20.04.2018

Global Pitch: „Weltgrößte Online-Pitch-Competition“ kooperiert mit UNIDO

Die ganze Welt will das Wiener Startup DealMatrix mit seinem Format Global Pitch erreichen. Es soll die weltgrößte Online-Pitch-Competition werden. Nun wurde mit der UNIDO ein Partner von globalem Rang gewonnen.
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global pitch unido
(c) DealMatrix
kooperation

Im Mai findet erstmals der Global Pitch statt. Er soll, geht es nach Veranstalter DealMatrix, die weltweit größte Online-Pitch-Competition werden. Die Zielgruppe seien „alle Startups, die auf der Suche nach ihren idealen Partnern oder Investoren sind, sowie sich einfach und schnell – mit nur einer Einreichung – den wichtigsten europäischen Entscheidungsträgern und dem globalen Startup-Ecosystem vorstellen möchten“. Mehr als 50 Partner wurden dazu an Bord geholt, darunter Acclerator- und Incubator-Programme, Investoren, Institutionen und nun auch die UNIDO.

+++ Global Pítch: “Pitch-WM” startet von Wien aus +++

UNIDO-Experten für alle fünf Kategorien

Man habe für jede der fünf Kategorien einen UNIDO-Experten an Bord geholt, sagt DealMatrix-CEO Christoph Drescher. Die Pitches der internationalen Startups teilen sich auf die Bereiche „Our Planet“ (Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie, Landwirtschaft und Social Impact), „Our Body“ (Gesundheitswesen, Medizin, Biologie, Essen & Trinken, Wellness und Wohlbefinden), „Our Economy“ (Produktion, Vertrieb, Handel und Märkte), „Our Information“ (Datengenerierung, Prognose, Konsum und Analyse) und „Our Cities“ (Smarte Städte und Haushalte, E-Government) auf. Beim Finale wird Metteo Landi, UNIDO Industrial Development Experte, in der Jury sitzen.

Plätze im „Entrepreneurs for Social Change“-Programm

Durch die Kooperation mit der UNIDO bekommen die teilnehmenden Startups auch eine weitere Chance, zusätzlich zu den zahlreichen Preisen, die beim Global Pitch zu holen sind. Konkret geht es um Plätze im „Entrepreneurs for Social Change“-Programm (E4SC) der UNIDO und der Fondazione CRT. E4SC ist ein weltweites, einjähriges Programm mit Teilnehmern aus zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt, von Hightech- bis Krisen-Staaten. Das Programm zielt darauf ab, junge Social Entrepreneurs dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten dahingehend zu verbessern, dass sie ihre soziale Business-Idee umsetzen können und damit ein starker Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und „Social Inclusion“ werden.

„Noch mehr globale Aufmerksamkeit und Unterstützung“

Die Teilnehmenden werden mit Tools vertraut gemacht, die sie brauchen, um ihr Social Business zu starten und skalieren zu können. Im Rahmen des Programms treffen sie auf Gleichgesinnte und lernen von top Guest Speakern und Mentoren. „Die Zusammenarbeit mit UNIDO und dem E4SC Programm bietet unseren Teilnehmern die einzigartige Chance sogar noch mehr globale Aufmerksamkeit und Unterstützung zu erhalten“, kommentiert Drescher.

Bekannte Gesichter in Global Pitch-Jury

Neben dem UNIDO-Experten Landi sitzen in der Pitch-Jury beim Global Pitch viele bekannte Gesichter aus der Wiener bzw. österreichischen Startup-Szene. Dabei sind etwa Selma Prodanovic (1MillionStartups ua.), Heinrich Prokop (Clever Clover), Tanja Sternbauer (Startup Live, Female Founders, ua.), Lisa Fassl (aaia, Female Founders, ua.) und Martin Giesswein (Talent Garden). Die Wirtschaftsagentur Wien ist mit Gabriele Tatzberger, die JCI mit Christiane Holzinger, WhatAVenture mit Lisa Pecnik und ESAC mit Chris Houghtaling vertreten. Auch der Brutkasten ist mit CEO Dejan Jovicevic dabei.

Die Bewerbung für den Global Pitch läuft nur mehr bis 22. April: ⇒ Detailinformationen und Bewerbung

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Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners
Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners

Rund 50 Digital-Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeiter:innen und mehr als 400 Millionen weltweiten Nutzer:innen – das ist das Portfolio der Liechtensteiner Private-Equity-Gesellschaft RM Equity Partners. Insgesamt hält diese eine halbe Milliarde Euro Assets under Management (AuM). Bekannte Portfolio-Unternehmen sind etwa die Outdoor-Plattform Bergfex aus Graz oder die deutsche Motorrad-Tour-App Calimoto.

Neue Bedeutung für zwei Buchstaben

Bis vor kurzem war die Gesellschaft Teil der Vorarlberger Russmedia-Gruppe, wie auch die zwei Buchstaben im Namen verraten. Nun befindet sich das PE-Unternehmen komplett im Besitz der drei Partner Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely. Somit bleibt es freilich zu einem Teil in der Vorarlberger Unternehmerfamilie Russ, die hinter Russmedia steht. Das RM bleibt als etablierter Name erhalten. Mit dem Slogan „Results matter“ bekommt es eine neue Bedeutung.

„Was das Team im vergangenen Jahrzehnt aufgebaut hat, macht uns stolz – und das ist erst das Fundament. Als völlig unabhängiges Unternehmen liegt unser Fokus nun ganz auf der Zukunft: der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Unternehmern und dem Aufbau beständiger, digitaler Unternehmen“, kommentiert Russ in einer Aussendung.

Bis zu 250 Millionen Euro pro Beteiligung

Die drei Partner investieren über die Gesellschaft ausschließlich eigenes Kapital und fokussieren klar auf Mehrheitsübernahmen und langfristige Beteiligungen. Bei einem Einzeldeal können nach Unternehmensangaben bis zu 150 Millionen Euro fließen, für eine Beteiligung insgesamt bis zu 250 Millionen. Dabei definiert RM Equity Partners klare Anforderungen, die auch auf der Website abzulesen sind: Das übernommene Unternehmen muss Marktführer oder starker Zweiter in seinem Segment sein und ein EBITDA über fünf Millionen Euro bzw. einen Nettoumsatz über 20 Millionen Euro vorweisen.

Gleichzeitig geben die Partner ihrerseits drei Versprechen: Kommt ein Unternehmen für einen Deal in Frage, bekomme es einen ersten Call innerhalb von 48 Stunden, eine konkrete Antwort innerhalb von sieben Tagen und, wenn ein Deal zustande kommt, dessen Abschluss innerhalb von acht Wochen. „Wenn es uns gefällt, sagen wir ja. Wenn nicht, sagen wir schnell nein. Hinter uns steht kein Investmentkomitee, und zwischen uns stehen keine Berater“, so die Partner auf der Homepage.

Zuletzt Verkauf von Alpy.com

Nach der Übernahme restrukturiere man dann nicht, aber unterstütze in jenen Bereichen, in denen man Expertise habe. Wiewohl RM Equity Partners als PE-Gesellschaft im Gegensatz zu einer VC-Gesellschaft nicht Exit-getrieben ist, sind auch Verkäufe übrigens keineswegs ausgeschlossen. Brutkasten berichtete erst im August vom Verkauf der Beteiligung Alpy.com. Es war der zweite Exit für die Gesellschaft in diesem Jahr.

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