23.11.2020

Eloop: Token Sale ausverkauft – bald gibt es tokenisierte Teslas zu kaufen

Der Token Sale des Wiener Mobility- und Blockchain-Startups Eloop ist nach 240.000 verkauften Token zu je einem Euro abgeschlossen. Das Konzept soll bald wiederholt werden.
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Eloop: Einer der vier BMW i3, die die Carsharing-Flotte gegenwärtig umfasst
(c) Eloop: Einer der vier BMW i3, die die Carsharing-Flotte gegenwärtig umfasst

Rund 300 Personen haben sich seit Ende August einen Anteil an der Carsharing-E-Auto-Flotte des Wiener Startups Eloop (Caroo GmbH) gekauft. Damals startete der Token Sale über die Blockchain des Wiener 0bsnetwork – der brutkasten berichtete. Dieser hätte prinzipiell noch bis 27. Dezember weiterlaufen können. Wie das Startup vermeldete sind die Coins nun aber bereits ausverkauft.

Eloop: 240.000 Token zu je einem Euro verkauft

240.000 Eloop One Token (EOT) wurden in der Zeit zu je einem Euro verkauft. Erworben wurden damit mehrere tokenisierte BMW i3 – konkret ein Anteil an der Carsharing-Flotte, mit dem auch eine Umsatzbeteiligung einhergeht. Bei dem Prozess galten strenge Sicherheitsvorkehrungen, um Missbrauch auszuschließen, etwa ein Videoidentifikationsprozess. Die Käufer seien vorwiegend aus Wien und dem Wiener Umland gekommen, heißt es vom Startup gegenüber dem brutkasten.

Gerade einen Monat ist es zudem her, dass Eloop eine Kooperation mit dem Mobilfunker Drei bekanntmachte. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird die Carsharing-Flotte aufgestockt – zunächst um einen Tesla Modell 3, später sollen weitere Autos folgen. Im Hintergrund steht ein großes Ziel, das Co-Founder Nico Prugger im August gegenüber dem brutkasten definierte: „Wir wollen in kürzester Zeit, also im besten Fall noch dieses Jahr, auf ca. 50 Fahrzeuge kommen. In den nächsten Jahren sollen es mehrere Hundert werden“.

2021 kommen tokenisierte Teslas

Bis Ende des Jahres dürfte es sich, wie es nun aussieht, nicht ausgehen. Dafür kommunizierte Co-Founder Leroy Hofer gegenüber dem brutkasten bereits einen weiteren Plan: „Im Jänner 2021 wollen wir mit dem nächsten Sale starten, indem wir vor allem Tesla Model 3 tokenisieren und diese Token dann zum Verkauf anbieten wollen. Wie viele das genau sind, kann ich noch nicht sagen, aber es werden mindestens zwei sein – das hängt vor allem von der Lieferzeit bei Tesla ab“.

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Cyberhsell-CEO Mario Curvelo Carvalho | (c) Cybershell Technologies

Es ist das Zukunftsszenario schlechthin: Menschenleere Produktionshallen, gefüllt mit humanoiden Robotern, die unermüdlich arbeiten. Cybershell arbeitet daran, dass diese Vision einmal Realität wird. Das Deeptech-Startup entwickelt eine Außenschicht für humanoide Industrieroboter, die sie im Arbeitsalltag vor externen Einflüssen wie extremer Hitze, Stößen oder Chemikalien schützen soll. „Aktuell schauen die Roboter nicht so aus, als könnten sie z. B. neben einem Hochofen arbeiten“, sagt Gründer Mario Curvelo Carvalho. Cybershell soll das nun ändern. Die Idee wurde zuletzt beim Riz-up-Preis des Landes Niederösterreich in der Kategorie „Innovativ genial“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet (brutkasten berichtete).

Cybershell ist ein „First of a kind“

Laut Curvelo Carvalho gibt es ein Produkt wie Cybershell noch nicht auf dem Markt. „Cybershell ist ein First of a Kind. Es gibt Hersteller, die Abdeckungen und so für Roboter machen. Aber es gibt unseres Wissens nach noch keinen Hersteller, der das im humanoiden Bereich macht“, sagt der Niederösterreicher. Dementsprechend schwierig seien manche Schritte für Cybershell, da es noch keine Referenzbeispiele gebe. „Ich komme mir manchmal vor wie wenn ich vor einem Dschungel mit einer Planierraupe stehe und mir dort erst meinen Weg ebnen muss“, sagt Curvelo Carvalho.

