21.04.2026
GAMING

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

Der Wiener Yat Siu baute mit Animoca Brands ein Imperium auf und berät heute die Regierung in Hongkong. Er sieht im Web3 die Befreiung der Gaming-Szene von Web2-Zwängen: Durch echtes Eigentum der Spieler („Let your customer possess“) entstehen völlig neue Chancen für Entwickler.
/artikel/gaming-und-die-befreiung-aus-der-sisyphos-falle-der-weg-des-fuenf-milliarden-dollar-manns
Gaming, Animoca, Yat Siu
© Animoca - Yat Siu von Animoca Brands.

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von März 2026 “Kraftakt” erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


„Und weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: wie er mit beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, fortschaffen wollte. Ja, und mit Händen und Füßen stemmend, stieß er den Block hinauf auf einen Hügel. Doch wenn er ihn über die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das Übergewicht zurück: Von Neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins Feld hinunter.“

Diese Übersetzung von Wolfgang Schadewaldt aus Homers „Odyssee“ zur Sisyphos-Mythologie ist ein prächtiges Lehrstück – und kann nicht bloß als Lektion über sinnlose Arbeiten hergenommen werden, sondern zeigt auch auf, dass Repetition in einem bestimmten Umfeld fehlgeleitet ist. Dies trifft auch auf die Gaming-Branche zu – insbesondere, was Web2 und Web3 angeht.

Die Prä-Internet-Zeit

Davon ist jedenfalls Yat Siu überzeugt. Der Animoca-Brands-Founder ist in Wien aufgewachsen und hat dort in den 1970ern und 1980ern Musik studiert; mit beiden Eltern als Musikern eine logische Folge. Gleichzeitig zog ihn die Technologie in ihren Bann: Siu „schummelte“ im Studium und komponierte mit Software heimlich Musik. Er schrieb Programme, lud sie auf Server hoch, fand eine Community und verdiente damit sogar Geld. Davor und mit 13 bzw. 14 Jahren war der Founder technisch gesehen noch ein Kind, wie er sagt, aber bereits Teil der Prä-Internet-Szene rund um Atari.

„Diese frühe Szene war entscheidend. Über sie bekam ich schließlich meinen ersten Job, bei Atari Germany als Consultant, was mich später in die USA führte. Dort absolvierte ich ein formelles Studium der Computer Science. So hat alles angefangen“, erinnert sich Siu im Gespräch mit brutkasten.

Software als Investitionsgut

Anfang der 1990er-Jahre erlebte Siu Rückschläge, gründete mit Kollegen aber sein erstes Startup. In einer Zeit, in der Software noch wie ein langlebiges Investitionsgut gekauft wurde, verlagerte das Team seine Kompetenzen auf SGI (Silicon Graphics), damals eine führende Firma in 3D-Grafik und Special Effects. „Dort arbeiteten wir an frühen virtuellen 3D-Welten und entwickelten eine einfache, HTML-basierte Form dessen, was man heute als Metaverse bezeichnen würde – mit, nach heutigem Maßstab, trolligsten Grafiken. Wir haben damals gehofft, dass die Menschen eines Tages dort Onlineshopping betreiben würden.“

Im Zuge eines möglichen SGI-Deals wurde Siu folglich (als einziger Asiate im Team) nach Asien entsandt und arbeitete in Japan, Taiwan und Hongkong.

Da dort das Internet Anfang der 1990er kaum verbreitet war, gründete er 1993/94 einen eigenen Internet-Service-Provider, aus dem später Outblaze hervorging – das Unternehmen setzte unter anderem auf einen frühen Vorläufer der Cloud-Computing-Technologie. Sein Messaging-Business (die größte Business-Unit bei Outblaze) wurde später an IBM verkauft.

Back to Gaming

Danach war Siu aufgrund einer Non-Compete-Klausel zunächst wieder im Gaming-Bereich tätig – unter anderem bei Animoca, einem Video-Games-Startup, das er 2011 gegründet hatte. 2014 entstand daraus schließlich Animoca Brands, als Spin-off von Animoca mit Sitz in Hongkong.

Vier Jahre später folgte der Pivot zu Web3 mit Fokus auf Blockchain und digitalen Eigentumsrechten. Seit 2021 kommt das Unternehmen auf eine Bewertung von 5,8 Mrd. Dollar.

Über 600 Beteiligungen

Heute verfügt das an der Börse gelistete Animoca Brands über mehr als 600 Beteiligungen an anderen Firmen (Yuga Labs, Axie Infinity, Polygon, OpenSea, Dapper Labs) und ist für seine Web3-Projekte wie The Sandbox, Moca Network, Anichess und Open Campus bekannt.

