24.04.2020

EU-„Corona-Marshallplan“: Disput über möglichen Billionen-Subventions-Fonds

Ein 540 Milliarden Euro Kredit-Paket der EU wurde gestern abgesegnet. Uneinigkeit zwischen den Mitgliedstaaten herrscht über Höhe, Finanzierung und die Fördermöglichkeiten eines Wiederaufbaufonds.
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EU-Corona-Marshallplan - Disput über Wiederaufbaufonds (Recovery Fund) der EU in der Coronakrise
Eu-Ratspräsident Charles Michel in der Videokonferenz mit den Regierungschefs zum EU-Corona-Marshallplan | Screenshot: www.consilium.europa.eu

Ein bereits zuvor verhandeltes 540 Milliarden Euro-Kredit- bzw. Garantie-Paket – der brutkasten berichtete – wurde vom Rat der EU gestern fixiert. Unterstützt werden sollen damit die am stärksten von der Coronakrise betroffenen Staaten, aber auch Unternehmen in der gesamten EU über das Kurzarbeitsprogramm „Sure“ und einen eigens aufgestellten Garantiefonds der europäischen Investitionsbank EIB, der vorwiegend Mittelständlern helfen soll. Worin sich die Regierungschefs der Mitgliedstaaten jedoch noch immer nicht einig wurden, ist ein angedachter Wiederaufbaufonds („Recovery Fund“), quasi ein Corona-Marshallplan.

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EU-Corona-Marshallplan: 1,5 Billionen Euro für Subventionen?

Dabei gibt es gleich mehrere Streitpunkte. So sind die Höhe des Fonds, seine Fördermöglichkeiten und vor allem die Finanzierung Gegenstand des Disputs. Geht es nach Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte, soll der Corona Marshallplan satte 1,5 Billionen Euro umfassen und in Form von Subventionen ausgezahlt werden. Ratspräsident Charles Michel spricht von „beispiellosen Investitionen“ im Corona-Marshallplan über EU-Haushalt und EIB. Laut ihm müsse die EU-Kommission jedoch zuvor den genauen Kapitalbedarf analysieren.

Österreich und Deutschland auf der Bremse – Corona-Bonds als Zankapfel

Eher auf der Bremse stehen bei diesen Plänen Österreich und Deutschland. Grund dafür ist zum einen die Sorge, die Kosten anderer Mitgliedsstaaten ohne Ersatz übernehmen zu müssen. „Es muss klar sein, dass die Mittel des Wiederaufbauplans von den jeweiligen Mitgliedsländern in weiterer Folge zurückgezahlt werden sollen und Österreich nicht die Schulden von anderen EU-Mitgliedsstaaten übernimmt“, sagt dazu etwa Bundeskanzler Sebastian Kurz. Hinzu kommt der bereits seit längerem strittige Punkt der „Corona-Bonds“, also die Ausgabe gemeinsamer EU-Anleihen, die der Kanzler „klar ablehnt“. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erneuerte gestern ihre Position: „Es geht nicht, dass sozusagen die Schulden vergemeinschaftet werden“.

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Das Sodex-Gründer-Trio Bernhard Gantner, Ralf Pfefferkorn und Raphael Ott
Das Sodex-Gründer-Trio Bernhard Gantner, Ralf Pfefferkorn und Raphael Ott | (c) Sodex

Durch Sodex werden Baumaschinen zu mobilen Datensammlern. Mithilfe einer AI-gestützten Technologie werden Baustellen, Minen und Infrastrukturprojekte während des Betriebes automatisch vermessen und digital abgebildet. Die Abkürzung steht für „Software-Driven Excavator“. Gegründet wurde Sodex von den drei HTL-Absolventen Ralf Pfefferkorn, Raphael Ott und Bernhard Gartner, über die Gründungsstory hat brutkasten bereits berichtet.

Nun schließt das Startup in einer Finanzierungsrunde über vier Millionen Euro, mit Capmont Technology als Lead Investor.

Erfassung und Analyse in Echtzeit

Mit einem Mix aus maschinenintegrierter Sensorik, Cloud-Technologie und KI macht Sodex Bauprojekte transparent. Baudaten werden kontinuierlich und in Echtzeit erfasst sowie analysiert. Mit Sodex sollen sich Baustellen besser überwachen und effizienter steuern lassen.

„Echtzeit-Updates direkt von der Baustelle sind zum zentralen Ausgangspunkt geworden und für viele unserer Kunden heute nicht mehr wegzudenken. Mit dieser Finanzierung können wir nicht nur unser Team, sondern auch unser Portfolio ausbauen und deutlich schneller international skalieren”, sagt Ralf Pfefferkorn, CEO und Mitgründer von Sodex Innovations. 

Sodex Innovations hat über 100 Kunden in den USA, Australien und Europa.

Baumaschinen werden durch Sodex Innovations zu Datensammlern. (c) Sodex Innovations.

Namhafte Investoren

Der Lead-Investor ist Capmont Technology, ein in München ansässiger, unternehmerisch geprägter Private-Capital-Investmentmanager. „Eine Verbindung aus Hardware, Software, Daten und AI, die diesen Sektoren einen echten Produktivitätssprung ermöglicht, halten wir nicht nur für hochspannend, sondern für überfällig“, so Michael Wittner, Partner bei Capmont Technology.

Ebenfalls an der Runde beteiligt und damit neue Investoren, sind Bloomhaus- und Look AI Ventures sowie die deutsche Business-Angel-Gruppe „Superangels“. Die bestehenden Investoren SOSV, OMA (Gründer von ProGlove) sowie 12 Rounds Capital (Katharina Klausberger und Armin Strbac) investieren erneut.

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EU-„Corona-Marshallplan“: Disput über möglichen Billionen-Subventions-Fonds

  • Ein bereits zuvor verhandeltes 540 Milliarden Euro-Kredit- bzw. Garantie-Paket wurde vom Rat der EU gestern fixiert.
  • Worin sich die Regierungschefs der Mitgliedstaaten jedoch noch immer nicht einig wurden, ist ein angedachter Wiederaufbaufonds („Recovery Fund“), quasi ein Corona-Marshallplan.
  • Geht es nach Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte, soll der Corona Marshallplan satte 1,5 Billionen Euro umfassen und in Form von Subventionen ausgezahlt werden.
  • Eher auf der Bremse stehen bei diesen Plänen Österreich und Deutschland.
  • „Es muss klar sein, dass die Mittel des Wiederaufbauplans von den jeweiligen Mitgliedsländern in weiterer Folge zurückgezahlt werden sollen und Österreich nicht die Schulden von anderen EU-Mitgliedsstaaten übernimmt“, sagt dazu etwa Bundeskanzler Sebastian Kurz.
  • Hinzu kommt der bereits seit längerem strittige Punkt der „Corona-Bonds“, also die Ausgabe gemeinsamer EU-Anleihen, die der Kanzler „klar ablehnt“.

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  • Eher auf der Bremse stehen bei diesen Plänen Österreich und Deutschland.
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