18.11.2020

Gimber: Square One Foods investiert in Spirituosen-Alternative aus Ingwer

Gimber will mit Hilfe des Kapitals expandieren und vom Startup zum Scaleup werden.
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Gimber - Square One Foods investiert in Spirituosen-Alternative aus Ingwer
(c) Gimber

Vor ein paar Jahren hätte man es wohl noch nicht für möglich gehalten, aber alkoholfreie Spirituosen bzw. Spirituosen-Alternativen erfreuen sich inzwischen mancherorts recht großer Beliebtheit. In Österreich versucht es etwa das Wiener Startup Rick Spirit mit alkoholfreiem Gin. In Belgien nutzt das Startup Gimber die Schärfe des Ingwer, um eine Alternative zu Hochprozentigem zu bieten.

Gimber: Marktführer in der Ingwer-Nische

Gimber, das von Gründer Dimitri Oosterlynck als Ein-Personen-Unternehmen in seiner Küche gestartet wurde und 2018 auf den Markt kam, hat inzwischen 54 Mitarbeiter. Das Unternehmen rühmt sich, „Marktführer in Westeuropa in der Kategorie der alkoholfreien Ingwergetränke“ zu sein. Diese Position wolle man mit einem nun kommunizierten Investment nicht nur ausbauen, sondern auch weitere Märkte erschließen und neue Produkte in den gleichen und angrenzenden Marktsegmenten einführen.

Das Kapital in der aktuellen Runde kommt vom Luxemburger VC DLF Venture und vom Linzer Food & Beverage- !!VC Square One Foods (S1F). Gründer Oosterlynck kommentiert: „Wir sind in volatilen Märkten mit starkem Wettbewerb tätig. Daher freuen wir uns über den Einstieg von DLF und S1F als strategische Partner, die umfassendes Know-how mitbringen und uns bei der nachhaltigen internationalen Expansion von Gimber unterstützen werden. Darüber hinaus erweitern beide Fonds auch unsere geografische Reichweite. DLF ist in Belgien, Luxemburg und London tätig, während S1F primär auf den deutschsprachigen Markt abzielt“.

Vom Startup zum Scaleup

Mit der Kapitalspritze wolle man nun eine neue Expansionsphase finanzieren und den Sprung vom Startup zum Scaleup schaffen. „Zwei Jahre nach dem Start hat Gimber einen Wendepunkt erreicht“, so Oosterlynck. Mit den neuen Investoren habe man „viel gemeinsame DNA“. „Für Gimber bedeutet die Zusammenarbeit eine permanente Einbringung von neuem Know-How in unser Unternehmen. Wir stehen fast täglich in Kontakt mit den neuen Anteilseignern“, meint der Gründer.

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Die GG Group möchte in Zukunft ihre Technologie in Satelliten verbauen. | Symbolbild (c) Envato

Im Weltall braucht es vor allem eines: Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Die GG Group (Gebauer & Griller Kabelwerke Gesellschaft m.b.H.) zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Herstellern von Kabeln und Leitungen für die Automobilindustrie. Das international tätige Industrieunternehmen in Familienbesitz mit Sitz in Wien und Kabelwerk im niederösterreichischen Poysdorf geht mit dem Projekt „GG goes 2Space“ nun einen Schritt in Richtung Raumfahrt. Die neue Datenleitung „2Space251″ wurde für moderne Satellitensysteme entwickelt, die neben einer schnellen und zuverlässigen auch eine industriell skalierbare Datenkommunikation benötigen.

Von der Automobilbranche zur Weltraumanwendung

Entstanden ist das Projekt aus dem Interesse internationaler Raumfahrtunternehmen an industriell produzierbaren Hochleistungs-Datenkabeln für Satelliten. Die GG Group verfolgt dabei eben diesen industriellen Ansatz. Bewährte Standards aus der Automobilbranche sollen für Satelliten und weitere Weltraumanwendungen adaptiert werden. Dadurch sollen bei hohen Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards die Entwicklungszeit verkürzt und die Kosten gesenkt werden.

„Mit GG goes 2Space übertragen wir unsere Erfahrung aus der Automobilindustrie in ein neues, stark wachsendes Technologiefeld. Unser Ziel ist nicht nur die Entwicklung einer einzelnen Datenleitung, sondern der Aufbau eines industriell skalierbaren Technologieportfolios für Raumfahrtanwendungen“, sagt Joseph Riegler, Projektmanager bei der GG Group.

Teil des ESA Phi-Lab Austria

Das Unternehmen wurde bereits in das ESA Phi-Lab Austria aufgenommen. Das Kompetenzzentrum unterstützt Firmen bei der Industrialisierung europäischer Raumfahrttechnologie. Dabei werden technologisches Know-how, internationale Netzwerke sowie Entwicklungs- und Testinfrastruktur verbunden. Die GG Group möchte mit der Aufnahme in das ESA Phi-Lab Austria ihre 2Space-Technologie weiter an die Anforderungen der Raumfahrt heranführen. Gleichzeitig soll der Zugang zum europäischen Space-Ökosystem gezielt ausgebaut werden.

Eine Million für 2Space-Technologie

Für das Projekt wird rund eine Million Euro veranschlagt. Ein großer Teil fließt in Entwicklungsaktivitäten und in die technologische Weiterentwicklung des Produktionsstandorts Poysdorf, wo in Zukunft die Kabel gefertigt werden sollen. Laut der Niederösterreichischen Landesregierung „positioniert sich Gebauer & Griller frühzeitig in einem Zukunftsmarkt“, denn die technologische Entwicklung und private Raumfahrtprogramme „erhöhen den Bedarf an leistungsfähigen, zuverlässigen und wirtschaftlich herstellbaren Komponenten“.

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Gimber: Square One Foods investiert in Spirituosen-Alternative aus Ingwer

  • Vor ein paar Jahren hätte man es wohl noch nicht für möglich gehalten, aber alkoholfreie Spirituosen bzw. Spirituosen-Alternativen erfreuen sich inzwischen mancherorts recht großer Beliebtheit.
  • In Österreich versucht es etwa das Wiener Startup Rick Spirit mit alkoholfreiem Gin.
  • In Belgien nutzt das Startup Gimber die Schärfe des Ingwer, um eine Alternative zu Hochprozentigem zu bieten.
  • Gimber, das von Gründer Dimitri Oosterlynck als Ein-Personen-Unternehmen in seiner Küche gestartet wurde und 2018 auf den Markt kam, hat inzwischen 54 Mitarbeiter.
  • Mit einer Kapitalspritze unter anderem vom Linzer Food & Beverage-VC Square One Foods wolle man nun eine neue Expansionsphase finanzieren und den Sprung vom Startup zum Scaleup schaffen.
  • „Zwei Jahre nach dem Start hat Gimber einen Wendepunkt erreicht“, so Oosterlynck.

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