Zu den berühmtesten Spielen zählen Axie Infinity, CryptoKitties, F1 Delta Time, RollerCoaster Tycoon und The Sandbox.

Zudem entwickelte Animoca Brands lizenzierte Spiele und Anwendungen beispielsweise für Atari, Mattel, Hello Kitty, He-Man, Glücksbärchis, Snoopy, Hot Wheels, Paris Hilton, den FC Bayern, Manchester United oder die Formel 1. Und hat Mitte Jänner Somo, eine Gaming- und Digital-Collectibles-Plattform, erstanden, um seine Web3-Aktivitäten voranzutreiben.

Österreich als Gamer-Nation

Dem Datenanbieter Statista zufolge betrug der Umsatz im Videospiele-Markt 2025 weltweit etwas unter 480 Milliarden Euro. Laut Prognose soll im Jahr 2029 ein Marktvolumen von rund 630 Milliarden Euro erreicht werden; dies entspricht einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von mehr als sieben Prozent.

Österreichweit spielen laut einer Mobile-Gaming-Studie von A1 (Erhebungszeitraum: Oktober bis November 2022) fast drei Viertel der Einwohner:innen regelmäßig elektronische Spiele. Smartphones sind mit 44 Prozent die bevorzugte Plattform, gefolgt von Stand-PCs, Laptops und Spielkonsolen.

Die Republik gilt generell in der Computerspiele-Branche als Hort der Indie-Szene, also jener Spiele, die mit geringerem Kapital- und Mitteleinsatz entworfen wurden, dafür aber mit besonderer Gameplay-Optik und Detailliebe aufwarten. Blockbuster-Games wie Fortnite sind Mangelware oder nicht existent.

Siu sagt deutlich und auch mit Blick auf die heimische Entwicklerszene, dass Risiko einzugehen in der Gaming-Branche nicht optional, sondern die Eintrittskarte sei. Entscheidend sei dabei aber, welche Art von Risiko man eingehe.

Distribution als Problem

„In der klassischen Gaming-Industrie tragen Indie-Studios heute ein strukturell unfaires Risiko“, sagt Siu. Bis zu 70 Prozent der Umsätze fließen an Plattformen und Marketing, während hohe User-Acquisition-Kosten und niedrige Conversion Rates wirtschaftlichen Erfolg nahezu unmöglich machen. „Distribution ist kein freier Markt mehr, sondern wird von wenigen Tech-Giganten kontrolliert. Kein Risiko einzugehen bedeutet in diesem System faktisch sicheres Scheitern“, so Siu.

Indie-Games konkurrieren aufgrund von Social Media heute im Gegensatz zu früher im selben Werbemarkt wie Luxusmarken – mit deutlich geringerem Lifetime Value. Organische Reichweite existiere kaum noch, Community-Aufbau sei Pay-to-Play. Dadurch werde Innovation im Web2-Gaming systematisch unterdrückt. Große Player kaufen Distribution, kleine müssen sie finanzieren. Das Resultat seien Fortsetzungen, Live-Service-Modelle und wenige radikal neue Spielideen.

Web3 als Paradigmenwechsel

Sius Schlussfolgerung: Web3 ist deshalb kein Trend, sondern ein möglicher Paradigmenwechsel. Nicht wegen NFTs oder Tokens an sich, sondern weil neue Formen von Distribution, Ownership und Finanzierung entstehen. Innovation brauche schlicht neue Geschäftsmodelle, Allianzen statt Einzelkämpfer und eine Kultur, in der Kapital zirkuliert.

Für Europa und Österreich heißt das: Förderung ist wichtig, aber entscheidend seien Mindset, Reinvestition und die Akzeptanz von Risiko. Blockbuster entstünden dort, wo Druck, Wettbewerb und Kapital aufeinandertreffen – nicht dort, wo man sich mit „klein und kreativ“ zufriedengibt.

Für Siu liegt die Antwort für die Gaming-Branche somit nicht darin, Indie-Games auf die Blockchain zu zwingen, sondern darin, neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Innovation brauche Reibung: Märkte, in denen etwas auf dem Spiel steht, erzeugten Experimente, neue Modelle und Durchbrüche. Komfort und vollständige Absicherung mögen stabil wirken, würden aber langfristig die Entstehung großer, relevanter Ideen reduzieren, weiß er.

