07.09.2020

EduTechs des A1 Startup Campus bauen zum Schulstart ihr Angebot aus

Während des Corona-Lockdown fanden viele EduTech-Lösungen den Weg in die Schulkassen. Zum Schulstart 2020 bauen sie ihr Angebot nun aus.
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SchoolFox - Rollout an allen niederösterreichischen Pflichtschulen
(c) A1/APA-Fotoservice/Hörmandinger: Das SchoolFox-Team

Im neuen Schuljahr wird für österreichische Schüler und Lehrer vieles anders sein. Das ergibt sich allein dadurch, dass bedingt durch die Conrona-Pandemie bereits im vorherigen Semester viele digitale Lösungen Einzug in die (räumlich verteilten) Klassenzimmer gefunden haben und eben diese Lösungen auch im Herbst 2020 wieder eingesetzt werden. Nicht wenige dieser Lösungen kommen von Edutech-Startups, die ihrerseits wiederum am A1 Start Up Campus beheimatet sind. Und ebendiese Startups haben ihr Angebot zum Schulstart 2020 nun ordentlich ausgebaut.

eSquirrel mit mehr Verlagen und neuem Wettbewerb

So hat zum Beispiel eSquirrel – eine Lernapp, mit der klassischer Lehrplan-Stoff spielerisch und effizient geübt werden kann – sein Angebot erweitert. Die Lernapp wird neben Österreich und Deutschland auch bereits in der Slowakei und in Tschechien genutzt. Auch das Kursangebot wurde ausgebaut: Unter den 50 neuen Kursen bietet eSquirrel nun auch die Bestseller in der AHS-Oberstufe für Englisch und Mathematik vom ÖBV an. Auch vom Veritas Verlag sind neue Kurse zu „Durchstarten Englisch“ verfügbar. Zusätzlich hat eSquirrel mit „Olympe“ einen neuen Verlag an Bord geholt und erweitert damit sein Angebot um weitere 21 Neuerscheinungen. Außerdem werden weiterhin kostenlose Webinare rund um das Thema Blended Learning angeboten.

Zu Schulanfang startet eSquirrel mit einem Wettbewerb unter den Schulklassen, die – gaming-basiert – die meisten „Nüsse“ über das gesamte Schuljahr hinweg sammeln. Zu gewinnen gibt es unter anderem Tablets für die ganze Klasse, eine Finanzspritze im Wert von 250 Euro, Klassenlizenzen für das nächste Schuljahr von eSquirrel und jede Menge Goodie-Bags.

KidsFox: SchoolFox-Messenger für den Kindergarten

SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert. So hat sich innerhalb eines Jahres die Nutzung von SchoolFox auf über 5.000 Schulen verdoppelt. Eine Empfehlung des Bundesministerium hat dieses Wachstum beschleunigt. Inzwischen wird die App auch in anderen Ländern in 24 Sprachen angeboten.

Neben Schulen sind auch Kindergärten zu einer wachsenden Usergruppe geworden, weshalb eine eigens auf Kindergärten zugeschnittene App namens KidsFox veröffentlicht wurde. Knapp 2.000 Kindergärten nutzen die App bereits, heißt es vom Unternehmen: Unter anderem stelle das Bundesland Niederösterreich KidsFox all seinen 1.050 Kindergärten kostenlos zur Verfügung. Beide Apps werden unter die Dachmarke „Fox Education“ gestellt und treten mit neuem Design und Logo auf.

YooQuiz: Lern-Quizzes für die Schule

Das jüngste Mitglied am A1 Start Up Campus, Yoovis, bietet schließlich in seiner lehrplanbasierten App namens YooQuiz spielerisches Lernen und Wiederholen vom Schulstoff. So soll das Lernen mit verschiedenen Ligen, Wettbewerben und Live-Turnieren für Schüler und Familien zu einem motivationsfördernden Lerntool werden.

Es gibt etliche Avatare, Badgets, Booster, Coins und Legenden, mit denen gespielt werden kann. Die YooQuiz App ist für Android und iOS verfügbar.

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Daniel Cracau Founding Director Outreach & Start-ups der IT:U | (c) brutkasten / Dervisevic
Daniel Cracau ist Founding Director Outreach & Start-ups der IT:U | (c) brutkasten / Dervisevic

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 Aufbrechen erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Eigentlich, erzählt er, hatte er sich eine berufliche Auszeit vorgenommen, als die IT:U Anfang 2025 bei ihm angeklopft habe. Dort habe man einen „Macher, nicht nur einen Verwalter“ für die Schnittstelle zur Wirtschaft gesucht. „Ich habe mich mit einem radikalen Konzept beworben und gleich klargestellt, dass ich meinen eigenen Kopf habe und Unbequemes anspreche.“ Das Konzept wurde angenommen, Cracau trat im Sommer seinen Dienst an. „It’s my project. I love it, und seitdem bin ich all-in“, sagt er heute.

