensystem samt Benutzeroberfläche, das die Daten verknüpfen soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt laut Anna Poledna, Business Development bei Klartext AI, auf der Nachvollziehbarkeit: Nutzer sollen erkennen können, auf welchen Informationen und Quellen die Vorschläge beruhen. Technologisch setzt das Startup dafür unter anderem auf Wissensgraphen und Multi-Agenten-Systeme.

Eine Rolle bei der Entstehung des Projekts spielten laut Poledna auch neue EU-Vorgaben. Die Ökodesign-Verordnung (ESPR) soll unter anderem die Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Produkten verbessern. Der Digitale Produktpass soll künftig Informationen zu Materialien, Reparaturmöglichkeiten und Umweltauswirkungen verfügbar machen.

Zusammenarbeit mit Fraunhofer und Industrieunternehmen

An ManageR sind neben Klartext AI das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Universität Stuttgart sowie die deutschen Unternehmen ifm und Ansmann beteiligt. Fraunhofer koordiniert das Projekt und entwickelt unter anderem ein Bewertungsmodell, während die Universität Stuttgart ihre Expertise in der Ökobilanzierung einbringt. Die beiden Industrieunternehmen stellen ein 3D-Kamerasystem und ein Ladegerät zur Verfügung, an denen die Technologie getestet werden soll.

„Für uns ist es großartig, dass wir unsere KI-Forschung direkt in die Anwendung bringen können. In ManageR entwickeln wir gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen neue Methoden und testen sie gleichzeitig an echten Industrieprodukten“, sagt Poledna.

Nach Abschluss des Forschungsprojekts im September 2029 soll die Technologie laut Poledna kommerziell angeboten werden. Geplant ist, sie künftig auch für weitere Elektronikprodukte einzusetzen. Wie breit das System anwendbar sein wird, hängt insbesondere von der Verfügbarkeit entsprechender Daten ab.

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