Mit dem E-Flugtaxi umweltfreundlich von Bohrinsel zu Bohrinsel
Der chinesische Flugtaxi-Pionier EHang, der gemeinsam mit FACC in Oberösterreich produziert, setzt in Norwegen nun erstmals in Europa einen Langzeit-Test mit einem Kunden um. Der kommt dem Vernehmen nach aus der Öl-Industrie.
In Norwegen wurde nun – erstmals in Europa – von der Luftfahrtbehörde ein Flugtaxi-Langzeit-Test genehmigt, den der chinesische Pionier EHang gemeinsam mit einem großen Kunden durchführen wird. Darüber, um welchen großen Kunden es sich genau handelt, lässt der NASDAQ-Konzern, der seinen autonomen vollelektrischen Zweisitzer EHang 216 gemeinsam mit FACC in Oberösterreich produziert, die Leser seiner Pressemitteilung zwar im Unklaren. Es dürfte sich aber, wie aus dem Text abzuleiten ist, um einen Öl-Konzern handeln.
„Gegenwärtig werden auf norwegischen Offshore-Bohrinseln noch immer Hubschrauber für verschiedene Transporte, etwa von Personal, Ersatzteilen, Versorgungsgüter und Öl- und Gasproben eingesetzt, die hohe Treibstoff- und Arbeitskosten verursachen. Das vernetzte und intelligente AAV (Anm. Autonomous Aerial Vehicle) von EHang bietet eine sichere, autonome und umweltfreundliche Lösung“, heißt es in der Aussendung. Zusätzliches Einsparungspotenzial ergebe sich durch den möglichen rund-um-die-Uhr-Betrieb der Flugtaxis. Nutzen will man diese unter anderem auch für die Wartung von Windkraft-Anlagen und den Transport radioaktiver Materialien.
Promotion-Video von EHang:
Norwegen: Viel Marktpotenzial für EHang
Man wolle die norwegische Öl- und Gas-Industrie stärken und zugleich die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben, kommentiert EHang CEO Hu Huazhi. Die Branche sorgt gegenwärtig für 14 Prozent des BIP im skandinavischen Land. Allein 2020 sollen im Land 18,3 Milliarden US-Dollar an Investitionen in den Sektor fließen.
Generell ist Norwegen, das aufgrund seiner großen Ausdehnung und niedrigen Bevölkerungsdichte über ein Netz an kleinen Flughäfen verfügt, ein spannender Markt für EHang. „Die autonomen Flugtaxis der Zukunft können zu einem effizienteren Transport beitragen, insbesondere in städtischen Gebieten. Und die elektrischen Modelle können einen großen Beitrag zur grünen Wende leisten“, kommentiert Bente Heggedal von der norwegischen Luftfahrtbehörde.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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Mit dem E-Flugtaxi umweltfreundlich von Bohrinsel zu Bohrinsel
In Norwegen wurde nun – erstmals in Europa – von der Luftfahrtbehörde ein Flugtaxi-Langzeit-Test genehmigt, den der chinesische Pionier EHang gemeinsam mit einem großen Kunden durchführen wird.
Darüber, um welchen großen Kunden es sich genau handelt, lässt der NASDAQ-Konzern, der seinen autonomen vollelektrischen Zweisitzer EHang 216 gemeinsam mit FACC in Oberösterreich produziert, die Leser seiner Pressemitteilung zwar im Unklaren.
Es dürfte sich aber, wie aus dem Text abzuleiten ist, um einen Öl-Konzern handeln.
Man wolle die norwegische Öl- und Gas-Industrie stärken und zugleich die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben, kommentiert EHang CEO Hu Huazhi.
Die Branche sorgt gegenwärtig für 14 Prozent des BIP im skandinavischen Land.
Mit den Lufttaxis will man den Transport zwischen Bohrinseln verbessern.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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