07.07.2020

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

Der Female Founders Monitor des Bundesverband Deutscher Startups, an dem auch Nina Wöss, ehemals Head of Marketing & Community bei Speedinvest und akuelle Co-Founderin und COO von Female Founders, mitgearbeitet hat, entblößt in seinem neuesten Bericht ein "gender bias" bei der Finanzierung. Und ein kulturelles Problem.
/artikel/female-founders-monitor-frauen-deutlich-im-nachteil-bei-finanzierung
Female Founders Monitor, Nina Wöss, Deutschland, Startups, Finanzierung, Familie, Investoren,, VC
(c) FF - Nina Wöss, Co-Founderin Female Founders, sieht in der Benachteiligung von Frauen in der Szene eine gesellschaftliches Problem.

Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), die vom Bundesverband Deutscher Startups erstellt wurden, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen. Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %). Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams. Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.

Die Million der Männer

So haben etwa nur 5,2 Prozent der Frauen-Teams bereits eine Million Euro oder mehr erhalten – bei den Männer-Teams sind es dagegen 27,8 Prozent. Allgemein ist in Deutschland der Anteil an Startup-Gründerinnen zum Vorjahr kaum angestiegen und liegt aktuell bei 15,7 Prozent.

+++ Startup holt zum Weltfrauentag berühmte Frauen vor den Vorhang +++

„Ich vermute, dass Frauen häufiger dazu neigen, sich zu unterschätzen und risikoaverser als Männer sind. Dabei kommunizieren sie zum Teil auch vorsichtiger. Außerdem gibt es weniger Frauen mit einem Hintergrund im Technologie- und MINT-Bereich“, wird Veronika Riederle, Gründerin und CEO von Demodesk, in der Studie zitiert. „Auch das Thema Familie spielt sicherlich eine Rolle.“

Kindererziehung von Vätern eine Gunst?

Nina Wöss sieht darin eine Problematik, die auch auf einer gesellschaftlichen Ebene fußt, wie sie dem brutkasten erzählt. „Es ist die Frage, wie wir mit arbeitenden Männern und Frauen umgehen. Es hält sich noch immer das Bild in der Bevölkerung, dass es bei einem Mann eine Gunst ist, wenn er sich um das Kind kümmert. Bei einer Frau, die arbeitet, fällt schnell der Satz ‚Willst du dich nicht ums Kind kümmern?‘. Das ist einer der Umstände, die dazu führen, dass es keine Vorbilder gibt. Wenn man etwa im Tech-Bereich keine Frauen sieht, denkt man automatisch, es ist nicht möglich“, sagt sie.

Das Netzwerkproblem

Ein weiteres Problemfeld, das im Bericht thematisiert wird, ist, dass Frauen-Teams über weniger stark ausgeprägte Netzwerke in einigen höchst geschäftsrelevanten Bereichen verfügen – das gilt insbesondere für den Investment-Sektor und die etablierte Wirtschaft, wie es heißt.

Diese Diskrepanz lässt sich vor allem auf ungleiche Ressourcen zurückführen. Neben Kontakten zu potenziellen Mitgründerinnen und Mitgründern fehlen vor allem Netzwerke zur etablierten Schlüssel-Akteuren und im Investmentbereich. So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 Prozent diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.

Female Founders Monitor: „Unsicherheiten beseitigen“

Michelle Skodowski, Gründerin und COO von Botfriends, sieht in den Gründen für die Klüfte zwischen Männern und Frauen in der Startupszene „Unsicherheiten“, die beseitigt gehören: “ Meiner Erfahrung nach sind Frauen beim Gründen oft ängstlicher – gerade mit Blick auf finanzielle Verluste – und gehen weniger locker mit der generellen Unsicherheit in diesem Bereich um als Männer. Diese Sorgen nehmen zu, wenn Gründerinnen neben ihrem Unternehmen auch noch Verantwortung für ihre Familie übernehmen müssen. Um den Anteil der Gründerinnen zu erhöhen, sollte man solche Unsicherheiten beseitigen“, sagt sie dem Bundesverband deutscher Startups.

Wie an Investoren kommen?

