10.09.2020

„Future Industries“ bietet Orientierungsprogramm für Jugendliche

Das "Future Industries Gap Year Program" fokussiert sich darauf, jungen Menschen zwischen 18 und 21 Jahren einen tiefgehenden Einblick in die Möglichkeiten ihrer akademischen und beruflichen Zukunft zu geben. Das Projekt startet im Herbst und hat dabei Bereiche wie AI oder Machine Learning im Programm.
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Future Industries, Nikolaus Haupt, Future Industries Gap Year
(c) Future Industries - Nikolaus Haupt, hier mit Schwester Beatrix, rief ein "Gap Year"-Programm für 18 bis 21-Jährige ins Leben.

53 Prozent aller Maturanten wissen nicht, in welchem Berufsfeld sie später einmal arbeiten wollen. Aus diesem Grund hat Future Industries das „Future Industries Gap Year Program“ entwickelt, um Jugendliche zwischen 18 und 21 bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

„Industry Leader“ als Mentoren

„Die meisten Maturanten gehen aus der Schule hinaus, ohne einen Plan für ihr späteres Leben. Nur ganz wenige nehmen sich bewusst die Zeit, um herauszufinden welchen Weg sie einschlagen wollen. Das bereuen viele spätestens dann, wenn sie zum ersten Mal über einen Studienwechsel nachdenken. Das „Gap Year Program“ setzt genau dort an. Unser Ziel ist es ganz klar, jungen Menschen zu helfen schon möglichst früh ihre wahren Leidenschaften zu finden, während sie von ‚Industry Leadern‘ etwas über die Welt lernen und durch Europa reisen“, sagt Nikolaus Haupt, Geschäftsführer Future Industries.

Fokus auf Future Industries

Teilnehmer erhalten dem Unternehmen zufolge innerhalb von acht Monaten das Wissen und die Werkzeuge, um ihren eigenen persönlichen Weg kennen zu lernen und beschreiten zu können. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf „Zukunftsindustrien“, um Teilnehmer auf nahende Anforderungen vorzubereiten.

Vier „study-trips“ geplant

Das Programm findet vom 16. Oktober 2020 bis zum 31. Mai 2021 im „The Student Hotel Vienna“ statt. „Innerhalb dieser acht Monate entwickeln unsere Teilnehmer ihre Persönlichkeit, finden ihre wahre Leidenschaft, lernen etwas über die Welt und das alles, während sie die beste Zeit ihres Lebens verbringen. Während der vier Study Trips nach Paris, Berlin, Amsterdam und Barcelona werden sie etwas über die Welt lernen und Metropolen aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen“, so Haupt weiter.

Drei Module

Dabei unterteilt das Unternehmen das Programm in drei Module: Passion, Knowledge und Skill. Es besteht aus kontextübergreifenden Inhalten, die Fähigkeiten und Denkweisen lehren, die für den Erfolg in der modernen Welt erforderlich sind, wie Haupt sagt: „Wir arbeiten eng mit führenden Unternehmenspartnern zusammen, um unsere Inhalte schon heute auf die Anforderungen der Zukunft anzupassen.“

Verschiedene Themen bei „Future Industries“

Zu den Themengebieten zählen Cybersecurity, KI, ML und Robotik, IoT, Wirtschaft & Gesellschaft, CSR, Finances oder etwa Life Sciences. Diese werden in „lectures“, Workshops oder Events vermittelt, die den Fokus auf Mentoring immer im Hintergrund führen.

Bemerkenswert ist, dass das Programm Teilnehmern nach ihrem „Gap Year“ zusichert, dass sie ein Praktikum bei einem der Partnerunternehmen absolvieren können.

Bewerbung, Kosten und mögliche Stipendien

Insgesamt werden für das Programm 30 Teilnehmer aufgenommen. Bewerben kann man sich hier. Die „Tuition Fee“ beträgt 6.400 Euro. Um das „Future Industries Gap Year Program“ leichter finanzieren zu können, stehen zudem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Private Stipendien und Förderungen sowie Bildungskredite und Darlehen.

