14.05.2024
KOOPERATION

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

Man nehme Sand, Staub und Bauabfälle, gebe die Zutaten in einen 3D-Drucker und revolutioniere damit die Bauindustrie. Wie Freia Ruegenberg mit ihrem Startup ParaStruct an der Klimakrise schrauben will und warum sich ihre Technologie auch für außerirdisches Leben eignet.
/artikel/freia-ruegenberg-parastruct-interview
Freia Ruegenberg, Co-Founderin des DeepTech-Startups ParaStruct (c) Festakt 2022, Freia Ruegenberg

Plastikmüll ist sexy, aber Bauabfall nicht? Wenn es um Nachhaltigkeit und die Folgen der Klimakrise geht, weiß Freia Ruegenberg so viel wie wenige andere. Und darunter auch, dass Bauabfall durchaus sexy sein kann – oder es sein muss. Die studierte Chemikerin unterrichtete nach ihrer Promotion an der Innsbrucker Universität – mit dem Ziel, unseren Planeten zu retten. Später wurde sie unerwartet zur Startup-Gründerin. Dem Klima zuliebe versucht sie nun, in der Baubranche mitzumischen.

ParaStruct am 4GameChangers Festival

Ruegenberg will Sichtbarkeit für ein Thema schaffen, das in der Öffentlichkeit nicht wirklich präsent ist: “Das Thema Plastikmüll ist in aller Munde – und sehr populär. Aber die Bauindustrie spielt auch ihre Rolle im Klimawandel – und zwar eine nicht unwesentliche. Wir alle wohnen und leben in Gebäuden, wir nutzen und bauen Gebäude. Auch, wenn das Thema nicht so sexy ist wie andere Nachhaltigkeitsthemen. Eine nachhaltige Baubranche ist wichtiger denn je.”

Als Co-Founder und Chief Scientific Officer des DeepTech-Startups ParaStruct wird Ruegenberg am heute beginnenden 4GameChangers Festival in Wien vertreten sein. Das Panel „Innovations Changing The World” findet auf der Silent Stage am heutigen Dienstag, den 14. Mai, um 15.10 Uhr statt. Sprechen wird sie über ihr Startup ParaStruct und dessen Beitrag zu einer nachhaltigen Baubranche. Gestreamt werden kann das 4GameChangers Festival für alle, die nicht dabei sein können, auch auf Joyn.

Im Interview mit brutkasten spricht sie über ihren unerwarteten Weg in das Startup-Leben, über Abfallprodukte der Baubranche und was sie aus Sand und Staub im 3D-Drucker zaubern kann, um die Welt zu retten. Stichwort Welt: Auch für außerirdisches Leben könnte ParaStruct interessant sein.


brutkasten: Wie bist du dazu gekommen, ParaStruct zu gründen?

Freia Ruegenberg: Meine Geschichte ist nicht die lineare Startup-Gründer:innen-Geschichte. Wenn mir jemand vor fünf Jahren gesagt hätte, dass ich Co-Founderin eines Startups werde, hätte ich gelacht und den Vogel gezeigt.

Ich komme nicht aus einer unternehmerischen Familie, ich habe Chemie studiert und mich auf Materialwissenschaften spezialisiert. Das Studium habe ich aus der Motivation heraus angefangen, mit meiner Arbeit zu mehr Nachhaltigkeit beizutragen. Dazu motiviert hat mich unter anderem der Film “Plastic Planet”. Schon damals habe ich mir gedacht: Es ist total krass, dass es solche Abfallmengen gibt. Wir müssen da auf jeden Fall nach einer Lösung suchen.

Nach dem Film “Plastic Planet” hast du also begonnen, Chemie zu studieren?

Genau. Zu diesem Zeitpunkt war für mich Chemie genau das Richtige. Spezialisiert habe ich mich auf anorganische Chemie. Dort habe ich auch promoviert und war nach meinem Studium an der Universität Innsbruck in der Lehre tätig.

Wann kam es dann zur Gründung von ParaStruct?

Ziemlich unerwartet: Der Hauptgründer Georg Breitenberger ist damals auf mich und meinen Kollegen zugekommen, weil er zu dem Zeitpunkt nach Projektpartner:innen gesucht hat. Er wollte die Recyclingfähigkeit von mineralischen Bindemitteln untersuchen. Die Idee von ParaStruct gibt es also schon länger – und wurde anfangs von Georg Breitenberger als Einzelunternehmen geführt. Der Fokus lag damals auf 3D-Druck und der Verwertung von Abfällen mit 3D-Druck. In weiterer Folge bin ich mit Kilian Rießbeck ins Unternehmen eingestiegen. Darüber bin ich sehr glücklich, weil ich jetzt meiner ursprünglichen Motivation der Abfallvermeidung nachgehen kann.