Wöss hingegen weiß, dass die Investorenszene männlich dominiert ist. Und es besonders Frauen an Netzwerkverbindungen mangelt. „Kapitalgeber zeigen sich öffentlich natürlich offen, doch in der Realität sieht es so aus, dass man als Gründer oder Gründerin durch Empfehlung in Kontakt mit Investoren gelangt. Oder sie zufällig wo kennen lernt“, so die Entrepreneurin.

Gründerinnen und Gründer älter als angenommen

Noch klarer wird die gesamte Problematik für Frauen, wenn man sich Zahlen zum Gründungszeitpunkt eines Startups ansieht. Es gibt die Idee von jungen Personen, die Anfang 20 ihr Unternehmen erschaffen und ihr Studium dafür abbrechen. Diese romantisierende Bild eines Entrepreneurs stellt jedoch eine Ausnahme dar. Laut dem Female Founders Monitor sind unabhängig vom Geschlecht die Gründerinnen und Gründer im Mittel etwa 35 Jahre alt.

Unternehmensgründung & Familienplanung

Die quantitativ größte Gruppe gründet zwischen ihrem 30. und 40. Lebensjahr (45,9 Prozent). Der Anteil derjenigen, die vor dem Alter von 25 Jahren ein Startup aufbauen, liegt dagegen nur bei 8,9 Prozent. Da die typische Phase der Unternehmensgründung damit genau mit der Zeit der Familienplanung zusammenfällt, ergeben sich beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf besondere Herausforderungen.

Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind. Gründerinnen sind deutlich stärker gefordert. Und genau diese Doppelbelastung ist für Frauen ein zentrales Hindernis auf dem Weg zum eigenen Startup.

Frauen sozial aktiver als Männer?

Laut der Studie gibt es aber auch Stärken in diversen Bereichen. Gründerinnen seien vor allem durch soziale Problemstellungen motiviert und würden ihre innovativen Geschäftsmodelle an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft etablieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise zeigt sich besonders die starke Präsenz im Gesundheitswesen – fast 17 Prozent der frauengeführten Startups sind in diesem Sektor tätig, bei den Männern sind es 6,5 Prozent.

Gründerinnen agieren nachhaltiger

Im Bericht heißt es dazu: „Allgemein lässt sich sagen, dass Purpose – also ein höheres Ziel – für Frauen in der Startup-Szene enorm wichtig ist. Im Unterschied zu den Gründern ist ihre Motivation häufiger an ökologische Nachhaltigkeit gebunden. Noch deutlicher ist das Bild im Bereich Social Entrepreneurship, dem sich über die Hälfte der Gründerinnen zugehörig fühlt. Die Zahlen des Social Entrepreneurship Monitors, demzufolge der Frauenanteil dort bei fast 47 % liegt, bestätigen diese Ergebnisse. Die Entwicklung neuer und vor allem digitaler Konzepte im sozialen Bereich – nicht erst seit der Corona-Krise eines der Zukunftsthemen im Startup Sektor – wird also maßgeblich von Gründerinnen vorangetrieben.“

Erkenntnisse des Female Founders Montitor

Allgemein zeigt der Bericht des Bundesverband Deutscher Startups schlussendlich, dass Frauen im Startup-Ökosystem nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Die Ursachen scheinen kulturell bedingt zu sein. Gründerinnen sind der Studie nach stärker familiär eingebunden und es fehlt oft schlicht die nötige Zeit fürs eigene Unternehmen. Darüber hinaus seien sie im Bereich Finanzierung stark im Nachteil, was vor allem für das Einwerben größerer Kapitalmengen durch Business Angels und VCs gelte, heißt es weiter. Und schließlich bestehe eine deutliche Schieflage mit Blick auf relevante Kontakte in den Investmentsektor.