Gaming, Web3 und technologische Innovation brauchten deshalb Volatilität. Zu viel Kontrolle ersticke Dynamik, zu wenig Kontrolle verstärke Ungleichheit. Entscheidend sei somit nicht die Abwesenheit von Risiko, sondern dessen kluge Verteilung – sodass viele Akteure experimentieren können, ohne dass Einzelne das gesamte strukturelle Risiko tragen.

Keine Ideologie

Reinvestition, Ökosystem-Denken und Web3-Strukturen sind, so der Founder weiter, keine Ideologie, um die es zu streiten gilt, sondern eine ökonomische Notwendigkeit. Sie ermöglichen zirkulierendes Kapital, geteiltes Risiko und nachhaltige Innovation – die Voraussetzungen dafür, dass aus vielen Versuchen wenige echte Blockbuster entstehen können.

Somit ist zusammenfassend zu sagen, dass Österreichs Developer-Stärken nicht im Triple-A-Produktionswettrüsten (also der Konkurrenz zu großen Gaming-Studios) liegen, sondern im kulturellen und gesellschaftlichen Ansatz – und genau dort kann im Web3- und Metaverse-Umfeld ein Standortvorteil entstehen. Denn viele heimische Studios entwickeln, wie erwähnt, Games mit künstlerischem, sozialem oder bildungsorientiertem Fokus.

Kaum tragfähig in Web2

Im klassischen Web2-System war das wirtschaftlich kaum tragfähig, sagt Siu, weil Distribution und Kundenzugang von großen Plattformen kontrolliert werden. Web3 ist für ihn nun der Ausweg aus dieser alten Sisyphos-Spirale, in der man immer das Gleiche versucht, aber zurückgeworfen wird. Durch Tokens, NFTs und vor allem On-Chain Ownership wüssten Entwickler:innen heutzutage erstmals, wer ihre Fans sind, könnten diese einbeziehen und Communitys aufbauen, die nicht nur spielen, sondern auch am Erfolg beteiligt sind. Ein Spiel wird nicht mehr nur konsumiert, sondern mitbesessen, so die Idee.

1.000 echte Fans

Gerade für Indie-Studios eröffnet Web3 deswegen konkrete Überlebens- und Wachstumschancen. Statt Millionen Nutzer anonym über teure Ads einzukaufen, reichen kleinere, hoch engagierte Communitys – vergleichbar mit Kevin Kellys „1.000 True Fans“, nur erstmals technisch messbar. Dieses Konzept des Gründungsherausgebers des US-Tech-Magazins „Wired“ besagt, dass Kreative und Künstler ein nachhaltiges Einkommen erzielen können, wenn sie nur 1.000 wirklich engagierte Fans haben, die bereit sind, jährlich 100 Dollar (oder einen vergleichbaren Betrag) für die Arbeit der Künstler auszugeben, was ein Einkommen von 100.000 Dollar (oder Euro) pro Jahr generiert.

Anstatt Millionen von Followern anzustreben und sie per Ads teuer „einzukaufen“, fokussiert sich dieses Modell darauf, eine direkte, tiefe Beziehung zu einer kleinen, aber loyalen Basis aufzubauen, die alles kauft, was der Kreative anbietet. Im Web3 seien jene einfach zu finden, weil man dort weiß, wer „investiert“ hat.

Die Folge: Wer (Spiele-)Tokens hält, ist identifizierbar, investiert und langfristig gebunden. Spiele auf Roblox würden zeigen, dass der Erfolg weniger im Spiel selbst liegt als im sozialen System dahinter.

Studien wie jene von Bitkom aus 2022 belegen zudem, dass rund 87 Prozent der Spieler primär aus sozialen Gründen spielen. Web3 verstärke dieses Prinzip, indem es digitales Eigentum, soziale Dynamiken, Handel und Zusammenarbeit fördere. Gleichzeitig senken KI-Tools die Entwicklungskosten – kleine Teams können heute Spiele bauen, die früher große Studios gebraucht hätten. Und genau hier liegt laut Siu die Chance.

Kultureller Wandel benötigt

Damit daraus ein echtes Ökosystem entsteht, brauche es in Österreich jedoch einen kulturellen Wandel im Umgang mit Geld, Risiko und Erfolg, meint der Founder. Reinvestition statt reiner Förderung, Vorbilder statt Neiddebatten und eine offenere Gesprächskultur über unternehmerischen Erfolg und Geld seien entscheidend.

