03.11.2025
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„From Science to Business“: brutkasten-Whitepaper jetzt zum Download

Was braucht es, damit Spitzenforschung den Weg in die Wirtschaft findet? Das neue Whitepaper „From Science to Business“ zeigt, wie Österreich seine wissenschaftliche Exzellenz noch besser in erfolgreiche Unternehmen verwandeln kann.
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(c) brutkasten

Österreich zählt in der Forschung zur europäischen Spitze. Doch wenn es darum geht, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgreiche Unternehmen zu machen, gibt es noch Luft nach oben. Internationale Vorbilder wie die ETH Zürich oder die TU München zeigen, welches Potenzial entsteht, wenn Hochschulen, Forschung und Unternehmertum enger zusammenspielen – und wie Spin-offs Innovation und Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft bringen können.

Jetzt das Whitepaper downloaden

Mit der sechsteiligen Serie From Science to Business hat brutkasten genau hier angesetzt. Gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung, Wirtschaft, Venture Capital und Industrie haben wir diskutiert, welche Hebel wirklich entscheidend sind – von IP-Strategien über Finanzierung (gerade bei langen Entwicklungszyklen wie in den Life Sciences) bis hin zur Formierung interdisziplinärer Gründerteams und Kooperationen mit der Industrie.

Das Ergebnis ist nun in einem umfassenden Whitepaper zusammengefasst. Es bündelt die zentralen Erkenntnisse aus den Round Tables und Videotalks – und zeigt, welche Rahmenbedingungen Österreich braucht, um wissenschaftliche Exzellenz in wirtschaftlichen Erfolg zu verwandeln.

Die Partner der Serie:

Diese Themen werden in „From Science to Business“ behandelt:

Folge 1: Status quo der Spin-offs in ÖsterreichStrukturen, Leistungsvereinbarungen, Beteiligungsgesellschaften und Mindset-Veränderungen an Hochschulen.
Folge 2: Von der Idee zum Patent und Spin-offWie Universitäten und Industrie den Transferpfad gestalten, inkl. IP- und Scouting-Prozesse.
Folge 3: Life Sciences im FokusLange Entwicklungszyklen von Medikamenten, hohe Investitionskosten und wie MedLifeLab und Takeda Spin-offs und Innovationen unterstützen.
Folge 4: Finanzierung von DeepTech-Spin-offsHerausforderungen langer Entwicklungszyklen, Evergreen-Fonds, Co-Investments und Investorensicht.
Folge 5: Kooperationen als ErfolgsfaktorVon der Idee zum globalen Skalieren. Wie Universitäten, Inkubatoren und Industriepartner Innovationen gemeinsam entwickeln.
Folge 6: Gründungsmindset an Hochschulen stärkenBest Practices, Infrastruktur und Anreizsysteme, um mehr Spin-offs bis 2030 zu ermöglichen.

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Secureo verkauft Sicherheitsprodukte wie Tresore. (c) Canva

Im Juni 2023 berichtete brutkasten über die Millionen-Insolvenz des Tiroler Security-Startups Secureo. Wie es seitens des aktuellen Managements heute heißt, trieben Managementfehler das Unternehmen im Sommer 2023 letztlich in die Schieflage, unter die Secureo mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung nun einen Schlussstrich zieht. Das Team rund um Geschäftsführerin Caroline Reinalter hatte die Führung des Unternehmens in dieser kritischen Phase übernommen.

„Durch konsequente Kostensenkungen in verschiedenen operativen Kernbereichen wurde das Unternehmen bereits erfolgreich stabilisiert“, heißt es von Secureo. Ein zentraler Baustein der neuen Effizienzstrategie sei eine umfassende Softwareumstellung in den kommenden Jahren, die die internen Prozesse nachhaltig optimieren werde.

Managementfehler in der Vergangenheit

Zum damaligen Zeitpunkt der Insolvenz wurden von Seiten des Unternehmens kaum Informationen bekanntgegeben. Heute begründet Secureo gegenüber brutkasten die Insolvenz mit kapitalintensiven Managementfehlern in der Vergangenheit. Das aktuelle Management stellt hierzu klar, dass es keine Verantwortung für die insolvenzauslösenden Faktoren der Vergangenheit trage.

Zuerst hohe Investments, dann Insolvenzverfahren

Secureo ist seit seiner Gründung 2014 von einer wechselhaften Geschichte geprägt. In seinen Anfangsjahren legte das Unternehmen als E-Commerce-Plattform für Sicherheitsprodukte ein rasantes internationales Wachstum hin, das von namhaften Investoren wie Hans Peter Haselsteiner mit Millionenbeträgen unterstützt wurde.

In den darauffolgenden Jahren kam es zu weitreichenden Veränderungen. Die Produktpalette wurde verkleinert: Mit der Marke secureo.at fokussierte sich das Unternehmen gänzlich auf Tresore, Safes und Waffenschränke. Mit dem erfolgreichen Sanierungsverfahren sei nun eine Expansion in den EU-Raum geplant

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