16.10.2025
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fonio.ai: Wiener KI-Startup nach einem Jahr mit 200.000 Euro monatlichem Umsatz

Das Wiener Startup erwartet bis Jahresende eine Verdoppelung des Umsatzes auf 400.000 Euro pro Monat und bereitet die Expansion in weitere europäische Märkte vor.
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fonio.ai, fonio, KI-Telefon
© fonio.ai/keinrath.com - Daniel Keinrath (l.) und Matthias Gruber von fonio.ai.

Vor rund einem Jahr startete das Wiener Startup fonio.ai mit seiner Vision, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kund:innen zu verändern – brutkasten berichtete. Heuer folgte das Erreichen der 1.000-Kunde-Marke sowie die Übernahme des Linzer Telefonassistenten fluently. Nun vermeldet das selbstfinanzierte Unternehmen, auf 2.500 Kund:innen gewachsen zu sein und einen monatlichen Umsatz von rund 200.000 Euro zu erzielen.

fonio.ai: 800.000 Anrufe pro Monat

Dabei stieg der monatliche Umsatz von 10.000 Euro im Jänner auf 100.000 Euro im Juni, bis er nun die neue Höchstmarke erreichte. Auch die Nutzung der KI-Lösung ist gestiegen: Wurden im Juni noch rund 500.000 Anrufe pro Monat automatisiert, sind es mittlerweile über 800.000 – vor allem in Branchen mit hohem Kommunikationsaufkommen – etwa bei Hausverwaltungen, Autohäusern, Arztpraxen, Kanzleien und E-Commerce-Unternehmen.

Archiv: „Die Ersten im DACH-Raum“ – fonio.ai-CEO Daniel Keinrath im Talk

„Was viele Startups erst nach mehreren Finanzierungsrunden erreichen, konnten wir innerhalb eines Jahres aus eigener Kraft realisieren: nachhaltiges Wachstum, einen (Anm.: jährlichen) Millionenumsatz und Profitabilität. Damit zählen wir zu den am schnellsten wachsenden, bootstrapped SaaS-Unternehmen Europas und erwarten, bis Jahresende unseren monatlichen Umsatz sogar zu verdoppeln“, sagt Daniel Keinrath, CEO und Mitgründer von fonio.ai.

Steuerungsebene

Ein zentraler Faktor für den Erfolg sei der eigens entwickelte „Orchestration Layer“, den fonio.ai vollständig intern konzipiert und umgesetzt hat. Diese Steuerungsebene koordiniert im Detail verschiedene KI-Systeme im Hintergrund, sodass sie „nahtlos zusammenarbeiten und flüssige, natürlich klingende Gespräche mit minimaler Latenz“ ermöglichen sollen. Sie erkenne zudem in Echtzeit, welche Komponente am besten geeignet sei, um Anfragen zu beantworten oder Daten abzurufen, und könne Stimmungen in der Stimme der Anrufenden erkennen und darauf reagieren.

„Unsere DSGVO-konformen und vollständig in Europa betriebenen Systeme reagieren in weniger als einer Sekunde und erfassen selbst komplexe deutsche E-Mail-Adressen oder Straßennamen fehlerfrei. Das ist weltweit einzigartig“, erklärt Matthias Gruber, CTO und Mitgründer von fonio.ai.

Expansion nach Frankreich, Italien und Spanien

Als Anbieter von KI-Telefonassistenten im DACH-Raum sieht sich das Startup für den nächsten Wachstumsschritt vorbereitet. Auf Basis der erfolgreichen Marktstellung plant das Unternehmen, seine Technologie in den kommenden Monaten auf weitere europäische Märkte auszuweiten.

Im ersten Schritt richtet fonio.ai seinen Fokus auf Frankreich, Italien und Spanien, wo das Unternehmen ab dem ersten Halbjahr 2026 aktiv sein wird. Parallel dazu arbeitet das Team daran, die Plattform zu einer Omnichannel-Kommunikationslösung weiterzuentwickeln: Neben Telefonaten sollen künftig auch E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Chatbots automatisiert werden – mit dem Ziel, eine zentrale Schnittstelle für Kundenkommunikation in Europa zu schaffen.

„Innerhalb eines Jahres haben wir im deutschsprachigen Raum eine starke Marktposition aufgebaut – nun richtet sich unser Fokus auf Europa“, sagt Keinrath. „Unser Anspruch ist es, eine führende Plattform für KI-gestützte Kommunikation auf dem Kontinent zu etablieren und zu zeigen, dass sich auch aus Österreich heraus wettbewerbsfähige Technologieunternehmen von europäischem Format entwickeln können.“

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Die digitale Souveränität ist in Europa aktuell in aller Munde. Doch auch in Sachen Payment hat Europa ein Souveränitäts-Thema, wie brutkasten bereits berichtete. US-Anbieter dominieren mit ihren Payment-Schemes auch den europäischen Markt. Ein Gegenentwurf dazu kommt von der European Payments Initiative (EPI) mit Wero. Die Account-to-Account-Zahlungslösung wird nach Angaben von EPI bereits von 55 Millionen Nutzer:innen in Deutschland, Frankreich und Belgien genutzt und expandiert aktuell in weitere europäische Märkte.

Fünf neue EPI-Anteilseigner aus Österreich

Ursprünglich wurde EPI von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern als Anteilseigner gegründet. Nun kommen mehrere Anteilseigner aus Österreich hinzu, womit auch die Expansion mit Wero ins Land erfolgt. Mit der Erste Bank und der Raiffeisen Bank International (RBI) steigen die beiden größten Banken des Landes ein. Hinzu kommen die Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark, bei denen aktuell noch die Zustimmung der Aufsichtsräte aussteht.

„Neue Wachstumsphase in Europa“

Das Engagement der neuen Anteilseigner aus Österreich stärke „die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Expansion in Europa weiter an Fahrt gewinnt“, kommentiert Martina Weimert, CEO von EPI. „Mit inzwischen mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiterem erwarteten Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch Österreich tritt Wero in eine neue Wachstumsphase in Europa ein. Die Beteiligung von Erste und der Raiffeisen Bankengruppe stärkt unsere Mission zusätzlich, ein widerstandsfähiges und wirklich paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen“, so die EPI-Chefin.

Man werde Wero in das Leistungsangebot aufnehmen, sagt Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller: „Als Anteilseignerin von EPI wollen wir diese Lösung nicht einfach nur zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Gestaltung mitwirken.“ RBI-CEO Johann Strobl schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir sind entschlossen, den Ausbau und die Nutzung dieser Lösungen in unseren Märkten aktiv voranzutreiben.“

Wero-Zahlungen im Einzelhandel schrittweise ausgerollt

Wero unterstützt bislang Zahlungen zwischen Privatpersonen und will in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. In Deutschland kann man bereits seit 2025 damit im Einzelhandel bezahlen. Dieses Jahr folgen schrittweise Frankreich und Belgien.

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