„Wir müssen lernen, offen über Erfolg und Geld zu sprechen – nicht um anzugeben, sondern um Wissen weiterzugeben“, rät Siu. „Eines der größten Probleme im europäischen – und speziell im österreichischen – Kontext ist, dass kaum jemand darüber redet, dass und wie Geld verdient wird. In Unternehmen werden vor allem Struggles erzählt, selten Erfolgsgeschichten. Dabei beginnt Kultur genau dort: Wenn erfolgreiche Menschen erklären dürfen, wie sie dorthin gekommen sind, entsteht Orientierung statt Neid. Gerade im Krypto- und Web3-Bereich ist das Schweigen besonders ausgeprägt – nicht aus steuerlichen Gründen, sondern weil Erfolg gesellschaftlich nach wie vor unangenehm ist.“

Finanzsystem: Games als Lehrmeister

Viele Menschen würden sich seiner Erfahrung nach nicht für klassische Finanzmärkte interessieren, so Siu, aber den Wert über Besitz verstehen: Skins in Counter-Strike (ein berühmter Ego-Shooter), seltene Items in Roblox, Sammelkarten, NFTs oder tokenisierte Kunst. „Als vor zwei Jahren eine Stradivari tokenisiert wurde, war das für viele Künstler erstmals greifbar: Ein Objekt hat Wert, Eigentum ist teilbar, Liquidität entsteht. Ähnlich auf den Philippinen mit Axie Infinity: Nicht der kurzfristige Verdienst war entscheidend, sondern dass Millionen Menschen ohne Bankkonto erstmals in ein ökonomisches System eingebunden wurden. Sie lernten, was Investition, Risiko und Rendite bedeuten“, sagt Siu.

In Asien sei investieren sozial akzeptiert, Kapital zirkuliere schneller, Scheitern gelte als Lernprozess. Web3 werde zudem nicht als Ideologieprojekt verstanden, sondern als praktisches Werkzeug: Es bringe Menschen ins Finanzsystem, vermittle ökonomisches Verständnis über Spiele und senke Zugangshürden, so Siu.

Web3 als legaler Motor

„Über drei Milliarden Menschen spielen Games, ein Großteil davon ist jung. In Spielen wird bereits gehandelt, kooperiert, investiert – oft in Grauzonen oder Schwarzmärkten. Web3 kann diese Realitäten sichtbar, legal und gestaltbar machen. Wenn wir darüber offen sprechen, Erfolg nicht beschämen und Geld zum Werkzeug erklären, entsteht keine kalte Kapitalismus-Ideologie, sondern Kompetenz. Schweigen schützt niemanden – es verhindert nur, dass die nächste Generation versteht, wie die Welt tatsächlich funktioniert“, präzisiert Siu.

Österreich müsse schlicht lernen, Erfolg sichtbar zu machen, Communitys ernst zu nehmen und Kapital als Gestaltungsinstrument zu begreifen. Erst dann könne das Sisyphos-Szenario des Web2 abgelegt und schlussendlich jene „kleine, kreative“ österreichische Developer-Szene, die international Anerkennung erfährt, zum Ausgangspunkt global relevanter Metaverse- und Web3-Projekte werden.

Deine ungelesenen Artikel:
12.10.2026

Keba-CEO Knogler: „Die Hyperscaler brauchen uns genauso wie wir sie“

Österreichs Industrie liegt bei der AI Maturity unter dem EU-Schnitt. Für Keba-CEO Christoph Knogler, der die KI-Taskforce der Industriellenvereinigung mit leitet, ist das kein Grund zur Resignation: „Verlieren ist gar keine Option.” Im Interview spricht er über digitale Souveränität, Europas Rolle als Enabler der Hyperscaler und seine Pläne mit Keba Digital.
/artikel/christoph-knogler
12.10.2026

Keba-CEO Knogler: „Die Hyperscaler brauchen uns genauso wie wir sie“

Österreichs Industrie liegt bei der AI Maturity unter dem EU-Schnitt. Für Keba-CEO Christoph Knogler, der die KI-Taskforce der Industriellenvereinigung mit leitet, ist das kein Grund zur Resignation: „Verlieren ist gar keine Option.” Im Interview spricht er über digitale Souveränität, Europas Rolle als Enabler der Hyperscaler und seine Pläne mit Keba Digital.
/artikel/christoph-knogler
Christoph Knogler führt Keba als CEO und steht gemeinsam mit A1-CEO Thomas Arnoldner der KI-Taskforce der Industriellenvereinigung vor. © Antje Wolm