Die Conclusio des Female Founders Monitors: „Die Stärkung von Startup-Gründerinnen sollte genau diese Bereiche adressieren, um die dringend nötige Diversität ins Startup-Ökosystem zu bringen. Denn Frauen sind neben ihrem unternehmerischen Antrieb stärker durch übergeordnete Ziele motiviert und treiben sowohl die Green Economy als auch das Feld Social Entrepreneurship entscheidend voran.“


⇒ Zur kompletten Studie

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
29.10.2026

Helferline: Wie nach zehn Jahren Startup-Rollercoaster der große Turnaround gelang

Es ist eine Geschichte, wie sie nur die Startup-Welt schreiben kann: Vor mehr als zehn Jahren gegründet, konnte Helferline über lange Zeit zwar eine ganze Zahl namhafter Referenzen vorweisen, der wirtschaftliche Durchbruch blieb aber aus. Das änderte sich im Laufe der vergangenen Monate drastisch: Vor etwas mehr als einem Jahr stieg Hansi Hansmann als Investor ein. Seitdem holte man Großaufträge vom deutschen Telekom-Riesen O2, von Asus, Starlink uvm. Aktuell befindet sich das Wiener Scaleup auf einem steilen Wachstumskurs und macht mittlerweile monatlich sechsstellige Gewinne.
/artikel/helferline-wie-nach-zehn-jahren-startup-rollercoaster-der-grosse-turnaround-gelang
29.10.2026

Helferline: Wie nach zehn Jahren Startup-Rollercoaster der große Turnaround gelang

Es ist eine Geschichte, wie sie nur die Startup-Welt schreiben kann: Vor mehr als zehn Jahren gegründet, konnte Helferline über lange Zeit zwar eine ganze Zahl namhafter Referenzen vorweisen, der wirtschaftliche Durchbruch blieb aber aus. Das änderte sich im Laufe der vergangenen Monate drastisch: Vor etwas mehr als einem Jahr stieg Hansi Hansmann als Investor ein. Seitdem holte man Großaufträge vom deutschen Telekom-Riesen O2, von Asus, Starlink uvm. Aktuell befindet sich das Wiener Scaleup auf einem steilen Wachstumskurs und macht mittlerweile monatlich sechsstellige Gewinne.
/artikel/helferline-wie-nach-zehn-jahren-startup-rollercoaster-der-grosse-turnaround-gelang
Das Helferline-Führungsteam (vl.) Janko Glavić (CTO) und die beiden Gründer Clemens Schmidgruber (CEO) und Alexander Niederhofer (COO) | (c) Helferline
Das Helferline-Führungsteam (vl.) Janko Glavić (CTO) und die beiden Gründer Clemens Schmidgruber (CEO) und Alexander Niederhofer (COO) | (c) Helferline

Wer zuhause technischen Support, etwa mit Internet, TV oder Smartphone braucht, bekommt vom Wiener Startup Helferline innerhalb weniger Stunden eine:n Techniker:in aus seinem flächendeckenden Netzwerk vermittelt. Das ist bereits seit der Gründung vor etwas mehr als zehn Jahren so, in denen mehr als 100.000 Personen das Service nutzten.

Zu diesem B2C-Angebot kam schon bald nach dem Start eine B2B2C-Schiene dazu. Mit A1, Magenta und Drei setzen die drei großen heimischen Mobilfunker ebenso bereits seit Jahren im Service auf Helferline, wie etwa MediaMarkt, Emporia, die Uniqa oder Assa Abloy.

„Wir hatten viele harte Jahre. Jahre, in denen wir uns kein Gehalt ausgezahlt haben“

Doch die betriebswirtschaftliche Realität hinter den großen Namen und beachtlichen Zahlen war über lange Zeit hinweg weniger rosig, wie die beiden Gründer, Clemens Schmidgruber und Alexander Niederhofer, im Gespräch mit brutkasten im Büro im 9. Wiener Bezirk erzählen. „Wir hatten viele harte Jahre. Jahre, in denen wir uns kein Gehalt ausgezahlt haben und in denen wir das Glück hatten, dass auch unsere Mitarbeiter so sehr an die Idee geglaubt haben, dass sie mehrmals längeren Verzögerungen beim Gehalt zugestimmt haben“, sagt Schmidgruber.

