23.02.2021

easy business konto: Dieses Geschäftskonto ist in nur 10 Minuten eröffnet

Eine Kontoeröffnung innerhalb von 10 Minuten - was bislang nur im Privatkundenbereich möglich war, gibt es mit dem easy business konto der easybank nun auch für Unternehmen.
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easy business konto | (c) easybank
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Wer ein Unternehmen gründet, möchte üblicherweise vor allem eines: Schnell ins Tun kommen. Doch dass sich in der Praxis einige Vorgänge als wahre Zeitfresser entpuppen, ist bekannt. Zumindest für einen Schritt auf dem Weg zur handlungsfähigen Firma muss man jetzt aber nur mehr zehn Minuten einplanen: Für die Eröffnung des Geschäftskontos. Dafür sorgt die Direktbank easybank mit dem neuen easy business konto.

easy business konto: Schnelle Kontoeröffnung dank Videoidentifikation

Damit setzt sie ein Prinzip, das im Privatkundenbereich seit einiger Zeit bekannt ist, auch in den Business-Bereich um. Egal ob Einzelunternehmer oder GmbH – das digitale Konto kann von Unternehmen aller Größen einfach online beantragt werden. Danach folgt ein Videoidentifikationsverfahren, für das ein amtlicher Lichtbildausweis notwendig ist (Achtung: Als Vertragspartner muss gegenüber Web-ID, das die Videolegitimierung durchführt, die easybank-Mutter BAWAG P.S.K. angegeben werden). Nach Eingabe eines TAN-Codes, den man nach der erfolgreichen Identifikation erhält, bekommt man in Kürze den neuen IBAN und kann direkt loslegen, verspricht die easybank.

Prämierter Service und attraktive Konditionen sollen überzeugen

Überzeugen soll das easy business konto natürlich nicht nur direkt bei der Kontoeröffnung, sondern auf Dauer. Dazu bietet die easybank auch ihren Geschäftskunden ihren mehrfach prämierten Service und gewohnt gute Konditionen. So beträgt etwa die Kontoführungsgebühr nur 0,25 Promille der größeren Umsatzseite pro Quartal (mind. 18 Euro). Pro elektronische Transaktion fallen 13 Cent an. Freilich können optional eine ganze Reihe weiterer Kontooptionen wie ein Kreditrahmen oder eine easy karte genutzt werden.

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NATO,Startup,Fonds
Startups im DefenseTech Bereich könnten einen Aufschwung erleben. (c) pexels

In Österreich unterliegen Rüstungsbetriebe strengen Export- und Herstellungskontrollen, primär geregelt durch das Kriegsmaterialgesetz und das Außenwirtschaftsgesetz. Um der Rüstungsindustrie die Arbeit zu erleichtern, will Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) die gesetzlichen Rahmenbedingungen nun lockern. Unsicherheiten sollten entfernt werden und Exporte schneller und einfacher über die Bühne gehen, so der Minister gestern gegenüber der „Zeit im Bild“ (ZIB) des ORF bei einem Besuch eines Rheinmetall-Werks in Wien. Die Finanzierung von Rüstungssaufträgen sei ein wesentliches Finanzierungsvehikel für heimische Industrie und Betriebe.

„Neutralität ist oberstes Gut“

Gleichzeitig sagte er, dass diese Schritte keinen Einfluss auf die Neutralität haben sollen. „Die Neutralität ist oberstes nationales Gut, das es zu schützen gilt. Wir dürfen aber durch die Neutralität nicht in eine Situation kommen, dass unsere Betriebe gewisse Aufträge nicht abarbeiten können.“

Ob sich die strikte Trennung von wirtschaftlichem Profit und militärischer Neutralität in Österreich in der Realität so aufrechterhalten lässt, wie es die Politik erhofft, bleibt angesichts der verankerten juristischen Hürden abzuwarten. Für die heimischen Startups und Unternehmen im Defense- oder auch Dual-Use-Bereich sind die geplanten Lockerungen jedenfalls eine Chance, sich auf dem europäischen Markt noch stärker zu etablieren.

Diskretion und Dual Use

Dass die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Potenzial und der Neutralität in Österreich nicht gerade einfach ist, wissen auch Founder:innen. Dem Thema DefenseTech wird in Österreich traditionell mit großer Diskretion begegnet. Kein Wunder, hat sich das Land schon vor 71 Jahren der Neutralität verpflichtet. Reine DefenseTech-Startups findet man hierzulande kaum, die meisten agieren im sogenannten „Dual Use“-Bereich. Das bedeutet, ihre Produkte lassen sich nicht ausschließlich im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich einsetzen. Neben dem teils kritischen Ansehen der Industrie, gibt es weiters auch Strafen für Unternehmen, wenn deren Produkte für Kriegsparteien bereitgestellt werden.

3,3-Milliarden-Euro-Industrie

Trotz der strengen Auflagen leistet die Rüstungsindustrie in Österreich ihren wirtschaftlichen Beitrag: Laut Industriemagazin erwirtschaftet die Branche jährlich etwa 3,3 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und es haben sich in den letzten Jahren auch einige Startups im DefenseTech- oder verwandten Bereichen etabliert, die von den Lockerungen profitieren könnten. Viewpointsystem, CycloTech oder Drone Rescue Systems, um ein paar zu nennen – wohl gemerkt alle drei im genannten „Dual Use“-Segment.

Wie groß das Potenzial ist, das durch solche Lockerungen entfesselt werden kann, zeigt ein Blick über die Grenze. Im Nachbarland Deutschland boomt die DefenseTech-Branche. Erst gestern berichtete brutkasten über ein 1,6 Mrd. Euro schweres Investment in das Münchner KI-DefenseTech-Scaleup Helsing – der neue Deutschland-Rekord. Das Unternehmen für Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge wird nun mit 18 Mrd. US-Dollar bewertet. Zuvor holte der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems 1,2 Mrd. US-Dollar.

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