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 „Aufbrechen„ erschienen

28 Standorte in 16 Ländern, drei Geschäftsbereiche von der Industrie- über die Handover- bis zur Energy-Automation, dazu seit Kurzem eine eigene KI-Einheit: Keba aus Linz baut Steuerungen für Maschinen und Anlagen und steckt über Trumpf mit einer Komponente in den Lithografiemaschinen von ASML. Christoph Knogler führt das Unternehmen als CEO und steht gemeinsam mit A1-CEO Thomas Arnoldner der KI-Taskforce der Industriellenvereinigung vor, die bis Sommer 2027 die AI Maturity der heimischen Industrie messen und steigern soll. Der erste Befund: Österreich liegt unter dem EU-Schnitt. Warum das ein Leadership-Thema ist und kein technologisches, wieso die Hyperscaler die europäische Industrie dringender brauchen als umgekehrt – und was Industrial Intelligence von einem Hype-Begriff unterscheidet.


Die österreichische Industrie liegt bei KI unter dem EU-Schnitt – das zeigt die McKinsey-Studie „State of AI in Austria 2025″, die im Rahmen der Taskforce entstanden ist, der du vorsitzt: ein AI-Quotient von 30 gegenüber 34 im EU-Schnitt. Wie kam es zu diesem Befund?

Ein wesentlicher Aspekt unserer KI-Taskforce ist, dass wir die AI Maturity unserer Mitglieder und so auch der gesamten österreichischen Industrie quantitativ messbar machen, mit je einem Assessment zu Beginn, zur Mitte und zum Ende der Laufzeit, pro bono begleitet von McKinsey. Mit dem ersten Assessment im vergangenen Jahr hat sich die Vermutung der Industriellenvereinigung bestätigt: Wir liegen in Österreich unter dem Niveau des EU-Durchschnitts und damit auch des weltweiten Durchschnitts. Das zweite Assessment wurde nun im Juli dieses Jahres abgeschlossen, die Veröffentlichung ist für Anfang Oktober geplant. Wir sind schon gespannt, ob wir das schaffen, was wir uns vorgenommen haben – nämlich eine konsequente Steigerung der AI Maturity der österreichischen Industrie.

Warum gibt es diesen Rückstand?

Es gibt ihn sicher auch, weil es uns als Industrie schon sehr gut gegangen ist und so der Veränderungsdruck in vielen Unternehmen nicht groß genug war, KI konsequent einzusetzen. Wir haben als Industrie den Startschuss verpasst. Es gibt aber auch in Österreich Frontrunner; in der Studie sieht man etwa die Telekommunikationsunternehmen vorne. Aber im produzierenden Bereich und im Maschinenbau waren wir überrascht, dass selbst hoch innovative Unternehmen bei der Nutzung von KI im internationalen Vergleich nicht vorne mit dabei sind. Wenn man genauer hineinschaut, ist es weniger ein technologisches Thema, sondern sehr oft ein Leadership-Thema: Dort, wo die strategische Aufmerksamkeit des C-Levels ist, fließt auch die Energie hin. KI war zu Beginn oft ein IT-Thema statt ein strategisches Positionierungsthema. Das hat sich im ersten Jahr unserer Taskforce aber massiv gedreht. Andritz hat beispielsweise aufgezeigt, wie KI die Automatisierung einer Anlage so weit optimiert, dass eine Art Dark Factory vorstellbar wird; Voestalpine hat anhand umgesetzter Use Cases gezeigt, wo ganz konkrete Einsparungseffekte gehoben wurden; und Miba hat gezeigt, wie KI als übergreifendes Thema in der Unternehmensgruppe verankert wurde.

© Antje Wolm

Regeln und Ausblick

Bremst der AI Act die Industrie?

Für Branchen, in denen der AI Act tatsächlich wie ein Korsett wirkt, kann er dazu führen, dass man im Sinne des Risikomanagements sehr zurückhaltend wird. Der Ruf nach Regulatory Sandboxes ist dort laut; ich denke beispielsweise an Life Sciences und an das Bankenwesen. Bei Produktionsunternehmen und im Maschinenbau – dazu zählen wir uns als Keba – gibt es diese Einschränkungen aus eigener Erfahrung weniger. Ich habe es bisher nicht so wahrgenommen, dass der AI Act ein wesentlicher Technologie-Showstopper wäre. Deswegen plädieren wir auf Selbstwirksamkeit: nicht die Rahmenbedingungen bekämpfen, sondern sich fragen, wie man innerhalb dieser vernünftig arbeitet. Aber viel wichtiger war: mit KI losstarten, es zum Leadership-Thema machen, sich um Daten und Legacy-Systeme im Unternehmen kümmern und vor allem die Menschen auf diese Innovationsreise mitnehmen.

