05.03.2026
SEED-INVESTMENT

fibionic: Tiroler DeepTech-Startup holt sich drei Millionen Euro

Das Tiroler DeepTech-Startup fibionic hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von drei Millionen Euro abgeschlossen.
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Die Founder von Fibionic: (v.l.n.r.) Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler.
Die Founder von Fibionic: (v.l.n.r.) Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler. © privat

Aluminium, Magnesium, Titan, Faserverbundwerkstoffe sowie moderne Kunststoffe ermöglichen leichtere Bauteile bei gleichbleibender Festigkeit. Solche Leichtbaumaterialien kommen in unterschiedlichen Industrien zum Einsatz – von Sportartikeln über Drohnen (UAV) und Robotics bis hin zu industriellen Anwendungen und Mobilität. Doch Herstellung, Materialeinsatz und Automatisierung gelten vielfach noch als ineffizient.

Genau hier setzt das 2021 gegründete Startup fibionic an. Mit dem patentierten Ansatz „fibionic fiber placement“ (FFP) sollen Fasern mithilfe bionischer Prinzipien gezielt entlang realer Lastpfade ausgerichtet werden. Inspiriert ist die Technologie von natürlichen Strukturen, etwa den Flügeln einer Libelle (brutkasten berichtete).

“Mit fibionic bringen wir Hochleistungs-Leichtbau auf ein neues Level: Wir ermöglichen die skalierbare Produktion extrem leistungsfähiger, ultraleichter Produkte – schnell, nachhaltig und kosteneffizient”, sagt Elias Hirschbichler, Co-Founder bei fibionic.

Lead bei Redstone und Euregio+

Für die Weiterentwicklung sicherte sich das Gründerteam rund um Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler nun frisches Kapital in Höhe von drei Millionen Euro. Die Seed-Runde wird von den Co-Lead-Investoren Redstone gemeinsam mit Euregio+ angeführt. Ebenfalls beteiligt sind der Münchner VC Caesar Ventures sowie der Berliner Investor Leap435, ergänzt durch Angel-Investoren.

Damit gewinnt das Unternehmen “Investoren, die auf technologiegetriebene Frühphasenunternehmen spezialisiert sind und das Team beim Übergang von Entwicklung zu Marktskalierung unterstützen”, heißt es in einer Presseaussendung.

“Das Team konnte uns mit einer unglaublichen Stringenz und Vision überzeugen. Gemeinsam wollen wir einen Europäischen Player aufbauen, der Leichtbau in allen wichtigen Industrien wettbewerbsfähig und innovativ macht”, sagt Ben Scheidt, Partner von Redstone.

Weiterentwicklung der Technologie

Mit dem frischen Kapital plant fibionic den Ausbau seiner industriellen Prozesse, die Weiterentwicklung der eigenen Technologieplattform sowie den Aufbau eines Teams in den Bereichen Engineering und Business Development. Ziel ist es, Pilotanwendungen in serienreife Produktionen zu überführen und das fibionic-Ökosystem zu skalieren – von Simulation über Anlagentechnik bis hin zu Material- und Lizenzmodellen. Eine zentrale Rolle spiele dabei die Softwarelösungen, die als Grundlage für Effizienz, Optimierung und industrielle Umsetzung dienen soll.

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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