14.10.2021

Das bringt der Austrian Startup Monitor & Börse für Anfänger

In der aktuellen Folge von Editors' Choice spricht AustrianStartups CEO Hannah Wundsam über den neuen Austrian Startup Monitor. Von Finance-Chefredakteur Dominik Meisinger gibt es Basiswissen zum Thema Geldanlage.
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Austrian Startup Monitor und Börse für Anfänger

Derzeit läuft die Umfrage für den nächsten Austrian Startup Monitor, der von AustrianStartups jährlich gemeinsam mit dem WU Gründungszentrum und dem Austrian Institute of Technology (AIT) umgesetzt wird – und zwar nur mehr bis zu 15. Oktober. Seit dem Sommer ist Hannah Wundsam CEO von AustrianStartups. Bei Editor’s Choice erzählt sie über die neue Aufgabe und erklärt, warum möglichst viele Startups an der aktuellen Umfrage zum Austrian Startup Monitor teilnehmen sollen, auf welches Thema diesmal fokussiert wird und vor allem wofür die Ergebnisse genutzt werden.

Im zweiten Teils des Podcasts ist brutkasten-Finance-Chefredakteur Dominik Meisinger zu Gast. Im Rahmen unserer monatlichen Finanzserie, die von unserem Sponsor BUX unterstützt wird, diskutieren wir dabei über das ABC der Geldanlage. Wir sprechen unter anderem darüber, warum man sich überhaupt mit der Börse beschäftigen sollte, welches Wissen man dazu braucht und wie sich kurzfristiges Trading von langfristigem Investieren unterscheidet.

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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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