Die Taskforce läuft bis Sommer 2027. Was kommt danach?

Anfang 2027 werden wir entscheiden: Braucht es weiterhin eine Taskforce für KI, die Eintrittsbarrieren abbauen und zur wertschöpfenden Nutzung anregen will? Oder braucht es dann ein anderes Format? Unabhängig vom Format ist für uns wichtig, dass die bisherigen Erkenntnisse und Best Practices weitergetragen werden; da spreche ich auch für meinen Co-Vorsitzenden Thomas Arnoldner. Dazu kommt, dass sich immer mehr kleinere Industrieunternehmen mit KI beschäftigen, für die so eine Plattform hilfreich sein kann.

Was Europa in der Hand hat

Blicken wir über Österreich hinaus: Europa habe das Rennen um generative KI verloren, heißt es. Bleibt Industrial Intelligence als zweite Chance?

Ich habe dazu eine sehr klare Meinung: Die amerikanischen Unternehmen, die in diesem Rennen die Nase vorn haben, brauchen wertschöpfende Prozesse, um ihren eigenen Business Case abzusichern. Auch KI macht nur dann wirtschaftlich Sinn, wenn man sie verkaufen kann. Schaut man sich Europa an – 450 Millionen Konsumenten, eine sehr starke Industrie, im DACH-Raum besonders stark –, dann sind wir der Enabler für die Business Cases der Hyperscaler. Deswegen werden wir auch stark umworben, von genau diesen global denkenden Unternehmen. Sie brauchen dringend Anwendungsfälle für ihre KI-Modelle am Shopfloor, damit der Value Stream entsteht, der die Mega-Investitionen rechtfertigt. Bleibt der aus, wird man die laufenden Infrastruktur-Investitionen über eine kleinere Menge an Anwendern verteilen, was Tokenpreise in die Höhe treiben wird und die Anwendung somit unattraktiver macht. Auf Basis dieser Logik dürfen und müssen wir als europäische Industrie schon selbstbewusst sein.

Also ist das Rennen nicht verloren?

Was für ein Rennen? Wir müssen als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig sein, um Wertschöpfung zu generieren und unsere Sozialsysteme am Laufen zu halten. Da haben wir noch gar nichts verloren. Verlieren ist gar keine Option! Ich frage mich oft, was aus unserem Selbstbewusstsein in Europa geworden ist. Das sehe ich viel optimistischer, und Industrial Intelligence ist das Schlagwort. Aber dann kommt natürlich die Folgefrage: Wie geht es uns mit den eigenen KI-Unternehmen, mit der Infrastruktur, mit den eigenen europäischen Modellen? Da stehen wir, wie generell im Thema Software, nicht besonders gut da. Es braucht jemanden, der investiert, und jemanden, der das dann auch nutzt, bevorzugt gegenüber Infrastruktur, die vielleicht günstiger ist und anfangs mehr kann. Damit das gelingt, braucht es wohl fast so etwas wie einen Orchestrator im europäischen KI-Konzert. Klug wäre ein progressiver Impuls der EU, aber nicht als weiterer Zwang, sondern indem die Nutzung europäischer Infrastruktur, beispielsweise für die öffentliche Beschaffung, besonders attraktiv wird. Ohne einen Masterplan wird das aber schwierig; die Hyperscaler sind bestens positioniert, brauchen die europäischen Kunden und werden nicht tatenlos zusehen, wie sich Europa plötzlich verselbstständigt.

Wo hängt umgekehrt die Welt an Europa?

Wir reden viel über die Abhängigkeit von den USA, China bzw. Asien. Wir reden leider ganz wenig darüber, dass diese Regionen genauso von uns abhängig sind. Bestes KI-Beispiel: ASML. Das niederländische Unternehmen hat das Herstellen von Mikroelektronik mit einem speziellen Lithografieprozess perfektioniert, im Zusammenspiel mit zwei weiteren europäischen Playern, Trumpf und Zeiss. Wir sind als Keba stolz, dass wir für Trumpf eine Subkomponente dieser faszinierenden Maschinen beisteuern dürfen. Ohne diese gäbe es keinen KI-Chip, keine Hochleistungs-GPUs. Was wir oft nicht am Radar haben: dass wir als europäische Hightech-Unternehmen mit unseren Technologien vieles möglich machen. Allerdings finden dann die Produktion und die Wertschöpfung leider zu oft in anderen Ländern statt.

