24.03.2020

GartenGarten: NÖ-Startup mit größtem Online-Garten-Sortiment im Land

Das Startup GartenGarten mit Sitz in Gars am Kamp (Niederösterreich) baut bereits seit drei Jahren ein Online Gartencenter fast ausschließlich mit heimischen Produkten auf. Mit mehr als 3500 Produkten ist es, bezogen auf die Sortiments-Größe, inzwischen der größte Anbieter von frischen Pflanzen und Rollrasen in Österreich.
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(c) Adobe Stock - Travel_Master

Rund 15 Jahre arbeitete der GartenGarten-Gründer Andreas Spindler in der Gartenbaubranche als Angestellter, war an der Einführung des Frischpflanzensortiments bei Handelsketten wie Hofer beteiligt und baute Strukturen in Ungarn und Kenia für die österreichischen Gartenbaubranche auf. Seit drei Jahren arbeitet er nun an seinem eigenen Unternehmen – einem Online Gartencenter. 2018 erfolgte die formelle Gründung. Neben Spindler am Unternehmen beteiligt sind die Co-Founder Barbara Authried und Startup-Veteran David Dietrich.

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GartenGarten: Größtes Sortiment in Österreich

GartenGarten: Gründer Andreas Spindler
(c) GartenGarten: Gründer Andreas Spindler

„Die Herausforderung der gesamten Branche ist es, dem Kunden eine große Auswahl an Pflanzen in verschiedenen Größen bei gleichzeitiger Frischgarantie zur Verfügung zu stellen“, erklärt Gründer Spindler. Das gelingt ihm derzeit: Mit mehr als 3500 Produkten ist GartenGarten, bezogen auf die Sortiments-Größe, derzeit sogar der größte Anbieter von frischen Pflanzen und Rollrasen in Österreich. Dabei handelt es sich „fast ausschließlich“ um Ursprungsware aus Österreich – regionale Produzenten sollen gefördert werden.

„Preiskämpfe vermeiden“ beim Online Gartencenter

Im der Zusammenarbeit mit verschiedensten Gärtnereien und Baumschulen aus Österreich, um einen digitalen Marktplatz zu schaffen, sei man in mehreren Iterationen zum Schluss gelangt, dass die Listungen nicht von dem Lieferanten selbst passieren sollte, um Preiskämpfe zu vermeiden, so der Unternehmer. Man habe sich entschieden, „schrittweise Produkte mit Bestpreisen aufzubauen“ und die Waren bei Bedarf direkt von den Baumschulen abzuholen. GartenGarten bietet sogar eine „Bestpreis-Garantie“. Für die Kunden gibt es natürlich Hauszustellung und einen „24/7-Telefonservice“.

Bislang gebootstrappt – vergangenes Jahr schon 750.000 Euro Umsatz

Dabei habe er in den vergangenen drei Jahren nur wenige Tausend Euro für Marketingmaßnahmen ausgegeben, sagt Spindler. Weder ein Investment, noch Fremdkapital wurden aufgenommen. „Im Jahr 2019 konnten wir rein durch Weiterempfehlungen und Google-Indexierungen einen Umsatz von rund 750.000 erwirtschaften“, erzählt der Unternehmer. Heuer strebe das Unternehmen Umsätze bei weit über einer Million Euro an und setze dabei auf Empfehlungen von zufriedenen Kunden. Gerade jetzt in der Coronakrise setzen viele Menschen auf Online-Shops. Dass es in Zukunft doch ein Investment, oder auch einen 2 Minuten 2 Millionen-Auftritt geben könnte, schließt Spindler nicht aus. Das und auch eine etwaige Expansion nach Deutschland oder in andere Märkte soll aber nicht vor 2021 passieren.

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Podero-Gründerduo Moritz Schrader (l.) und Chris Bernkopf (r.) © Podero

Anfang 2025 schloss das Wiener Startup Podero eine überzeichnete Seed-Runde über 5,5 Millionen Euro ab (brutkasten berichtete). Heuer folgte Ex-N26-Manager Christian Strobl als CCO, um das Wachstum voranzutreiben. Nun vermeldet man eine Kooperation mit dem Kärntner Energieversorger Kelag.

Podero entwickelt eine B2B-Software, die Energieversorgern helfen soll, die Kosten für flexible Verbrauchsgeräte zu senken – mit dem Ziel einer Win-Win-Situation für Anbieter und Verbraucher:innen zugleich. CEO Chris Bernkopf, der das Startup gemeinsam mit Moritz Schrader gegründet hat, beschrieb im April das Prinzip im brutkasten-Talk so: „Wir verbinden uns mit Wärmepumpen, Elektro-Autos, Batterien, also allen großen Geräten im Haushalt und wir steuern diese dann nach dem Strommarkt.“ Dadurch könne Podero Prognosen und Handlungsempfehlungen liefern, die es Energieversorgern ermöglichen, „ihre gebündelte Leistung auf den Energiemärkten zu handeln.“

Podero mit neuem Energieprodukt

Wie es heute mitteilt, brachte das Startup bereits Ende Mai das Energieprodukt „Kelag Smart Charging“ für Endkundinnen und Endkunden (allerdings nur im Energietarif „Kelag Strom Pro“) auf den Markt. Der Service steuert das Laden von Elektrofahrzeugen automatisch in jene Stunden, in denen die Day-Ahead-Preise an der Strombörse EPEX besonders niedrig sind, heißt es per Aussendung. Dabei werden sowohl die gewünschte Abfahrtszeit als auch der angestrebte Ladezustand berücksichtigt. Zusätzliche Hardware sei dafür nicht notwendig.

„Mit Kelag haben wir einen Partner gefunden, der die Anforderungen an ein modernes Energieprodukt sehr genau versteht – und der Beweis dafür steht: ein fertiges Produkt, weniger als einen Monat nach Projektstart. Gemeinsam ermöglichen wir es österreichischen Endkunden schon heute, die Energieprodukte der Zukunft zu erleben“, sagt Bernkopf.

Österreichweiter Rollout bis Ende Juni

Während die technische Plattform vom Wiener Software-Unternehmen bereitgestellt wird, erfolgt die Anmeldung über das Kundenportal der Kelag und führt direkt in eine App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihr Elektroauto sowie weitere Geräte wie etwa Wechselrichter innerhalb weniger Minuten verbinden können sollen.

Für Haushalte mit Photovoltaikanlage und Smart Meter ist ein Home Energy Management integriert: Das Elektroauto wird bevorzugt mit selbst erzeugtem PV-Überschuss geladen, bevor Strom aus dem Netz bezogen wird. Das Angebot ist derzeit im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH verfügbar. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist bis Ende Juni 2026 geplant.

„Intelligentes Smart Charging in Kooperation mit Podero unterstützt unsere Kundinnen und Kunden im dynamischen Tarif ‚Kelag Strom Pro‘ dabei, ihr Elektrofahrzeug gezielt dann zu laden, wenn Strom an den Börsen besonders günstig ist“, sagt Alexander Jordan, Vertriebsleiter, Kelag. „Das spart bares Geld und zeigt die Möglichkeiten, die E‐Mobilität als integrierter Baustein des Energiesystems bereits heute bietet.“

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