29.03.2022

eyeson: Ex-A1-Chef Nemšić steigt bei Grazer Video-Tech-Startup ein

Eyeson aus Graz hat eine Videoconferencing-Lösung entwickelt, die unterschiedliche Live-Daten in einen Stream integrieren kann.
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Investor Boris und die eyeson-Founder CEO Andreas Kröpfl und CTO Michael Wolfgang © Nemsic/rawpix.at/Montage
Investor Boris Nemšić und die eyeson-Founder CEO Andreas Kröpfl und CTO Michael Wolfgang © Nemsic/rawpix.at/Montage

Das Grazer Startup eyeson entwickelt eine Livestreaming-Technologie, die auf dem stark wachsenden Videoconferencing-Markt gut ankommt. Eine Entwicklung, auf die mit Boris Nemšić nun auch ein prominenter Business Angel setzt. Nemšić war bis 2009 langjähriger CEO der A1 Telekom, danach sehr kurz bei der russischen VimpelCom und berät seither Unternehmen. Der ehemalige Top-Manager investierte auch in den virtuellen Mobilfunker Educom. Details des Deals wurden nicht bekannt gegeben.

“eyeson ist der einzige technische Anbieter weltweit der ein synchrones Video-Erlebnis ermöglicht und dabei auch Daten visualisieren kann. Als Technologie-Pionier steht eyeson für die logische Evolution der Kommunikationslösungen die wir heute verwenden. Video, Speech und Daten werden nahtlos miteinander verknüpft und finden ihre Anwendungen in naher zu jeder Branche. eyeson wird von Europa aus ein Vorreiter sein und diesen Markt kräftig aufmischen. Ich freue mich, das eyeson-Team hierbei unterstützen zu dürfen“, sagt Nemšić.

Viele prominente Investoren für eyeson

Neben ihm haben bereits eine Reihe prominenter Wirtschaftslenker aus Österreich in das Startup investiert, darunter Michael Kübeck (i4g), Sandeep Johri (Gründer und ex-CEO von Tricentis), Hermann Hauser (IECT, Amadeus Capital), Herbert Gartner (eQventure), Christian Pegritz (PASS & Frequentis), sowie Michael Altrichter (Startup300, Ex-2m2m-Juror). 2018 hatten Business Angels gemeinsam mit dem Investorenclub eQventure 3 Millionen Euro in das Startup gesteckt. Das Startup hat sich im Fundraising und im Aufbau des Vertriebs Unterstützung von Big Cheese Ventures geholt – der Startup-Beratung, die die beiden Unternehmer Mark Kaslatter und Benjamin Ruschin gegründet haben.

Schnell wachsender Videoconferencing-Markt

Eyeson wurde ursprünglich bereits 2010 (seit 2017 unter dem Namen eyeson) gegründet – die zwei Founder Andreas Kröpfl und Wolfgang Michael halten noch 6,5 und 2,4 Prozent an dem Unternehmen. Das Besondere an der patentierten Videoconferencing-Lösung ist, dass Live-Daten wie Video, Audio, Bilder oder Code aus verschiedenen Quellen in Echtzeit in einen Stream integriert werden können. Die Technologie ermögliche zudem geringere Bandbreiten und CPU-Last bei hoher Qualität. Seit dem Marktstart 2019 setzen laut eyeson mehrere Fortune500-Unternehmen auf die Lösung und der Markt wachse jährlich im zweistelligen Bereich.

“Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und die Expertise von Boris Nemšić. Er ist ein wertvoller Gewinn für Schritte und Innovationen in Telekom Märkte – unter anderem auch bei Anwendungen in sicherheitsrelevanten Bereichen. Gerade dort müssen alle Teilnehmer die gleiche Information an der gleichen Stelle sehen, sonst würde zum Beispiel ein Rettungseinsatz mit Drohnen schwer realisierbar sein“, sagt Co-Founder und CEO Kröpfl.

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Heimzma
© Alissar Najjar - Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg von Heizma.

2024 als Wärmepumpen-Installateur gestartet positioniert sich das Wiener Startup Heizma mittlerweile als „ganzheitlicher Anbieter moderner Energielösungen“. Der Hintergrund: Der Wärmepumpen-Ausbau wurde bis Ende 2024 massiv gefördert und das Unternehmen baute sein Geschäftsmodell – zunächst sehr erfolgreich – darauf auf. Mit dem Förderstopp brach der Markt um 85 Prozent ein und Heizma reagierte unter anderem mit Produktdiversifizierung (brutkasten berichtete).

Zuletzt 2 Mio. Euro Monatsumsatz

Hinzu kamen Photovoltaik, Stromspeicher und E-Auto-Ladestationen. Zudem wurde mit meo Energy eine Energiemanagement-Lösung aus der Insolvenz übernommen und später in „Optima“ umbenannt. Der Strategiewechsel trägt Früchte: Zuletzt vermeldete Heizma im April mit zwei Millionen Euro den bislang höchsten Monatsumsatz.

Teilma: Energiegemeinschaft auch für Haushalte ohne eigene PV-Anlage

Nun kommt mit Teilma ein neues Angebot im Bereich Energiegemeinschaft hinzu. Über dieses können auch Haushalte, die selbst keine Photovoltaik-Anlage betreiben, überschüssigen Strom anderer Teilnehmer beziehen. Das passiert parallel zum Bezug vom bisherigen Stromanbieter und wird über „Optima“ gesteuert. Kund:innen sollen dabei letztlich von Preisvorteilen profitieren.

Kowatschew: „Machen Sonnenstrom alltagstauglicher“

Durchschnittlich sollen damit laut Heizma 80 Prozent des Stromverbrauchs abgedeckt werden, an sonnigen Tagen sogar bis zu 98 Prozent. Der Clou: Die Versorgung geht dank Stromspeicher auch in der Nacht weiter, wenn die Photovoltaik-Anlagen nicht produzieren. „Energiegemeinschaften sind großartig – aber häufig mit einer Schwachstelle verbunden: der Nacht. Genau dann, wenn besonders viel Energiebedarf herrscht, war Gemeinschaftsstrom bisher oft nicht verfügbar. Mit Teilma schließen wir diese Lücke“, kommentiert Heizma-Co-Founder und -CEO Michael Kowatschew. Man mache Sonnenstrom damit alltagstauglicher.

Günstigere regionale Variante

Einspeiser erhalten 8,40 Cent, Bezieher zahlen 10,90 Cent pro Kilowattstunde netto. Dabei gibt es die „Bürgerenergiegemeinschaft“ in zwei Varianten: einer österreichweiten und einer regionalen innerhalb einzelner Netzgebiete. Bei letzterer entfallen Teile der Netzentgelte. Wenn so eine regionale Zuordnung möglich sei, erfolge diese für Mitglieder automatisch, heißt es vom Startup.

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