16.10.2018

ESF-Gründer locken mit einzelnem Videospiel 5000 BesucherInnen an

Zum ESF (Electronic Sports Festival) Fortnite Community Clash kamen rund 5000 BesucherInnen ins Wiener Donauzentrum. Im Zentrum standen Turniere des derzeit erfolgreichsten Videospiels Fortnite.
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esports Holding GmbH: Fortnite-Fans beim ESF Fortnite Community Clash im Wiener Donauzentrum
(c) esports Holding GmbH: Fortnite-Fans beim ESF Fortnite Community Clash im Wiener Donauzentrum

Gerade einmal rund 1000 BesucherInnen weniger, als beim Hauptevent im März – das gelang den ESF (Electronic Sports Festival)-Gründern nun mit einem Spezialevent im Wiener Donauzentrum. Rund 5000 BesucherInnen seien zum Fortnite Community Clash gekommen, heißt es von den Veranstaltern. Beim Event ging es, wie der Name vermuten lässt, um das Videospiel Fortnite. Das Spiel, das für Spielkonsolen, PC und mobil verfügbar ist, ist momentan mit weltweit rund 125 Millionen Usern das erfolgreichste.

+++ Esports-Roadshow soll mehr Publicity für heimische LAN-Partys bringen +++

Influencer und Tanzeinlagen beim Fortnite Community Clash

Neben den im Zentrum stehenden Fortnite-Turnieren boten die Veranstalter ein umfassendes Programm. Viertelstündliche Siegerehrungen mit Preisen im Wert von über 10.000 Euro sorgten für entsprechende Spannung. Eine Reihe bekannter österreichischer Influencer mit 500.000 Followern boten ein Showprogram im großen Kino-Saal. Auf der großen Kronehit-Showbühne wurden die berühmten Fortnite-Tänze zum Besten gegeben. Dazu boten bekannte Hardware-Hersteller wie Samsung in Tech-Cornern den BesucherInnen ihre neuesten Geräte zum Test.

Ambitioniertes Joint Venture

Die esports Holding GmbH, die hinter der Marke Electronic Sports Festival steht, ist ein Joint Venture des Event-Veranstalters DocLX und der Software-Unternehmensgruppe Diamir Holding. Das Hauptevent, das vergangenen März erstmals ausgetragen wurde, lockte mehr als 6000 BesucherInnen. Seitdem wurde eine „ESF Roadshow“ gestartet. Mehr Sparten-Events sollen folgen. In den kommenden Wochen wolle man weitere „heiße eSports-Themen“ kommunizieren, schreiben die Veranstalter in einer Aussendung. Und natürlich verspricht man ein noch größeres Hauptevent im April 2019.

⇒ Zur offiziellen Page

Video-Interview mit Ministerin Margarete Schramböck beim ESF 2018:

Die Bundesministerin Margarete Schramböck (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) live vom Electronic Sports Festival über eSports, ihr neues Budget und 100 Tage Regierungsjob!

Gepostet von DerBrutkasten am Samstag, 24. März 2018


Disclaimer: Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll, die Gesellschafter der DIAMIR Holding, sind mit je 7,5 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Bildunterschrift: V. l. n. r.: Jonathan Grothaus (CEO & Founder myflexbox), Martin Trittler (CFO DeinFach), Lukas Beckedorff (CEO DeinFach) und Peter Klima (CTO & Founder myflexbox) | (c) myflexbox

Der Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox und DeinFach, eine Tochter der Deutschen Post AG, schließen sich zusammen. Das gaben die DHL Group und myflexbox am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Die anbieteroffenen Automatennetze der beiden Unternehmen sollen künftig unter der Marke myflexbox geführt werden. Die Marke DeinFach wird schrittweise in myflexbox überführt.

Laut Aussendung betreibt myflexbox rund 3.000 Paketstationen in Deutschland und Österreich. Sie ergänzen das deutsche Automatennetz aus rund 19.000 DHL-Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten. Nach Angaben der Unternehmen entsteht damit das mit Abstand größte anbieteroffene Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum. Das Modell, Stationen für verschiedene Paketdienstleister bereitzustellen, soll erhalten bleiben.

Verkauf an die DHL-Gruppe

Wie der Deal rechtlich und wirtschaftlich ausgestaltet ist, geht aus der Aussendung nicht hervor. Dort ist von einem Zusammenschluss die Rede, Angaben zu Anteilen, Kaufpreis und künftiger Führung fehlen.

Laut einem Bericht von salzburg.ORF.at wird myflexbox an die DHL-Gruppe verkauft. Der Kauf erfolge über die DHL-Tochter AZL GmbH, die bisher die Marke DeinFach betreibt. Verkäufer sei Star Capital, zum Kaufpreis gebe es keine Angaben.

brutkasten hat bei der Deutschen Post AG zur Deal-Struktur angefragt. Bis zum Erscheinen dieses Artikels gab es keine Rückmeldung.

50.000 Paketautomaten bis 2030

Die Deutsche Post AG verbindet mit dem Schritt ein Ausbauziel. Bis 2030 will sie Verbraucher:innen in Deutschland insgesamt rund 50.000 Paketautomaten zur Verfügung stellen. Mehr als die Hälfte davon sollen anbieteroffene myflexbox-Stationen sein. Langfristig soll die große Mehrheit der Menschen in Deutschland eine Paketstation in fünf bis zehn Gehminuten erreichen.

„Gemeinsam bringen wir den Ausbau des größten offenen Paketstations-Netzwerks auf eine neue Ebene“, wird myflexbox-CEO und Founder Jonathan Grothaus in der Aussendung zitiert. DeinFach-Geschäftsführer Lukas Beckedorff erklärt, man nutze bestehende Standorte, erschließe zusätzliche und verkürze damit die Wege für Verbraucher:innen.

Gegründet bei der Salzburg AG

myflexbox wurde 2018 als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründet und 2022 ausgegründet. Im Februar 2023 holte das Unternehmen 75 Millionen Euro vom Star IV Fonds, der von Star Capital Partnership LLP verwaltet wird (brutkasten berichtete). Seither stand es im Mehrheitsbesitz eines Investorenkonsortiums.

Zuletzt ist das Unternehmen stark gewachsen. Im September 2025 betrieb myflexbox fast 1.400 Paketstationen in Deutschland und Österreich, davon 660 in Österreich (brutkasten berichtete). Mit den nun genannten rund 3.000 Stationen hat sich das Netz in etwa einem Jahr mehr als verdoppelt.

Mitgründer und Ex-Co-CEO Lukas Wieser ist seit Mai 2026 als Interim Head of Growth beim Linzer HR-Tech teamecho tätig (brutkasten berichtete).

Post und DPD als Partner in Österreich

In Österreich zählen unter anderem die Österreichische Post und DPD zu den Logistikpartnern. Die Post mietet seit 2024 Abholfächer in den myflexbox-Stationen (brutkasten berichtete). DPD sicherte sich im Vorjahr rund 9.000 Fächer und damit fast ein Viertel der hierzulande verfügbaren Fächer. Wie sich der Deal mit einer Tochter der Deutschen Post AG auf diese Partnerschaften auswirkt, lässt die Aussendung offen.

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