✨ AI Kontextualisierung
Aluminium, Magnesium, Titan, Faserverbundwerkstoffe sowie moderne Kunststoffe ermöglichen leichtere Bauteile bei gleichbleibender Festigkeit. Solche Leichtbaumaterialien kommen in unterschiedlichen Industrien zum Einsatz – von Sportartikeln über Drohnen (UAV) und Robotics bis hin zu industriellen Anwendungen und Mobilität. Doch Herstellung, Materialeinsatz und Automatisierung gelten vielfach noch als ineffizient.
Genau hier setzt das 2021 gegründete Startup fibionic an. Mit dem patentierten Ansatz „fibionic fiber placement“ (FFP) sollen Fasern mithilfe bionischer Prinzipien gezielt entlang realer Lastpfade ausgerichtet werden. Inspiriert ist die Technologie von natürlichen Strukturen, etwa den Flügeln einer Libelle (brutkasten berichtete).
“Mit fibionic bringen wir Hochleistungs-Leichtbau auf ein neues Level: Wir ermöglichen die skalierbare Produktion extrem leistungsfähiger, ultraleichter Produkte – schnell, nachhaltig und kosteneffizient”, sagt Elias Hirschbichler, Co-Founder bei fibionic.
Lead bei Redstone und Euregio+
Für die Weiterentwicklung sicherte sich das Gründerteam rund um Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler nun frisches Kapital in Höhe von drei Millionen Euro. Die Seed-Runde wird von den Co-Lead-Investoren Redstone gemeinsam mit Euregio+ angeführt. Ebenfalls beteiligt sind der Münchner VC Caesar Ventures sowie der Berliner Investor Leap435, ergänzt durch Angel-Investoren.
Damit gewinnt das Unternehmen “Investoren, die auf technologiegetriebene Frühphasenunternehmen spezialisiert sind und das Team beim Übergang von Entwicklung zu Marktskalierung unterstützen”, heißt es in einer Presseaussendung.
“Das Team konnte uns mit einer unglaublichen Stringenz und Vision überzeugen. Gemeinsam wollen wir einen Europäischen Player aufbauen, der Leichtbau in allen wichtigen Industrien wettbewerbsfähig und innovativ macht”, sagt Ben Scheidt, Partner von Redstone.
Weiterentwicklung der Technologie
Mit dem frischen Kapital plant fibionic den Ausbau seiner industriellen Prozesse, die Weiterentwicklung der eigenen Technologieplattform sowie den Aufbau eines Teams in den Bereichen Engineering und Business Development. Ziel ist es, Pilotanwendungen in serienreife Produktionen zu überführen und das fibionic-Ökosystem zu skalieren – von Simulation über Anlagentechnik bis hin zu Material- und Lizenzmodellen. Eine zentrale Rolle spiele dabei die Softwarelösungen, die als Grundlage für Effizienz, Optimierung und industrielle Umsetzung dienen soll.





