29.06.2022

Gigabit Academy: Über 100 Organisationen vernetzen sich zur Entwicklung von 5G Use Cases

Die Gigabit Academy des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) & der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ging Mitte Juni in Pörtschach am Wörthersee ins vorläufige Finale. Ziel des achtwöchigen Programms war der Know-how-Transfer und Community-Aufbau rund um 5G.
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Um die Entwicklung von 5G Anwendungen und das Bewusstsein für die Technologie in Österreich zu beschleunigen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) gemeinsam mit der FFG im Frühjahr 2022 die Gigabit Academy ins Leben gerufen. Das neue Service-Angebot richtete sich spezifisch an Startups, KMU, Technologieunternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Organisationen aus dem Digitalbereich. Neben dem Know-how-Transfer rund um das Thema 5G stand im Zuge des achtwöchigen Programms die Vernetzung und der Community-Aufbau im Zentrum. “Die Gigabit-Academy versteht sich als Informations- und Ideen-Lab, wobei wir erfolgreich Menschen zusammengebracht haben, die an neuen Anwendungen für 5G arbeiten”, so Henrietta Egerth, FFG Geschäftsführerin.

Nach dem offiziellen Kick-Off am 26. April im Ars Electronica Center in Linz gab es dafür eine Serie von insgesamt 17 Events – unter anderem wurden auch zahlreiche Workshops in Unternehmen abgehalten. Innerhalb von acht Wochen haben sich 105 unterschiedliche Organisationen beteiligt und über 70 Speaker:innen teilgenommen, die den Teilnehmer:innen der Gigabit Academy exklusiv ihr Wissen vermittelten.

Der vorläufige Abschluss der Gigabit Academy

Am 13. Juni fand in Pörtschach am Wörthersee das Abschlussevent der Gigabit Academy statt, um über die Ergebnisse vorläufige Bilanz des Programms zu sprechen. Tagsüber konnten die Teilnehmer:innen den letzten Partner-Workshop des 5G Playgrounds Carinthia in Klagenfurt besuchen. Im Anschluss wurden die Mega- und Makrotrends im Gigabit-Bereich in Kleingruppen analysiert und zusammengefasst. Mit diesen Inputs wird über den Sommer ein Trendradar zu Gigabit und 5G Use Cases durch die FFG erstellt.

Im Schnitt konnten die Teilnehmer:innen der Gigabit Academy rund zehn bis zwanzig neue Kontakte knüpfen. “Wir haben unsere Ziele voll erfüllt, indem wir Menschen aus den verschiedensten Bereichen zusammengebracht haben, um 5G Use Cases darzustellen. Die Teams haben dahingehend Know-how und Wissen ausgetauscht und zudem haben sich Partner:innen gefunden, die jetzt gemeinsam Projekte aufsetzen können”, so FFG-Geschäftsführerin Egerth. Weiters konnte zudem der aktuelle Stand der Technik abgebildet und die bereits bestehende Expertise, die in Österreich rund um 5G bereits vorherrscht, sichtbar gemacht werden.

Wie es nun weitergeht? 

Die Gigabit Academy wurde unter dem Dach „Gigabit Triple A: Awareness Applications Austria“ umgesetzt. Darunter fallen neben dem Servicepaket auch die parallel laufende Förderung „Breitband Austria 2030: GigaApp“. Sie zielt auf die Finanzierung für 5G Anwendungen ab, die unter anderem auch aus der Gigabit Academy entstanden sind. “Aktuell läuft noch die Ausschreibung bis Ende September. Dabei können die Teams, die sich im Rahmen der Gigabit Academy gefunden haben, nun ihre Projekte einreichen und erhalten bei Zusage bis zu 60 Prozent Förderung”, so Egerth abschließend über die weiteren Schritte. Die Einreichfrist läuft hierfür noch bis zum 27. September. Weiters steht am 13. September noch ein finaler Workshop mit der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) am Programm, der die regulatorischen Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen und den Breitbandausbau thematisieren wird.


Die Partnerorganisationen der Gigabit Academy

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Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
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