Wie und welchen Abfall vermeidet ParaStruct?

Im Grunde entwickeln wir eine Lösung, mit der die Bauindustrie – aber auch andere herstellende Industrien – ihre drei größten Probleme beseitigen oder zumindest mildern können.

Was sind die drei größten Probleme der herstellenden Industrien?

Erstens die Ressourcenknappheit bzw. -abhängigkeit. Gerade die Bauindustrie braucht Materialien, die häufig nur an einem bestimmten Ort und in begrenzter Verfügbarkeit vorkommen – und deshalb immer knapper werden.

Das zweite Problem sind die Treibhausgasemissionen: Die Bauindustrie ist einer der größten Emittenten von Treibhausgasen überhaupt – hier vor allem bei der Herstellung von Zement, der enorm CO2-intensiv ist.

Das dritte Problem sind Abfallmengen: Statistiken des BMK (Anmerkung: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) zeigen, dass etwa drei Viertel der in Österreich anfallenden Abfälle allein aus der Bauindustrie – also von Abbruchmaterialien und Bauabfällen – kommen.

Mit ParaStruct wollen wir genau diese drei Probleme angehen. Und es ist auch irgendwo paradox, dass Industrien sehr große Mengen an Abfallmaterialien produzieren und dann einem Mangel an Ressourcen und Rohstoffen gegenüberstehen. Das heißt: Das Logische ist natürlich, Abfallmaterialien besser nutzbar zu machen.

Wie können wir uns das vorstellen – welche Abfälle recycelt ihr?

Wir bieten eine kreislauffähige Lösung für ansonsten nicht mehr nutzbare Abfällen und Nebenprodukte: Das sind häufig Sande, Stäube und Material, dass in unterschiedlichen Verarbeitungsschritten übrigbleibt. Gerade die sind für die Industrie nicht mehr nutzbar, weil sie eben zum Beispiel aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften nicht weiterverwendet werden können. Wir aber machen sie mit unserem 3D-Drucker wieder nutzbar.

Das heißt, ihr recycelt Staub und Sand mit 3D-Druckern?

Genau, unter anderem. 3D-Druck ist dabei aber, sagen wir mal, eine Option und keine Notwendigkeit. Die Abfallmaterialien können auch konventionell verarbeitet werden. Aber 3D-Druck bietet sich insofern an, als dass man funktionale und ästhetisch anspruchsvolle Bauteile herstellen kann – und man spart Ressourcen, denn: 3D-Druck durch die additive Fertigung Material-sparender und auch automatisierbar, was auch ein Weg sein kann, um mit dem Fachkräftemangel umzugehen. Aktuell arbeiten wir an unserer ersten größeren Pilotanlage mit einem Maschinenbaupartner. Diese Anlage wird dann in der Lage sein, großformatige Muster mit zu drucken. Auch erste Kund:innen sind bereits interessiert.

Für welche Branchen eignen sich die recycelten Materialien von ParaStruct?

Unter anderem für die Bauindustrie – darunter Holzbau und Stahlindustrie. Wir sind Technologieanbieter – das heißt: Wir entwickeln den Prozess und die Materialmischung und können auch geeignete Anwendungen für die jeweilige Industrie entwickeln. Und durch unseren Recyclingprozess sind alle so hergestellten Bauprodukte voll kreislauffähig.

Zum Beispiel für ein Holzbauunternehmen, das Schalungen für den Bau herstellt. Dafür schauen wir uns an: Welche Produkte stellt das Unternehmen bereits her? Und wir versuchen dann, aus den Abfällen, die dieses Unternehmen produziert, entsprechende Produkte herzustellen. Das heißt, für Holzunternehmen können wir eine 3D-gedruckte, recyclefähige Schalung produzieren. Wir greifen also nicht in den Kernprozess der Unternehmen ein, sondern erweitern ihre Angebotspalette um ein nachhaltiges Produkt.

Es gibt aber auch andere Industrien, zum Beispiel die Stahlindustrie, die mit mineralischen Abfällen aus der Stahlproduktion zu kämpfen haben. Grundsätzlich eignen sich alle Industrien, die mit Verfahren oder Fertigungsprozessen arbeiten, in denen Materialien zerkleinert werden, die dann in Form von Sanden oder feinen Stäuben übrig bleiben und somit eben nicht mehr nutzbar und wertlos sind, deponiert oder abtransportiert werden müssen. Das findet man auch bei Steinbrüchen oder Schotterwerken in der Rohstoffgewinnung.

ParaStruct hat sich auch mit dem Ziel auseinandergesetzt, extraterrestrischen Raum bewohnbar zu machen. Wie wollt ihr das angehen?

