03.09.2015

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

/artikel/florierende-startup-szene-modell-fuer-business-angel-freibetrag-ab-herbst-in-arbeit
Rechts im Bild: Staatsekretär Harald Mahrer, hier mit Bernhard Sagmeister (aws).

Nach dem Beschluss des Crowdfunding Alternativgesetz hieß es in der hiesigen Startup Community, dass dringend an einer Lösung für einen Business-Angel-Freibetrag gearbeitet werden müsse. Nur so könne eine florierende Szene garantiert werden. Am Montag hat Staatssekretär Harald Mahrer bei einer – von den meisten Medien leider unbemerkten – Pressekonferenz nun versprochen, den größten Wunsch der heimischen Start-up-Szene so bald wie möglich zu erfüllen.

Noch im Herbst soll laut Mahrer ein konkretes Modell erarbeitet werden, das wirksame steuerliche Anreize für Investitionen in junge, wachsende Unternehmen durch andere Unternehmen, Stiftungen oder auch Privatpersonen schafft. Dass dies kein leeres Versprechen bleiben darf, zeigt sich am gerade in Kraft getretenen Crowdinvesting-Gesetz.

Die Maschinerie der Politik braucht zwar lang, um in Bewegung zu kommen; aber wenn die Entscheidung endlich gefallen ist, ist ein Gesetzestext schnell geschrieben.

Ob Österreich dank der angekündigten Steuererleichterung für Startup-Investoren zum Mekka für Gründer wird und Wien dem Silicon Valley den Rang abläuft, steht noch in den Sternen. Doch so günstig wie jetzt standen diese noch nie: Mit dem Beteiligungsfreibetrag gesellt sich zu den bekannten Argumenten pro Austria – Lebensqualität, Förderlandschaft usw. – das Killerargument schlechthin: In Österreich gibt es ausreichend privates Kapital für Gründer.

Wie hoch der Business-Angel-Freibetrag ausfallen wird, ist noch offen. Die Junge Wirtschaft wünscht sich mindestens 50.000 €. Das wäre zu begrüßen, aber so viel Mut ist von den Entscheidungsträgern nicht zu erwarten – es dürfte eher auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag hinauslaufen. Denkbar wäre es auch, klein zu beginnen und die Obergrenze für die steuerliche Absetzbarkeit privater Investitionen in Star-ups erst später zu erhöhen. Wie auch immer – die Summe ist (fast) egal, wichtig ist die Message: Österreich steht zu Start-ups.

Quelle

Deine ungelesenen Artikel:
05.10.2026

Steiermark plant Testregion für KI-gestützte und humanoide Robotik

AT Styria will die Steiermark zur Testregion für humanoide Roboter machen und bewirbt sich dafür um 18 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon Europe. Mit drei Pilotprojekten will man an den Start gehen.
/artikel/steiermark-plant-testregion-fuer-ki-gestuetzte-und-humanoide-robotik
05.10.2026

Steiermark plant Testregion für KI-gestützte und humanoide Robotik

AT Styria will die Steiermark zur Testregion für humanoide Roboter machen und bewirbt sich dafür um 18 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon Europe. Mit drei Pilotprojekten will man an den Start gehen.
/artikel/steiermark-plant-testregion-fuer-ki-gestuetzte-und-humanoide-robotik
(v. l.) AT-Styria-Vorsitzender Herbert Ritter, BrightFlare-CEO Markus Seme, GMAR-Präsidentin Ulrike Haslauer, DCCS-Geschäftsführer Thomas Edlinger, Joanneum Research-Geschäftsführer Heinz Mayer und AT Styria-Geschäftsführer Helmut Röck © Lukas Elsneg

Der Cluster AT Styria (Plattform Automatisierungstechnik Steiermark), ein branchenübergreifendes Netzwerk von 120 Unternehmen, die in der Automatisierungstechnik tätig sind, hat bei den „European Robotics and Automation Talks“ in Graz seinen Plan für eine Robotik-Testregion vorgestellt. Dort soll die nächste Robotergeneration unter realen Produktionsbedingungen bis zur industriellen Einsatzreife entwickelt werden.

Ziel: Industrielle Einsatzreife

Mit an Bord sind unter anderem Joanneum Research, TU Graz, FH Campus 02, Magna Steyr, der KI-Softwareanbieter DCCS und der Security-Spezialist BrightFlare. Über die „Area Süd“ werden Kärntner Partner eingebunden. Dazu kommen das slowenische Netzwerk SRIP Factories of the Future, das italienische DITEDI, mit dem im Juli 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet wurde, sowie Bayern Innovativ.

Aus Sicht von AT-Styria-Vorsitzendem Herbert Ritter, der auch Vizepräsident der WKO Steiermark ist, wird KI-gestützte Robotik zur zentralen Standortfrage. „Wir wollen Kooperationen erzeugen, als Enabler wirken und dafür sorgen, dass neue Technologien schneller in den Betrieben ankommen“, sagt er.

18 Millionen Euro aus Horizon Europe

Das Konsortium bewirbt sich um das einzige europaweite Leitprojekt, das Horizon Europe für die industrielle Integration KI-gestützter Robotik vorsieht. Horizon Europe ist das Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union und läuft von 2021 bis 2027. Mit einem Budget von rund 95 Milliarden Euro ist es eines der größten Förderprogramme dieser Art weltweit. Gefördert werden Projekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus mehreren Ländern zusammenarbeiten.

Die Ausschreibung öffnet im November 2026, dafür stehen rund 18 Millionen Euro bereit. Der Antrag soll im Frühjahr 2027 eingereicht werden, die Förderentscheidung fällt im Sommer. Bei einer Zusage könnte das Projekt 2028 starten.

Drei Pilotprojekte als Rückgrat

Geplant sind drei industrielle Pilotprojekte. Im ersten arbeiten humanoide Roboter an mehreren Arbeitsplätzen einer Fertigung, bedienen Maschinen und wechseln Werkstücke. Der zweite Pilot widmet sich der innerbetrieblichen Logistik mit autonomen mobilen Robotern. Im dritten übernehmen KI-Systeme Aufgaben in Qualitätskontrolle, Inspektion und Instandhaltung.

Heinz Mayer, Geschäftsführer von Joanneum Research, erklärt das Ziel: „Jeder Pilot setzt bei einem konkreten Engpass im Betrieb an. Am Ende steht eine klare wirtschaftliche und technische Bilanz: Welche Taktzeit erreicht das System, wie zuverlässig arbeitet es, welchen Integrationsaufwand verursacht es und wann rechnet sich die Investition? Genau diese Antworten brauchen Unternehmen, bevor sie eine neue Technologie in größerem Maßstab einsetzen.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Florierende Startup-Szene: Modell für Business-Angel-Freibetrag ab Herbst in Arbeit