27.09.2017

Franz von Durst startet bei Spar und Interspar

"Franz von Durst" - so heißt das neue Tonic Water, das ab Mitte Oktober in etwa 60 Interspar Filialen in Österreich sowie in 40 Spar Filialen in Vorarlberg erhältlich sein wird. Dahinter steht ein junges Gründerteam aus Wien und Vorarlberg.
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Bald im Einzelhandel erhältlich: Franz von Durst.

Euer Elevator Pitch: Was macht ihr und welches Problem löst ihr damit?

Wir sind ein junges Startup in der Getränkebranche und entwickeln innovative Getränkekonzepte und vermakten diese national sowie international. Unser neues Produkt ‚Franz von Durst – Tonic Water‘ wird regional produziert und ist ab Mitte Oktober in etwa 60 Interspar Filialen in Österreich sowie in 40 Spar Filialen in Vorarlberg gelistet. Die für Tonic Verhältnisse große 0,33l Glasflasche steht für längeren Trinkgenuss und die sechs verschiedenen überaus stylishen Etiketten-Designs versprechen ein neues Kauferlebnis. Außerdem wollten wir nicht nur ein Mischgetränk produzieren, sondern auch ein Tonic herstellen, welches pur schmeckt und überzeugt. Herausgekommen ist das lieblich, fruchtige „Franz von Durst“ Tonic Water.

Wie verdient ihr Geld?

Durch eine eigene Abfüllanlage können wir kostengünstig produzieren. Die Vertriebskanäle sind im Einzelhandel über die Listung bei Interspar und Spar sowie über ein Getränkehändlernetz in ganz Österreich.

Wer hatte die Idee und wieso?

Wir produzieren seit einem Jahr Limonade und versehen diese mit personalisierten Etiketten für Privat- und Firmenkunden ab einer Mindestbestellmenge von nur 24 Flaschen. Die bestehende Infrastruktur und der anhaltende Hype rund um Bittergetränke sowie Gintonic hat uns veranlasst, dieses Potential zu nutzen.

Wo lagen eure größten Hürden?

Das Entwickeln eines transportsicheren Kartons für 24 Glasflaschen hat uns mehrere Monate gekostet. In ganz Europa gab es keinen vergleichbaren Karton, um nach Österreich und Deutschland transportsicher in jeden Haushalt zu liefern. Die Listung im Einzelhandel brachte ebenfalls viele Hürden mit sich. Vor allem lässt dort rasch die Bürokratie grüßen und es müssen diverse Laboranalysen vorgelegt werden.

Wie kam es zum Gründer-Team?

Julian ist der kreative Entrepreneur und hatte vor über einem Jahr die Vision, Limonade zu produzieren und nach seinen Vorstellungen zu vermarkten. Rasch holte er sich Alexander ins Boot da er wusste, es würde ein Logistik getriebenes Unternehmen werden. Mit Joachim Fink ist das Gründerteam komplett. Er ist erfahrener Unternehmer und füllte schon für namhafte Limonadenhersteller ab.

Redaktionstipps

Eure Marketingstrategie?

Wir werden in Bezug auf das Tonic Water eine Kombination aus On & Offline wählen. Wir starten mit Zeitungsinterviews in allen Bundesländern und schalten anschließend zielgenaue Faceobok- und Instagram Kampagnen. Außerdem arbeiten wir mit einer renomierten Agentur, um gezielt Influencer aus Österreich zu erreichen.

Die Vision: Was sind eure nächsten Ziele? Kurzfristig, aber auch langfristig?

Wir möchten mit dem Franz von Durst Tonic Water innerhalb der nächsten 1,5 Jahre flächendeckend in allen Spars in Österreich gelistet sein und anschließend den Sprung nach Deutschland schaffen. Es wird Zeit für eine Alternative im Bittermischgetränk Markt.

Habt ihr bereits Finanzierung oder bis jetzt “ge-bootstrapped”?

Wir haben seit Beginn keinerlei externes Kapital aufgenommen und haben uns aus dem eigenen Umsatz finanziert.

Eure bisherigen Learnings?

Das Gründerteam muss von Anfang an geografisch am gleichen Ort sein. Wir waren über ein halbes Jahr getrennt (Wien – Vorarlberg). Das war alles andere als leicht. Das Gründerteam muss sich außerdem in guten sowie schlechten Zeiten pushen oder auch auffangen können. Nur gemeinsam kommt man ans Ziel.

Österreich als Gründerland – die richtige Entscheidung?

Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden. Durch die gründungspriviligerte GmbH war es uns rasch möglich, eine ordentliche Rechtsform zu generieren. Das Thema Förderungen ist allerdings wie wir finden ein sehr schwieriges und noch zu wenig transparentes Thema.

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Berthold Baurek-Karlic, Stiftungsvorstand der World Venture Forum Stiftung | (c) Wilke

„Gemeinnützigkeit“ und „non-profit“ – das sind Begriffe, die man ad hoc nicht mit dem Venture-Capital-Bereich assoziiert. Doch die vor rund einem Jahr gestartete World Venture Forum Stiftung (brutkasten berichtete) will genau das zusammenbringen. Das Ziel: die langfristige Stärkung des Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandorts Österreich über Bildungsinitiativen und internationale Vernetzung.

„Community für Persönlichkeiten, die unsere gemeinnützige Mission nicht nur unterstützen, sondern aktiv mit Leben füllen“

Nun startete die Stiftung mit dem World Venture Leaders Club eine neue Community, die Scaleup-Unternehmer:innen, Investor:innen und Führungskräfte über Ländergrenzen hinweg vernetzen und Ökosystementwicklungsprojekte unterstützen soll.

„Mit der World Venture Forum Foundation haben wir vor einem Jahr eine Plattform geschaffen, die Unternehmertum, Innovation und Bildung durch internationale Zusammenarbeit stärken soll. Der World Venture Leaders Club ist nun der nächste konsequente Schritt: Wir schaffen eine Community für Persönlichkeiten, die unsere gemeinnützige Mission nicht nur unterstützen, sondern aktiv mit Leben füllen“, kommentiert Venionaire-Gründer Berthold Baurek-Karlic, Vorstand der World Venture Forum Stiftung.

„Weder als kommerzielle Transaktionsplattform noch als Deal- oder Investment-Club konzipiert“

Der World Venture Leaders Club verstehe sich ausdrücklich als Non-Profit-Community und internationales Netzwerk. Er sei weder als kommerzielle Transaktionsplattform noch als Deal- oder Investment-Club konzipiert, heißt es von der Initiative. „Im Vordergrund stehen persönliches Engagement, vertrauensvoller Austausch und das gemeinsame Ziel, Unternehmertum und Innovation über nationale Grenzen hinweg zu fördern.“

Alexander Rapatz, ebenfalls Vorstand der World Venture Forum Stiftung, führt aus: „Die besten unternehmerischen Ökosysteme entstehen dort, wo Menschen bereit sind, Wissen, Erfahrungen und internationale Verbindungen miteinander zu teilen. Genau diese Kultur der Zusammenarbeit wollen wir mit dem World Venture Leaders Club weiter ausbauen.“

Und wer kommt in den Club? „Unterstützer und Förderer der World Venture Forum Foundation werden automatisch zur Teilnahme am World Venture Leaders Club eingeladen“, heißt es dazu von der Initiative. Sie können dann diverse Community-Formate nutzen, darunter ein jährliches Treffen im Rahmen des World Venture Forum in Kitzbühel, Bildungsprogramme des Business Angel Institute (ebenfalls Teil der Stiftung) und gemeinsame Reisen zu internationalen Startup- und Investor:innen-Events.

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