10.04.2019

Grow F: Female Founders-Accelerator startet mit 10 Startups aus 10 Ländern

Vergangene Woche starteten das Startup Förderprogramm Grow F und das Führungskräfteprogramm Lead F von Female Founders. Insgesamt nehmen zehn internationale frauengeführte Startups und neun leitende Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Unternehmen an den Programmen teil.
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Female Founders - Grow F, Lead F
(c) Tamás Künsztler - Female Founders startet zwei Programme für weibliche Führungskräfte.

Bei Grow F von Female Founders handelt es sich um ein ein dreimonatiges Programm, das Startups hilft, die Marktreife zu erreichen oder Investment-fit zu werden. Das Interesse am Programm war hoch. Die Teilnehmer wurden von einer Jury aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt. Und auch die Internationalität ist beachtlich: Im ersten Durchgang, der nun bis Ende Juni läuft, nehmen zehn Unternehmen aus zehn unterschiedlichen Staaten teil.

+++ Upcoming Event: Female Future Festival +++

Grow F: „Startups richtig fordern“

„Wir haben Teilnehmerinnen aus England, Estland, Rumänien, den USA und vielen weiteren Ländern“, sagt Lena Hödl, Leiterin der Programme. „In den nächsten Monaten haben diese Startups ein dichtes Programm, in dem wir gemeinsam mit internationalen ExpertInnen an den Unternehmen arbeiten, wir die Gründerinnen mit InvestorInnen und Corporates vernetzen und sie dabei richtig fordern“.

Lead F: Starkes Netzwerk für weibliche Führungskräfte

Das Führungskräfteprogramm von Female Founders Lead F hingegen fokussiert auf (auch zukünftige) weibliche Führungskräfte und bietet ein starkes Netzwerk, die Einführung in die Innovationswelt und Persönlichkeitsentwicklung. Neun Teilnehmerinnen sind im ersten Durchgang dabei: die UNIQA, Raiffeisen Bank International, SAP, ÖBB, BDO und die Werkstatt Lichtenthal entsenden Female Leaders für das Programm.

Rhetorik, Leadership, Verhandlung

„Unser Ziel ist es, diese Frauen zu vernetzen, untereinander und mit unseren zahlreichen C-Level Gästen (u.a. Dorothee Ritz, Microsoft oder Andrea Stürmer, Zürich AG) und zu unterstützen“, so Hödl. Zu den Themenschwerpunkten in diesem 3-Monats-Programm zählen Verhandlungs-, Rhetorik- und Leadership-Training. Die Bewerbung für die nächsten Durchgänge der Female Founders Programme, die im Herbst über die Bühne gehen werden, startet in den nächsten Wochen.

Video-Talk mit Lena Hödl und Lisa Fassl über Grow F von Female Founders

 

⇒ Grow-F

⇒ Lead-F

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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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