Keba ist auch Teil der Initiative Digitale Souveränität. Was heißt Souveränität für ein Unternehmen mit 28 Standorten in 16 Ländern?

Für mich war letztes Jahr in Alpbach Hermann Hauser besonders inspirierend. Er hat die digitale Souveränität mit einer Zwiebel verglichen: Die globalen Tech-Giganten sind weltweit fest in Unternehmen und Prozessen verankert; es ist unrealistisch und naiv, sie komplett aus der Gleichung zu nehmen. Und sie sind für die äußere Zwiebelschicht auch in Ordnung. Doch je näher wir ins Innere der Zwiebel vorstoßen – und das können für jedes Unternehmen andere kritische Prozesse sein –, desto stärker muss man sich bei der aktuellen geopolitischen Lage fragen, in welcher Abhängigkeit man tatsächlich steht. Wir schauen uns unsere Prozesslandschaft an und entscheiden Fall für Fall. ERP zum Beispiel wandert in die Cloud, und da stellt man sich natürlich die Frage, auf welcher Infrastruktur Kernprozesse laufen sollen. Für unser Produktportfolio haben wir entschieden, weitestgehend agnostisch ins Rennen zu gehen, also technologisch offen zu bleiben und je nach Markt und Bedarf die passende Lösung zu wählen. Keba braucht auch Antworten für unsere amerikanischen und asiatischen Kunden.

Was Industrial Intelligence wirklich heißt

Industrial Intelligence steht inzwischen in jedem Wirtschaftsprogramm, vom Bund bis zur Stadt. Was ist damit gemeint?

Ja, das stimmt, Industrial Intelligence ist momentan in aller Munde, sogar im Wirtschaftsprogramm der Stadt Linz. Ich glaube, dass es jetzt etwas braucht, das den Begriff einordenbar macht, denn er darf nicht der nächste Hype-Begriff werden. Industrial Intelligence heißt ja nicht einfach, dass die Industrie irgendwo KI anwendet – es geht darum, mit KI Industriestandards zu erfüllen. Das bedeutet, hochverlässliche, wiederholbare Prozesse zu schaffen, in denen die KI nicht einfach „irgendetwas” tut, sondern kontrolliert in einem definierten Rahmen Arbeitsschritte besser, sicherer, schneller, günstiger oder einfach anders ermöglicht, als das bisher mit normalen Rechnern möglich war. In einer industriellen Produktion muss ein Prozess auch beim tausendsten Durchlauf noch stabil, sicher und reproduzierbar funktionieren. Genau dieser Anspruch unterscheidet Industrial Intelligence von vielen anderen KI-Anwendungen, bei denen ein gewisser Spielraum in den Ergebnissen eher akzeptabel ist.

. © Antje Wolm

Viele KI-Projekte, auch von Startups, sterben nicht am Algorithmus, sondern beim Produktionsleiter. Warum?

Weil man mit Daten, die gerade verfügbar sind oder gemacht werden, schnell einmal etwas bauen kann. Wenn man aber nachhaltig in die wertschöpfenden Prozesse hineinwill, dann wird das kein Produktionsleiter zulassen, solange nicht klar ist, dass es verlässlich funktioniert. Wenn ich KI so baue, dass sie mit verlässlich verfügbaren Daten arbeitet, also mit Daten, die im System entstehen oder zugeliefert werden, und daraus ein konkreter Nutzen erzeugt wird, etwa ein effizienteres Produktionssystem oder ein besserer Qualitätsprozess, dann habe ich verstanden, was die Industrie braucht. Heute werden für nette Prototypen oft eigens Daten zusammengestellt, die im späteren Betrieb so nicht zur Verfügung stehen. Das Verständnis dafür, wie die Industrie tickt, differenziert einen Industrial-AI-Anbieter von einem regulären IT-Unternehmen. In der Industrie braucht es wahre Domänenexpertise, sonst ist man in Prozessen nicht anknüpfungsfähig und kann KI nur zum Drüberstreuen verwenden. Und das mag kein Produktionsleiter.

Wo ist KI bei Keba bereits im laufenden Betrieb im Einsatz?