Erstmalige Versicherung einer Flotte

Laut dem Gründer ergibt sich durch seine Technik ein entscheidender Vorteil: Durch Schadensreduktion, Austauschbarkeit und standardisierte Betriebs- und Wartungsdaten gebe es eine bessere Grundlage für die Versicherbarkeit von humanoiden Robotern. „Die Versicherung hat das erste Mal die Möglichkeit, auf Daten zurückzugreifen und damit zu arbeiten. Damit können Versicherer Risiken, Schadenwahrscheinlichkeiten und mögliche Prämiengrundlagen besser bewerten“, erklärt der Founder und ergänzt: „Die Versicherungen sagen aktuell ‚Wir haben keine Werte, wir können hier nicht berechnen, wie hoch die Ausfallsrate ist und wie viel Schaden da wirklich auf uns zukommt.“ Doch bevor eine Flotte versichert werden kann, braucht Cybershell die notwendigen Zertifikate. An diesen werde gerade gearbeitet.

Modularer Aufbau

Das Startup setzt auf einen modularen Aufbau. Die Protektoren für z. B. Schultern, Arme und Beine sind getrennt abnehmbar und greifen nicht in Antrieb, Steuerungssoftware oder Sicherheitslogistik ein. „Es geht darum, die Downtime zu reduzieren. Wenn ein Roboter beschädigt wurde, dann wollen wir nicht, dass der ganze Roboter getauscht wird. Es soll einfach das beschädigte Modul werkzeuglos abgenommen werden und das neue Modul eingesetzt werden und nach 20 Minuten soll die Downtime vorbei sein“, erklärt Curvelo Carvalho. Die Außenschicht besteht aus fünf Layern, wobei jeder eine eigene Funktion hat und unterschiedlich anpassbar ist, je nachdem, wo der Roboter zum Einsatz kommt.

Das Patent als nächster Milestone

Das Unternehmen befindet sich aktuell noch vor der Gründungsphase und ist gebootstrappt. Gründen und die Suche nach Investoren machen laut Curvelo Carvalho erst dann Sinn, wenn die Firma das entsprechende Patent habe. Dafür müsse zuvor noch die Firma gegründet werden. Es läuft somit alles auf das Patent hinaus, noch im Herbst soll der Antrag gestellt werden. Förderungen hat Cybershell noch keine erhalten, jedoch hat das Startup bereits einen FFG-Patenscheck, also einen ersten Schritt in Richtung FFG-Förderung.

Eine Auswanderung in die USA stellt für Curvelo Carvalho aktuell keine Option dar. In Europa dauert zwar der Aufbau eines Unternehmens länger als in den USA, doch Cybershell habe hierzulande alles, was es für den Aufbau benötige. „Wir können hier vom Ökosystem, von den Inkubatoren und von den Förderungen profitieren. Cybershell muss ein niederösterreichisches Unternehmen werden. Das steht ganz groß auf unserer Flagge drauf“, sagt Curvelo Carvalho.

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Eloop: Token Sale ausverkauft – bald gibt es tokenisierte Teslas zu kaufen

  • Rund 300 Personen haben sich seit Ende August einen Anteil an der Carsharing-E-Auto-Flotte des Wiener Startups Eloop gekauft.
  • 240.000 Eloop One Token (EOT) wurden in der Zeit zu je einem Euro verkauft.
  • Die Käufer seien vorwiegend aus Wien und dem Wiener Umland gekommen, heißt es vom Startup gegenüber dem brutkasten.
  • Co-Founder Leroy Hofer kommunizierte gegenüber dem brutkasten bereits einen weiteren Plan: „Im Jänner 2021 wollen wir mit dem nächsten Sale starten, indem wir vor allem Tesla Model 3 tokenisieren und diese Token dann zum Verkauf anbieten wollen

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