„Wir konnten auch nicht, wie andere Tech-Unternehmen, Corona mitnehmen. Auf uns hat sich das negativ ausgewirkt, die Nachfrage nach Vor-Ort-Service ist zurückgegangen“, ergänzt Niederhofer. Und Jahre der Dauerkrise hätten ihre Spuren hinterlassen. „Die Belastung ging bei mir bis zum Burnout. Und irgendwann sind wir an den Punkt gekommen, an dem wir gesagt haben: Wenn es zu Weihnachten immer noch so aussichtslos ist, hören wir auf.“

Das war vor rund zwei Jahren. Mittlerweile schreibt das Unternehmen monatlich sechsstellige Gewinne. Was ist also in der Zwischenzeit passiert?

Eine Reihe von Gamechangern

„Wir haben damals bei einem Event Hansi [Anm. Hansmann] getroffen und sehr offen mit ihm über die schwierige Situation gesprochen. Ihm hat die Idee immer noch gefallen, er hat Potenzial gesehen und meinte, man kann immer noch was machen“, erzählt Schmidgruber. Schließlich stieg das Hansmann Family Office über einen Secondary in das Unternehmen ein. „Wir haben davor oft versucht, Kapital zu raisen, sind aber gescheitert. Die Zahlen haben nie entsprechend ausgesehen, wir hatten kein Hockeystick-Wachstum. Aber Hansi ist jemand, der Chancen erkennt und einfach anpackt, und hatte damit – wie so oft – den richtigen Riecher. Das hat uns den Atem gegeben, doch noch weiterzumachen“, sagt Niederhofer.

Doch das war nicht der einzige Gamechanger für Helferline. „In den letzten Jahren haben alle direkten Konkurrenten in Mitteleuropa aufgegeben bzw. ihr Geschäftsmodell geändert, dadurch mussten alle Firmen mit Bedarf an Vor-Ort-Service zu uns“, so Niederhofer. Und dieser Bedarf bestehe durchaus. „Über Jahre hinweg haben die Anbieter immer mehr auf Plug & Play und do it yourself gesetzt und den Field Service abgebaut. Das hat sich als nicht richtig herausgestellt. Der Bedarf ist weiterhin da – auch in der Telekom-Branche. Auch 2026 kennen sich immer noch nicht alle mit Technik aus“, sagt der Gründer.

O2 wird zum großen Hebel

Und ein Großauftrag in genau diesem Bereich war es schließlich auch, der bei Helferline zum großen Hebel wurde. „Ende vergangenen Jahres haben wir mit einem riesigen Projekt für O2 begonnen. Der Anbieter schenkt jedem Neukunden einen Helferline-Einsatz – und das bei zehntausenden Neukunden im Monat“, erzählt Schmidgruber. Niederhofer ergänzt: „Mit diesem Angebot will O2 sich vom Wettbewerb absetzen und die Nummer 1 im Bereich Kundenzufriedenheit werden.“

Helferline habe die Aktion unter anderem einen Auftritt in deutschlandweiten TV-Spots und indirekte Werbung auf der Titelseite der Bild-Zeitung gebracht. Die Kapazitäten in kurzer Zeit für einen derartigen deutschlandweiten Auftrag auszubauen, sei aber alles andere als einfach gewesen, erzählt Schmidgruber und zeigt auf den „Schlachtplan“, der zur Erinnerung noch immer an der Bürotür im 9. Bezirk hängt: „Wir haben ja ein Freelancer-Modell. Wir mussten innerhalb weniger Wochen hunderte neue Techniker rekrutieren, onboarden und auf die Plattform bringen, um das Projekt abbilden zu können.“

Niederhofer führt aus: „Es war letztlich ein großer Team-Effort: Wir haben jede Menge Growth Hacks genutzt, haben Techniker als Promotoren an technische Unis geschickt, jedes schwarze Brett genutzt, Flyer verteilt und sogar Bierflaschen beklebt.“ Die teuerste Maßnahme sei das Engagement der größten deutschen Tech-Influencer gewesen. „Die haben uns dann auch über Nacht tausende Bewerbungen gebracht“, erklärt Niederhofer.

