21.07.2025
FAKE-VIDEOS

Florian Gschwandtner warnt vor Florian-Gschwandtner-Scam-Videos auf YouTube

Der Runtastic- und Foxyfitness-Founder ruft in Zeiten von KI und Deepfakes zu mehr Achtsamkeit auf.
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Florian Gschwandtner
© Puls4/Gerry Frank - Florian Gschwandtner.

Keto-Abnehmtropfen, die von prominenten Vertretern der Startup-Szene empfohlen werden. Wundermittel, die dafür sorgen, dass die Hose nach drei Tagen nicht mehr passt. Methoden, um den Job zu verlassen und schnell zu Reichtum zu gelangen, die nie im TV gezeigt werden. Krypto-Anlagetipps von bekannten Personen, die es wissen müssen. Dies und mehr tummelt sich u.a. auf der Videoplattform YouTube herum. Und bedient sich dabei berühmten Gesichtern etwa aus der deutschen Startup-Show Höhle der Löwen oder wie jüngst auch bei Runtastic- und Foxyfitness-Founder Florian Gschwandtner geschehen.

Gschwandtner: „URLs ändern sich ständig“

„Leider hat es mich hier auch erwischt und es werden Scam-Videos von mir auf YouTube gepostet. Alle paar Tage wieder ein neues Video und auch die URLs ändern sich ständig (sic). Dabei promote ich angeblich ein Kryptoinvestment“, schreibt der ehemalige „2m2m-Investor“ auf Linkedin.

Gschwandtner
© Screenshot – Florian Gschwandtner im Scam-Video.

Gschwandtner stellt klar, dass er nicht die abgebildete Person im Video sei und nichts mit der Täuschung zu tun habe. „Ich danke euch für das viele Feedback und bitte immer gerne auf ‚melden‘ bei YouTube klicken, damit wir gegen diese Videos / diesen Betrug vorgehen“, so der Founder weiter.

Deep-Fake und Cryptojacking

In Österreich wurden im Jahr 2024 31.768 Fälle von Internetbetrug angezeigt, ein Rückgang von rund 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die sich als Anzeigenstatistik versteht. Das bedeutet, dass nur die der Polizei angezeigten und an das Gericht übermittelten Straftaten erfasst werden. Das Dunkelfeld der Kriminalität wird ebenso nicht erfasst wie der Ausgang der Gerichtsverfahren. Einfluss auf die PKS haben laut Quelle das Anzeigeverhalten der Bevölkerung, die polizeiliche Kontrollintensität und gesetzliche Änderungen.

Laut der Sicherheitsstudie 2025 vom Handelsverband in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI), dem Bundeskriminalamt (BK) und der Kriminalprävention gehören hierzulande aktuell Phishing (63%), Malware-Angriffe (56%), Botnetze (23%), Cyber-Erpressung durch Hacker (21%) sowie Ransomware (19%) zu den gängigsten Formen von Cybercrime im Handel. Im Vergleich mit den Vorjahren ist die Betroffenheit in fast jedem Bereich gestiegen. Einen Rückgang gab es nur bei Cyber-Erpressung und Ransomware.

„Erschreckend ist, dass sich neuartige Betrugsformen wie Deep-Fake-Betrug (KI-generierte Fake-Videos) mit 14% und Cryptojacking (7%) zunehmend etablieren“, heißt es im Bericht weiter.

So schützt man sich vor Scam-Betrug

Um sich vor Betrug zu schützen, sollte man die Seriosität von Gewinnspielen und Angeboten überprüfen, Vorauszahlungen vermeiden und das Misstrauen gegenüber unbekannten Links und Dateianhängen schärfen. Zusätzlich sollte man persönliche Daten sparsam weitergeben und sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren, denn wie auch Gschwandtner per Post beschreibt: „Mit AI und automatisierten Prozessen werden wir vermutlich noch ganz viele solche betrügerische Maßnahmen erleben.“

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Neos und epicenter.works orten Datenschutz-Skandal rund um Härtefallfonds
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In einem Interview mit brutkasten im Februar dieses Jahres hob die Wiener Digitalstadträtin Barbara Novak (SPÖ) den Standort Wien für eine „AI Gigafactory“ noch hervor. Die Abwärme der Server sollte dabei direkt in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden, so das Konzept. „Bei einer AI Gigafactory fällt sehr viel Abwärme an, mit der bis zu 200.000 Haushalte versorgt werden könnten. Das wäre ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und stellt eine klassische Win-win-Situation dar“, so Novak im Interview.

Brief von Digitalstadträtin an EU

Die Auflagen der Förderung seien von Seiten der EU nun aber dahingehend geändert worden, dass das Projekt an keinen bestimmten Standort bzw. an keine definierten Auflagen gebunden werden dürfe, berichtet die Tageszeitung Kurier. Ein zentrales Element der Wiener Bewerbung beinhaltet jedoch die erwähnte Anknüpfung der Gigafactory an das Fernwärmenetz (brutkasten berichtete). Laut Kurier wird in einem offiziellen Brief der Digitalstadträtin an die EU nun dazu aufgerufen, die Auflagen für die Förderung nochmal zu überdenken.

„Einkaufsgemeinschaften“ nicht passend für Stadt Wien

Das Finanzierungsmodell für das 5-Milliarden-Euro-Projekt sah ursprünglich vor, dass zwei Drittel der Mittel von privaten Investoren und ein Drittel gemeinschaftlich von der Stadt Wien, dem Bund sowie der EU aufgebracht werden. Aktuelle Bestrebungen in Brüssel sehen nun jedoch die Bildung von standortungebundenen „Einkaufsgemeinschaften“ vor. Für Wien würde dies bedeuten, dass das Projekt nicht mehr zwingend an die geplante Abwärme-Integration in das Fernwärmenetz gekoppelt werden dürfte. Da diese Koppelung jedoch eine Grundvoraussetzung der Wiener Bewerbung ist, wird eine Beteiligung unter den geänderten Bedingungen derzeit hinterfragt.

Fünf Gigafactories geplant

Bis zum Jahr 2028 plant die Europäische Union den Baubeginn von bis zu fünf neuen „AI-Gigafactories“. Diese hochmodernen Rechenzentren sollen speziell auf die enormen Anforderungen zugeschnitten werden, die das Training und der laufende Betrieb fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz mit sich bringen. Dabei legt die EU besonderen Wert auf strengste Maßstäbe in den Bereichen Datensicherheit, IT-Schutz und Energieeffizienz.

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