25.06.2025
STUDIE

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

Wenn Startups in Österreich in F&E investieren, führt kaum ein Weg am FFG-Basisprogramm vorbei. Eine neue Studie zeigt nun, wie jeder Förder-Euro ein Vielfaches an privaten Mitteln und wirtschaftlichem Mehrwert auslöst.
/artikel/ffg-basisprogramm-jeder-foerder-euro-zieht-im-schnitt-26-euro-private-fe-investitionen-nach-sich
aws
(c) Adobestock

Wenn österreichische Startups ihre Technologien finanzieren, fällt regelmäßig ein Name: das FFG-Basisprogramm. Jüngstes Beispiel: Propcorn AI, das heuer 640.000 Euro aus der Schiene für seine Immobilien-KI zugesagt bekam – mit Option auf mehr in den Folgejahren (brutkasten berichtete). Parallel zeigt nun eine neue Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer, wie stark jeder Förder-Euro des Basisprogramms zusätzliche private F&E-Mittel massiv vervielfacht.

Der Mehrwert des FFG-Basisprogramms

Laut der Untersuchung löst jeder ausbezahlte Euro im Durchschnitt 2,6 Euro zusätzliche unternehmerische Forschungsausgaben aus; insgesamt fließen 3,6 Euro in F&E und später 8,6 Euro an Mehrumsatz zurück. Pro Jahr unterstützt das Programm über 1.100 Projekte in rund 1.000 Firmen; mehr als vier Fünftel davon berichten von einer gestiegenen internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Besonders profitabel ist das Instrument für die Industrie: 96 Prozent der dort geförderten Unternehmen können ihre Ergebnisse wirtschaftlich verwerten, 95 Prozent exportieren, 82 Prozent adressieren Klima-Ziele. Im Gewerbe & Handwerk hat sich das Fördervolumen seit 2015 mehr als verdoppelt, während die Sparte Information & Consulting einen Zuwachs von 176 Prozent verbucht.

Startups erhalten bis zu 70 Prozent

Das Basisprogramm ist die technologieoffene, ganzjährig einreichbare Kernschiene der FFG. Unternehmen aller Größen – von der Ein-Personen-Gründung bis zum Leitbetrieb – können damit F&E-Projekte kofinanzieren; Startups erhalten bis zu 70 Prozent ihrer förderbaren Kosten ersetzt. Projekte starten als Machbarkeitsstudie mit wenigen Zehntausend Euro oder wachsen zu mehrjährigen Initiativen im zweistelligen Millionenbereich.

77 Prozent aller Fördernehmer sind Kleinbetriebe, mehr als ein Drittel davon betreibt erstmals Forschung. Ohne die Unterstützung wären laut der Studie 85 Prozent der Projekte gar nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt worden. Drei Viertel der erfolgreichen Vorhaben schaffen zusätzliche Arbeitsplätze.

WKÖ und FFG verlangen nun, das Budget inflationsbereinigt zu erhöhen, Startup-spezifische Instrumente weiter auszubauen und mehr internationale Kooperationen zu ermöglichen. Die Studie empfiehlt zudem, die digitale Antragstellung zu vereinfachen und Low-Threshold-Formate wie den Innovationsscheck breiter auszurollen.

Deine ungelesenen Artikel:
vor 21 Stunden

ParityQC: Kooperation mit israelischem Quantensoftware-Spezialisten Classiq

Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative im Rahmen der EUREKA-Ausschreibung Deutschland-Israel, die Classiq, ParityQC und die akademischen Partner – die Universität Hamburg und die Bar-Ilan-Universität – zusammenbringt, um kooperative und industrielle F&E-Projekte mit „starkem kommerziellem Potenzial“ zu fördern.
/artikel/parityqc-tiroler-quanten-spin-off-kooperiert-mit-israelischem-quantensoftware-unternehmen-classiq
vor 21 Stunden

ParityQC: Kooperation mit israelischem Quantensoftware-Spezialisten Classiq

Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative im Rahmen der EUREKA-Ausschreibung Deutschland-Israel, die Classiq, ParityQC und die akademischen Partner – die Universität Hamburg und die Bar-Ilan-Universität – zusammenbringt, um kooperative und industrielle F&E-Projekte mit „starkem kommerziellem Potenzial“ zu fördern.
/artikel/parityqc-tiroler-quanten-spin-off-kooperiert-mit-israelischem-quantensoftware-unternehmen-classiq
Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

ParityQC, der Quantenarchitekt aus Innsbruck, vermeldet eine Partnerschaft mit dem Quantensoftware-Unternehmen Classiq, um die Parity-Twine-Technologie der Tiroler in die Quantensoftware-Engineering-Plattform des Partners aus Israel zu integrieren. Dies soll Entwicklern und Unternehmen einen effizienteren Weg vom Entwurf von Quantenalgorithmen bis zur Ausführung auf Quantenhardware bieten.

ParityQC: Komplexität reduzieren

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf eine zentrale Chance im Quantencomputing: die Übersetzung von High-Level-Quantencomputing-Anwendungen in Schaltkreise, die effizient auf Quantenhardware mit begrenzter Qubit-Konnektivität ausgeführt werden sollen. Das universelle Optimierungsprotokoll von Classiq und die algorithmusbewussten Techniken von ParityQC ergänzen sich dabei zu einer integrierten Methodik. Ziel ist es, die Komplexität der Schaltkreise und kostspielige SWAP-Operationen zu reduzieren – ein häufiger Engpass auf heutigen Quantencomputern. In anderen Worten: Es geht darum, ein zentrales Problem zu lösen und Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient zu verbinden.

Die von ParityQC entwickelte Parity-Twine-Technologie soll, in anderen Worten, ein zentrales Problem beim Quantencomputing lösen: Wie Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient verbunden und verarbeitet werden können.

„Hürde senken“

„Die Integration der Parity Tools in die Plattform von Classiq bringt hardwarebewusste Kompilierung direkt in die High-Level-Entwicklungsworkflows und senkt so die Hürde für die Erstellung nützlicher Quantenanwendungen“, sagt Wolfgang Lechner, Co-CEO von ParityQC.

Magdalena Hauser, Co-CEO von ParityQC, ergänzt: „Bedeutende Fortschritte im Quantencomputing basieren auf Zusammenarbeit, und die Zusammenführung unserer sich ergänzenden Stärken ist das, was das gesamte Feld voranbringt.“

Interoperabilität möglich machen

Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf eine skalierbare Quantensoftware-Infrastruktur für aktuelle verrauschte Quantengeräte sowie für zukünftige fehlertolerante Quantensysteme. Die Zusammenarbeit soll hardwareunabhängige Ansätze stärken und die Interoperabilität über mehrere Quantenplattformen hinweg ermöglichen.

Ökosystem unterstützen

„Quantencomputing wird in großem Maßstab nur dann praxistauglich, wenn die Softwareschicht die Lücke zwischen der algorithmischen Absicht und den Einschränkungen realer Maschinen automatisch schließen kann“, sagt Nir Minerbi, Mitgründer und CEO von Classiq.

Da Unternehmen und Regierungen ihre Investitionen in das Quantencomputing erhöhen, wird erwartet, dass eine skalierbare Architektur und entsprechende Softwaretools als fehlendes Bindeglied zwischen den theoretischen Versprechungen der Technologie und ihrer einsatzfähigen Realität dienen. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt dieses Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FFG Basisprogramm – jeder Förder-Euro zieht im Schnitt 2,6 Euro private F&E-Investitionen nach sich