11.08.2025
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Führungswechsel bei Taxefy: Gründer Sinicyn zieht sich zurück

Das Wiener Steuer-Startup Taxefy stellt seine Führungsebene neu auf. Gründer Aleksej Sinicyn gibt nach acht Jahren seine Rolle als CEO ab.
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vl.: Oliver Würtenberger wird neuer CFO bei taxefy, Kevin Gruber wird CEO | (c) taxefy
vl.: Oliver Würtenberger wird neuer CFO bei taxefy, Kevin Gruber wird CEO | (c) taxefy

Launch, Wachstum, Pause, Update und Klage: Das Wiener Startup Taxefy hat unter der Führung des Gründers Aleksej Sinicyn einiges mitgemacht. Seit 2018 digitalisiert seine App die Steuererklärung und verspricht, diese in wenigen Minuten erledigen zu können, um rasch Rückerstattungen zu erhalten.

Nun zieht sich der CEO Aleksej Sinicyn aus der operativen Leitung zurück. Die Geschäftsführung übernimmt künftig Kevin Gruber, während Oliver Würtenberger als neu ernannter CFO den Finanzbereich verantwortet. Sinicyn bleibe dem Unternehmen als Gesellschafter verbunden, heißt es vom Startup.

Kevin Gruber wird CEO

Kevin Gruber bringt langjährige Erfahrung aus der Startup- und IT-Branche mit. Die letzten viereinhalb Jahre leitete er als CEO das Linzer IT-Unternehmen Rainmaker. 2022 gründete er die Treue-App enjoyyit. Seine internationale Expertise in der Entwicklung und Skalierung digitaler B2B- und B2C-Produkte soll nun auch Taxefy zugutekommen.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, Taxefy gemeinsam mit dem Team in die nächste Wachstumsphase zu führen“, sagt Gruber. „Wir werden den eingeschlagenen Erfolgskurs fortsetzen und gleichzeitig neue Akzente setzen – insbesondere in den Bereichen Innovation, Automatisierung und Kundenerlebnis.“

Business Angel als CFO

Mit Oliver Würtenberger holt sich Taxefy einen erfahrenen Finanzexperten in die Unternehmensleitung. Würtenberger verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Controlling, M&A, strategische Finanzplanung sowie im Management von Startups. Als Business Angel investierte er laut seinem LinkedIn-Profil in mehr als 250 Unternehmen. 2021 gründete er das Zahnpflege-Startup BlissAnd.

„Mit meiner Erfahrung möchte ich dazu beitragen, die finanzielle Stärke von Taxefy weiter auszubauen und das Unternehmen für nachhaltiges Wachstum aufzustellen“, erklärt Würtenberger.

Digitalisierung von Steuererklärung

Mit Taxefy können Arbeitnehmer:innen in Österreich ihre Arbeitnehmer:innenveranlagung (ANV) vollständig digital erledigen – laut Produktversprechen sogar in nur acht Minuten. Im vergangenen Jahr erhielten Nutzer:innen durchschnittlich rund 1.000 Euro pro eingereichter ANV zurück (brutkasten berichtete).

Das Ziel des Startups ist es, möglichst vielen Menschen den Zugang zur Steuererstattung zu erleichtern. Die App ist aktuell in acht Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch und Serbisch. Weitere Sprachversionen sind bereits in Arbeit.

Anmerkung der Redaktion: Eine brutkasten-Anfrage an Gründer Aleksej Sinicyn zu den Gründen seines Rückzugs wurde bislang noch nicht beantwortet. Ein etwaiges Statement wird gegebenenfalls später hier ergänzt.

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Instahelp, Mental Health
© Instahelp/Leaders 21 - Bernadette Frech, CEO Instahelp und Florian Gschwandtner, Mitgründer von Runtastic und Foxyfitness.

Hoher Druck, lange Arbeitstage, finanzielle Unsicherheit und große Verantwortung: Die psychische Belastung in Startups ist hoch. Gleichzeitig nehmen viele Gründer:innen und Mitarbeitende professionelle Unterstützung gar nicht oder erst sehr spät in Anspruch.

Instahelp adressiert Startups

„Als Gründer redest du nicht über Erschöpfung, du funktionierst. Dabei ist mentale Gesundheit eine der wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg – darüber wird in der Startup-Welt noch immer viel zu wenig offen gesprochen“, mahnt Florian Gschwandtner, Mitgründer von Runtastic und Foxyfitness.

Deshalb richtet sich das Grazer Mental-Health-Unternehmen Instahelp mit einem neuen Konzept konkret an Startups, für die klassische betriebliche Gesundheitsangebote oft zu aufwändig oder zu teuer sind. Als Alternative bietet die Plattform eine psychologische Online-Beratung an, die sich eigenständig buchen lässt und kein traditionelles Onboarding erfordert. Im Jahr 2026 fällt dafür keine Grundgebühr an. Stattdessen funktioniert das Modell über ein Guthabensystem mit einer Mindestabnahme von zehn Beratungseinheiten. Mitarbeitende können die vertraulichen Termine ortsunabhängig wahrnehmen, was auch Randzeiten wie Abende und Wochenenden einschließt.

Enorme Arbeitsdichte als massives Gesundheitsrisiko

Die Belastung in jungen österreichischen Unternehmen ist häufig strukturell bedingt. Was stellvertretend für den gesamten DACH-Raum in einer Studie des deutschen Startup-Bundesverbands und der Techniker Krankenkasse in Zahlen gegossen wurde, lässt sich nahezu eins zu eins auf die heimische Szene umlegen: 68 % der Gründer:innen sehen die enorme Arbeitsdichte als massives Gesundheitsrisiko, 62 % nennen die ständige berufliche Unsicherheit als wesentlichen Stressfaktor.

Auch im heimischen Ökosystem kommen eine Kultur der ständigen Erreichbarkeit, der oftmals zermürbende Finanzierungsdruck und die Tatsache hinzu, dass in den meist kleinen Teams österreichischer Startups der Ausfall einer einzigen Person oft direkte und weitreichende Konsequenzen für das gesamte Unternehmen hat.

Instahelp-CEO: „Gesundheit kein Luxus“

„Mentale Gesundheitsförderung darf kein Luxus sein, den sich nur große, etablierte Unternehmen leisten können. Gerade in der Gründungsphase, wo viel auf dem Spiel steht und Ressourcen knapp sind, brauchen Menschen Unterstützung“, sagt Bernadette Frech, CEO von Instahelp. „Genau hier wollen wir mit einem Angebot ansetzen, das sich an die Realität junger Unternehmen anpasst und nicht umgekehrt.“

Neben Startups richtet sich das Angebot auch an Vereine, NGOs und KMUs. „In der Startup-Welt reden wir viel über Resilienz, aber noch zu wenig darüber, was Menschen wirklich brauchen, um langfristig leistungsfähig zu bleiben“, sagt René Berger, Mercedes AMG Board Member, Investor und Co-Founder von Instahelp. „Niedrigschwellige psychologische Unterstützung ist ein essenzielles Investment in die wichtigste Ressource jedes Unternehmens: die Menschen dahinter.“

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