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Easelink
© Luxshare - (v.l.) Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink und Harvey Yuan, General Manager Luxshare.

2022 schloss das Grazer Startup Easelink eine 8,3 Millionen Euro schwere Series-A-Finanzierungsrunde ab, der im Oktober 2024 ein 1,5 Mio. Euro-Investment von Verbund X Ventures folgte. Im November 2025 gründete man die Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation zur Standardisierung der „Matrix Charging Technologie“, die vom österreichischen High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Dem folgte heuer eine Kooperation mit SEG Automotive – brutkasten berichtete. Nun hat man in China den ersten Technologie-Lizenzpartner gewinnen können.

China gilt als der weltweit größte Markt für Elektromobilität und war für Easelink schon immer von zentraler strategischer Bedeutung – siehe 2018. Für die Industrialisierung und Bereitstellung von Matrix Charging verlangen die spezifischen Anforderungen des chinesischen Automobilmarkts einen Local-for-Local-Ansatz. „Mit Luxshare gewinnt Easelink einen dedizierten Lizenznehmer für China – ein weiterer Schritt in der Strategie, in allen wichtigen Automobilmärkten Lizenz- und Industrialisierungspartner für Matrix Charging aufzubauen“, liest man in der Aussendung. Die Partnerschaft hat bereits zu konkreten Marktaktivitäten geführt: Beide Unternehmen arbeiten an ersten OEM-Projekten (Original Equipment Manufacturer), um die Technologie in künftige Fahrzeugplattformen zu integrieren.

„Wir sehen großes Potenzial in unserer Zusammenarbeit mit Easelink, die es uns ermöglicht, neue Kundensegmente im Bereich der automatisierten Abrechnung zu erschließen. Darüber hinaus sind wir uns der entscheidenden Rolle bewusst, die die Standardisierung neuer Schnittstellen spielt, und setzen uns daher in der ‚Matrix Charging Interest Group‘ für die entsprechenden Standardisierungsbemühungen ein, um Interoperabilität und eine breite Marktakzeptanz sicherzustellen“, sagt Harvey Yuan, General Manager von Luxshare.

„Wachsende Präsenz in China“

Die Zusammenarbeit baut auf Luxshares Erfahrung auf, gemeinsam mit führenden internationalen Technologieunternehmen Produkte zu industrialisieren und „in großem Maßstab“ zu fertigen. Gleichzeitig wird Easelink sein lokales Team in China weiter ausbauen, um die technische und projektbezogene Zusammenarbeit mit Luxshare und chinesischen OEMs eng zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem global so bedeutenden Unternehmen wie Luxshare – einem komplementären Partner mit starkem Engineering-Know-how“, sagt Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink. „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, Kunden in China vor Ort zu betreuen und Matrix Charging in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie zu integrieren. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für unsere wachsende Präsenz in China und ein zentraler Baustein unserer Mission, den globalen Industriestandard für automatisiertes Laden zu setzen.“

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AI Summaries

„Future Industries“ bietet Orientierungsprogramm für Jugendliche

  • Future Industries hat das „Future Industries Gap Year Program“ entwickelt, um Jugendliche zwischen 18 und 21 bei der Entscheidungsfindung bei der Berufswahl zu unterstützen.
  • Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Future Industries, um Teilnehmern auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten.
  • Zu den Themengebieten des „Future Industries Gap Year Program“ zählen Cybersecurity, KI, ML und Robotik, IoT, Wirtschaft & Gesellschaft, CSR Finances oder etwa Life Sciences.
  • Diese werden in „lectures“, Workshops oder Events vermittelt, die den Fokus Mentoring immer im Hintergrund führen.
  • Bemerkenswert ist, dass das Programm Teilnehmern nach ihrem „Gap Year“ zusichert, dass sie ein „Internship“ bei einem der Partnerunternehmen absolvieren können.

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