Beispielsweise in der Elektronikfertigung, das heißt, in der Bestückung von Leiterplatten zu Flachbaugruppen. Wir prüfen dort seit vielen Jahren jedes einzelne Produkt am Ende der Linie mittels AOI, also Automated Optical Inspection, und gleichen es mit einem definierten Sollbild ab. Das war früher ein statischer Prozess: War die Toleranz eng eingestellt, wurde alles aussortiert, was auch nur ein bisschen anders als das Sollbild aussah, und ein Mensch musste sich die Baugruppe noch einmal genauer ansehen. Das System hat dabei nicht dazugelernt. Heute lernt unser System über Machine Learning laufend dazu. Seit wir vor eineinhalb Jahren gestartet haben, sparen wir uns mittlerweile bis zu 70 Prozent unserer Qualitätsaufwendungen in diesem Prozess. Hätten wir aber niemanden gehabt, der zwischen unserem Produktionsleiter – hochkompetent in der Produktion, aber eben kein KI- oder IT-Experte – und unserem IT-Team übersetzt hätte, dann hätte die Produktion wohl gesagt: Lasst uns mit diesem Thema besser in Frieden. Ich bin stolz, dass wir diese Übersetzer- und Katalysator-Expertise im eigenen Unternehmen aufgebaut haben. Das macht vieles leichter; und schneller.

Vom Startup zur Keba Digital

Wann war KI bei Keba erstmals Thema?

Das ist schon lange her. Bereits Anfang der 90er-Jahre haben wir drei wissenschaftliche Kollegen in Hagenberg beschäftigt, die das Thema neuronale Netze für unsere Industriesteuerungen einsetzen wollten. Nach zwei Jahren haben wir es damals allerdings wieder beendet. In der Theorie war damals schon viel möglich, aber die Rechnerleistung war noch viel zu gering. Wir waren viel zu früh.

Der zweite Impuls kam vor rund neun Jahren von meinem Vorgänger, dem damaligen CEO Gerhard Luftensteiner: Wäre es nicht sinnvoll, Machine-Learning-Technologie direkt in unseren Steuerungen Cloud-unabhängig „on device” laufen zu lassen? Daraus ist unser erstes KI-Produkt entstanden, eine „On-Device-AI”-Erweiterung für unsere Industriesteuerungen; kurz darauf unser zweites KI-Produkt namens Kebob, ein KI-basiertes Überwachungs- und Assistenzsystem für Bankfoyers. Als dann der ChatGPT-Hype kam, war KI bei uns offen gesagt gar nichts besonders Aufregendes. Wir haben eher gesagt: Das ist jetzt das nächste Level.

Ihr habt mit Keba Digital eine eigene Einheit gegründet und dafür ein Linzer KI-Startup übernommen. Wie kam es dazu?

Was wir in allen unseren Business Units sehen, in der Industrial Automation, in der Handover Automation und auch in der Energy Automation, ist, dass der große technologische Differenzierungsfaktor zunehmend in der Software liegt. Deshalb war es der nächste logische Schritt, unsere jahrzehntelang aufgebaute Softwarekompetenz mit unserer über Jahre aufgebauten und mit dem Startup-Zukauf 7LYTIX verstärkten KI-Expertise zu verbinden und das Ergebnis im Rahmen eines neuen digitalen Businessmodells unter dem Titel Keba Digital auf den Markt zu bringen. Für Keba Digital haben wir Leute mit Erfahrung in softwarebasierten Geschäftsmodellen ins Unternehmen geholt, Positionierung und Strategie gemeinsam erarbeitet und sind nun mitten in der Umsetzung.

Und wohin soll sie?

Sie wird solide auf drei Säulen stehen: Nach innen als unternehmenseigenes KI-Kompetenzcenter für Keba-Produkte und -Prozesse, mit dem Anspruch „Keba als erster Industriekunde”. Das bringt Erfahrung und Glaubwürdigkeit. Nach außen gehen wir als zweite Säule mit industrieller KI in Branchen, die wir als Keba schon kennen, wo wir bereits Domänenwissen haben; oder auch in neue, wo wir mit KI einen Mehrwert generieren werden. Die dritte Säule ist eine KI-Plattform, mit der wir die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, also HMI, ganz neu denken, hardwareunabhängig und somit hochskalierbar.

Es war vom ersten Tag an klar, dass hier etwas entsteht, das auch die drei angestammten Geschäftsbereiche nutzen können; und daher ist das in Bezug auf Industrial AI auch so authentisch: Wenn ich zu einem Industriekunden gehe und der fragt mich: „Was habt ihr denn selbst im Qualitätswesen gemacht?”, dann kann ich sagen: „Bei unserem Shopfloor laufen seit 18 Monaten KI-Modelle operativ.” So positionieren wir uns mit Keba Digital als erfahrener industrieller KI-Partner.


Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Gaming und die Befreiung aus der Sisyphos-Falle: Der Weg des Fünf-Milliarden-Dollar-Manns