Bei extraterrestrischen Räumen sprechen wir ja auch von Planetenoberflächen – wie der Oberfläche von Mars oder Mond. Wenn wir die besiedeln wollen, müssen wir mit speziellen Herausforderungen zurechtkommen. Zum einen möchte man die Materialien, die vor Ort sind, nutzen, weil man ja nicht beliebig viel dorthin transportieren kann. Auf Mond oder Mars haben wir auch extreme Bedingungen, die sehr feine Stäube und Sande auf der Oberfläche verursachen. Genau das ist ja unser Ausgangsmaterial für den 3D-Druck. Das heißt, wir können Mondstaub zu modularen Baukomponenten mit unserem 3D-Druck umwandeln – und zwar materialsparend und automatisierbar.

Siehst du Potential in der Besiedelung von außerirdischem Raum?

Meine Meinung zum Leben oder der Forschung auf anderen Planeten ist: Man muss die Fühler in alle Richtungen ausstrecken. Ich sehe unseren Auftrag jetzt primär auf der Erde: Zuerst müssen wir die Probleme, die wir hier haben, bewältigen. Der Fokus sollte aktuell auf dem Planeten Erde liegen.

Die Raumforschung ist natürlich für sehr viele Entdeckungen und Entwicklung verantwortlich, die wir jetzt auch auf der Erde nutzen. Forschung ist immer wichtig, egal mit welchem Ziel sie gemacht wird. Allerdings sehe ich persönlich kurz- bis mittelfristig mehr Potenzial darin, die Zerstörung auf unserem Planeten Erde einzudämmen, anstatt zum nächsten Planeten weiterzuziehen. Bis wir so weit sind, dass wir auch nur einen Teil der aktuell acht Milliarden auf der Erde lebenden Menschen auf andere Planeten verfrachten können, wird das noch eine ganze Weile dauern. Wir sollten nicht zu viel Zeit damit verschwenden, andere Planeten bewohnbar zu machen, sondern viel eher diesen wunderschönen Planeten erhalten.

Wie schätzt du die Chancen ein, die Folgen des Klimawandels auf der Erde einzudämmen?

Ich bin realistisch: Wir merken die Folgen des Klimawandels jetzt schon. Und das wird in Zukunft noch schlimmer werden. Trotzdem glaube ich, dass die Menschheit es schaffen könnte, den Planeten Erde als lebenswerten Planeten zu erhalten. Aber natürlich müssen wir da sofort anfangen. Am besten schon vorgestern – je schneller, desto besser.

Wo muss besonders viel getan werden?

Kurz gesagt: Überall. Aber: Etwa 40 Prozent des CO2-Ausstoßes kommen von der Bauindustrie – je nach Statistik und was dort alles mit berücksichtigt wird. Die Bauindustrie ist neben Verkehr und Landwirtschaft einer der größten Player im Klimawandel – und heute eines der größten Gewerbe überhaupt, wo was passieren kann und muss. Ich bin gegen die Einstellung „…ja aber der andere Sektor, das andere Land ist viel schlimmer“. Wir müssen alle Bereiche anfassen und Dinge sofort ändern – aber die Bauindustrie ist sicher eine der wichtigsten. Und: Wir sind ja Gott sei dank nicht das einzige Startup, das sich mit Innovation in der Bauindustrie oder mit CO2-Einsparungen beschäftigt. Da liegt viel Potenzial in der Startup-Szene und das muss genutzt werden.


*Disclaimer: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit dem 4GameChangers Festival 2024.

Deine ungelesenen Artikel:
01.06.2026

10 Jahre Global Incubator Network Austria: Ein Jahrzehnt internationaler Vernetzung – gefeiert im Herzen Wiens

Zehn Jahre, sechs Partnerregionen, 756 Startups: Beim Jubiläum von Global Incubator Network Austria (GIN) im Wien Museum wurde greifbar, wie aus einem Förderprogramm ein globales Netzwerk wurde. brutkasten war vor Ort.
/artikel/10-jahre-global-incubator-network-austria
01.06.2026

10 Jahre Global Incubator Network Austria: Ein Jahrzehnt internationaler Vernetzung – gefeiert im Herzen Wiens

Zehn Jahre, sechs Partnerregionen, 756 Startups: Beim Jubiläum von Global Incubator Network Austria (GIN) im Wien Museum wurde greifbar, wie aus einem Förderprogramm ein globales Netzwerk wurde. brutkasten war vor Ort.
/artikel/10-jahre-global-incubator-network-austria
Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Wir müssen die Zerstörung auf der Erde eindämmen, bevor wir zum nächsten Planeten weiterziehen“