„Ein System, das sich permanent verändern kann“

Der Reiz der IT:U liege darin, dass sie als öffentliche Hochschule komplett neu errichtet werde, ohne verkrustete Legacy-Probleme. Ziel sei es, zu beweisen, dass man eine moderne Universität von Anfang an richtig konzipieren könne. Das bedeute vor allem auch Wandlungsfähigkeit: „Auf die Frage, wie die IT:U in 15 oder 20 Jahren aussehen wird, antworte ich: ‚Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass sie auf jeden Fall nicht so aussieht wie heute.‘ Ich glaube, das ist auch der Kern dieses ganzen Projekts: diese Fähigkeit, sich an die Realität der Welt anzupassen.“ IT-Fakultäten an etablierten Universitäten könnten diese Agilität in der vorhandenen Struktur nicht erreichen. „Und wenn wir jetzt kein System bauen, das sich permanent verändern kann, ist die IT:U in zehn Jahren auch veraltet“, so Cracau.

Dieses Umfeld ziehe auch „Rebels“ an, die Dinge neu denken wollen – sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Studierenden. „Masterstudierende, die sich trauen, in ein Studium einzusteigen, das keine Referenz hat, haben dieses Pionier-Gen“, ist Cracau überzeugt. Und das brauche man auch für Spinoffs. Auch dass Englisch die offizielle Sprache an der IT:U ist, ziehe eine tendenziell gründungsaffine Zielgruppe an: „Die Ausgründungsrate bei internationalen Studierenden ist bis zu fünfmal höher“, so Cracau.

Gelernt wird an der IT:U projektbasiert in Kleingruppen direkt an Technologien wie Robotik und KI. Das Ziel sei die Verschmelzung von technischer Expertise und Future Skills. Dabei müsse man einem Problem erst interdisziplinär auf den Grund gehen, bevor man es lösen könne. Cracau: „Gründerinnen und Gründer suchen sich ihre Probleme, gehen mit offenen Augen durch die Welt und beißen sich dann an etwas fest, das sie wirklich interessiert.“ Dennoch dürfe man sich beim Thema Ausgründungen keinen Illusionen hingeben: „Die Vorstellung, dass man jede beliebige Forschende oder jeden beliebigen Forscher zu Gründerinnen und Gründern ausbilden kann, ist romantisch.“

Und aktuell befinde sich die IT:U auch noch in einer Bringschuld, die einen zentralen Punkt in der öffentlichen Spinoff-Debatte betrifft: „Wir arbeiten noch an unserer IP-Policy. Die wollen wir Schritt für Schritt aufbauen“, sagt Cracau. Das Ziel sei dabei klar: Sie soll „maximal gründungsfreundlich“ werden. Und er spricht auch das zweite Großthema rund um universitäre Ausgründungen an: den Zugang von Universitäten zu Unternehmensanteilen. „Wenn die Universität früh mit einem hohen Anteil – sagen wir: zehn Prozent – und Mitspracherecht reingeht, killt das die Erfolgschancen des Spinoffs“, warnt Cracau. Internationale Vorbilder wie die ETH Zürich und die TU München mit UnternehmerTUM würden zeigen, dass flache Beteiligungsstrukturen besser funktionieren. „Der Mehrwert kommt langfristig über erfolgreiche Alumni zurück, die das Ökosystem unterstützen“, so Cracau.

Kooperationen im Zentrum

Um angehende Gründer:innen ganz konkret zu fördern, setzt die IT:U auf Begleitung ab Tag eins bereits in der „Welcome Week“. Ausgründen sei „nicht nur eine Möglichkeit, sondern es wird proaktiv gefördert“. Neben dem Aufbau einer eigenen finanziellen Anschubförderung soll im nächsten Jahr ein „Startup Partner“ als erster Ansprechpartner an Bord kommen. „Diese Person muss echte Gründungserfahrung mitbringen, um ein authentischer und kompetenter Begleiter zu sein“, betont Cracau. Den entscheidenden Hebel sieht er letztlich in der Praxisnähe: „Der absolut größte Breaking Point ist Go-to-Market. Durch das projektbasierte Arbeiten an realen Industrieaufgaben ist die Basis für den Marktstart von vornherein viel besser.“ Diese Industriekooperation passiert etwa in einem kürzlich eröffneten gemeinsamen Labor mit Infineon Austria.