Doch bei diesem einen Großauftrag sollte es nicht lange bleiben. Gerade als das O2-Projekt in trockenen Tüchern war, sei bereits der nächste gekommen, erzählen die Gründer – und zwar auf ungewöhnliche Weise. „Es kam eine Mail an Alex [Anm. Niederhofer] herein, die auf den ersten Blick extrem nach Spam aussah“, erzählt Schmidgruber. Niederhofer führt aus: „Da schreibt jemand, der meint, er arbeitet bei Starlink und sie suchen jemanden, der die Installation für die Starlink-Satellitenschüsseln in ganz Europa übernimmt.“

Entgegen des ersten Impulses habe man die Mail ernstgenommen. „Wir haben uns gefragt: Ist es realistisch, dass unsere Techniker in Zukunft Sat-Schüsseln installieren, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch niemanden hatten, der das machen konnte? Sollen wir uns das trauen?“, erzählt Schmidgruber. Die beiden haben die Frage mit Ja beantwortet – ohne zu ahnen, was auf sie zukommen wird. Die Kooperation mit dem Musk-Unternehmen war von Anfang an nicht mit den europäischen Kooperationspartnern vergleichbar.

Niederhofer bringt ein Beispiel: „In einem Call wurde kurz darüber gesprochen, ob wir theoretisch die Logistik für Ersatzteile übernehmen könnten und wer unser Logistikpartner sei. Ein paar Tage später ruft mich unser Logistiker aus Deutschland an: Drei LKWs von Starlink stehen vor der Halle und wollen jetzt tonnenweise Hardware ausladen. Ohne jede Vorankündigung. Es gab zu dem Zeitpunkt weder einen Vertrag noch sonst etwas Schriftliches. Wir haben das dann mit den Amerikanern geklärt, die Ware übernommen und ein paar Tage später die erste Installation durchgeführt.“

Kurios sei auch gewesen, wie Helferline zu dem Auftrag kam: „Die amerikanischen Mitarbeiter haben einfach bei Claude eingegeben, welches Unternehmen im DACH-Raum diese Montagen am besten durchführen könne – und Claude hat geantwortet: Helferline“, erzählt Niederhofer. Das Service lief an. „Mittlerweile installieren wir in Deutschland und Österreich vierstellig Starlink-Schüsseln pro Monat – und es könnte bald fünfstellig werden“, sagt Schmidgruber. Und inzwischen installiert man schon erste Starlink-Antennen in Frankreich und den Niederlanden.

„Das war noch lange nicht alles“

Und die Welle an neuen Aufträgen reiße seitdem nicht ab. Weitere, teilweise noch größere Projekte seien bereits in der Pipeline oder unterschrieben und werden gerade vom mittlerweile 40-köpfigen Team umgesetzt. „Wir mussten so viele Hürden überwinden und sind einfach nur dankbar, dass wir jetzt eine so positive und spannende Zeit erleben dürfen“, sagt Niederhofer. Und Schmidgruber verspricht: „Aber das war noch lange nicht alles.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Female Founders Monitor: Frauen deutlich im Nachteil bei Finanzierung

  • Nina Wöss geht davon aus, dass die Daten des Female Founders Monitors (FFM), der vom Bundesverband Deutscher Startups durchgeführt wurde, in den meisten europäischen Ländern, auch in Österreich, ähnlich zutreffen.
  • Der Bericht wird heuer zum dritten Mal veröffentlicht und repräsentiert 4.670 Personen, darunter 731 Gründerinnen (15,7 %) und 3.939 Gründer (84,3 %).
  • Die Teilnehmer verteilen sich auf insgesamt 1.926 Startups: 209 der untersuchten Gründungsteams sind weiblich, 1.318 männlich und 384 sind Mixed-Teams.
  • Ein „key learning“ dabei ist, dass schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen für Gründerinnen noch eine Ausnahme darstellen.
  • So zeige sich zum Beispiel, dass 33,1 Prozent der von Frauen geführten Unternehmen Business-Angels als Kapitalgeber präferieren, jedoch bisher nur 7,7 % diese Finanzierungsquelle realisieren konnten – ähnlich verhalte es sich mit Blick auf Venture-Capital.
  • Der FFM 2019 hat im Detail gezeigt, dass familiäre Aufgaben auch in der Startup-Szene ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt sind.