Als Vision skizziert Cracau ein noch größeres Ziel: „Letztlich soll der Mehrwert der IT:U darin bestehen, nicht nur Graduates hervorzubringen, die direkt in die Wirtschaft gehen, sondern auch als Anker im Ökosystem für eine Gründungswelle zu stehen und diese institutionell zu begleiten.“ Das könne aber nur mit einem breiten Schulterschluss gelingen – nicht nur mit anderen Unis, wie es etwa mit der „Schwester-Uni“ JKU bereits der Fall sei, sondern auch mit Wirtschaft und Industrie: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Denn am Ende ist ganz Österreich nur ein kleines Ökosystem.“

Die Hochlauf- und Entwicklungskurve bleibe jedenfalls steil und anspruchsvoll. Als entscheidender Meilenstein für den weiteren Erfolg der IT:U gilt die anstehende Wahl der Universitätsführung Mitte 2027.

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AI Summaries

EduTechs des A1 Startup Campus bauen zum Schulstart ihr Angebot aus

  • Im neuen Schuljahr wird für österreichische Schüler und Lehrer vieles anders sein. Das ergibt sich allein dadurch, dass bedingt durch die Conrona-Pandemie bereits im vorherigen Semester viele digitale Lösungen Einzug in die Klassenzimmer gefunden haben und eben diese Lösungen auch im Herbst 2020 wieder eingesetzt werden.
  • Nicht wenige dieser Lösungen kommen von Edutech-Startups, die ihrerseits wiederum am A1 Start Up Campus beheimatet sind.
  • So hat zum Beispiel eSquirrel – eine Lernapp, mit der klassischer Lehrplan-Stoff spielerisch und effizient geübt werden kann – sein Angebot erweitert.
  • SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert.
  • Neben Schulen sind auch Kindergärten zu einer wachsenden Usergruppe geworden, weshalb eine eigens auf Kindergärten zugeschnittene App namens KidsFox veröffentlicht wurde.
  • Das jüngste Mitglied am A1 Start Up Campus, Yoovis, bietet schließlich in seiner lehrplanbasierten App namens YooQuiz spielerisches Lernen und Wiederholen vom Schulstoff.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

EduTechs des A1 Startup Campus bauen zum Schulstart ihr Angebot aus

  • Im neuen Schuljahr wird für österreichische Schüler und Lehrer vieles anders sein. Das ergibt sich allein dadurch, dass bedingt durch die Conrona-Pandemie bereits im vorherigen Semester viele digitale Lösungen Einzug in die Klassenzimmer gefunden haben und eben diese Lösungen auch im Herbst 2020 wieder eingesetzt werden.
  • Nicht wenige dieser Lösungen kommen von Edutech-Startups, die ihrerseits wiederum am A1 Start Up Campus beheimatet sind.
  • So hat zum Beispiel eSquirrel – eine Lernapp, mit der klassischer Lehrplan-Stoff spielerisch und effizient geübt werden kann – sein Angebot erweitert.
  • SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert.
  • Neben Schulen sind auch Kindergärten zu einer wachsenden Usergruppe geworden, weshalb eine eigens auf Kindergärten zugeschnittene App namens KidsFox veröffentlicht wurde.
  • Das jüngste Mitglied am A1 Start Up Campus, Yoovis, bietet schließlich in seiner lehrplanbasierten App namens YooQuiz spielerisches Lernen und Wiederholen vom Schulstoff.

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  • Nicht wenige dieser Lösungen kommen von Edutech-Startups, die ihrerseits wiederum am A1 Start Up Campus beheimatet sind.
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  • SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert.
  • Neben Schulen sind auch Kindergärten zu einer wachsenden Usergruppe geworden, weshalb eine eigens auf Kindergärten zugeschnittene App namens KidsFox veröffentlicht wurde.
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  • Nicht wenige dieser Lösungen kommen von Edutech-Startups, die ihrerseits wiederum am A1 Start Up Campus beheimatet sind.
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  • SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert.
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  • SchoolFox hat in Österreich als Schul-Messenger für Pädagogen, Eltern, Schüler und die Schulleitung auf die neue Situation der Schulschließungen im März reagiert und zusätzliche Funktionen für den Fernunterricht, wie zum Beispiel Video-Unterricht, Cloud-Speicher und Klassenchats, integriert.
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