15.05.2025
UMSATZREKORD

Dynatrace erhöht auf 1,7 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz

In Linz gegründet, in den USA skaliert: Das Software-Unternehmen Dynatrace erzielt ein neues Umsatzhoch.
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Dynatrace-CTO und -Co-Founder Bernd Greifeneder
Dynatrace-CTO und -Co-Founder Bernd Greifeneder | Foto: Ines Thomsen

Das Software-Unternehmen Dynatrace hat erneut seinen Umsatzrekord geknackt. Mit 1,699 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2025 (01.04.2024 bis 31.03.2025) erzielte es den höchsten Umsatz seit seiner Gründung.

Damals, im Jahr 2005, haben Bernd Greifeneder, Sok-Kheng Taing und Hubert Gerstmayr das Startup Dynatrace in Linz aus der Taufe gehoben. Bereits 2011 schafften sie den – ersten – Exit: Für 256 Millionen US-Dollar verkauften die Gründer das Unternehmen an die US-amerikanische Compuware Corporation. Es folgten ein Pivot, ein weiterer Verkauf, der Börsengang – und jährliche Umsatzrekorde. Aber erstmal von Anfang.

Gleich zwei Exits gelungen

Vor 20 Jahren startete Dynatrace ziemlich klein: in einem Reihenhaus. Zu dieser Zeit konzentrierte sich das Startup auf den Bereich Application Performance Monitoring. Die Gründer konnten derart skalieren, dass ihnen einer der größten Exits der österreichischen Startup-Geschichte gelang. Schnell war ein weiteres Unternehmen interessiert: 2014 erfolgte ein zweiter Exit. Die Private-Equity-Firma Thoma Bravo aus Michigan übernahm Dynatrace. Den richtigen Durchbruch erzielte das Team rund um CTO und Co-Founder Bernd Greifeneder kurz darauf durch einen Pivot zum Cloud-Fokus.

Dynatrace ging an Börse

Mittlerweile konzentriert sich das Unternehmen auf eine KI-gestützte Observability-Plattform. Konkret bietet Dynatrace Möglichkeiten, Vorgänge in Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen zu überwachen. Das Ziel: Kund:innen sollen generative KI zuverlässig und kosteneffizient nutzen können.

Der neue Eigentümer und der neue Fokus haben anschließend den Weg zum Börsengang an der New Yorker Börse im Jahr 2019 geebnet. Das konnte die Unternehmensbewertung erheblich erhöhen. Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner listet das Unternehmen nun als Marktführer bei KI-gestützter Observability und Security.

Erfolgskurs weiter ausbauen

„Moderne digitale Unternehmen, können mit Dynatrace ihre Systeme und Daten besser verstehen, und so schneller analysieren, automatisieren und innovativer sein“, sagt Dynatrace-CTO Bernd Greifeneder zum Erfolgskurs, der sich auch in Zahlen niederschlägt. Besonders in den vergangenen fünf Jahren konnte Dynatrace seinen Umsatz signifikant steigern: von 545,8 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 auf 1,699 Milliarden US-Dollar im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025. Alleine im Vergleich mit dem Vorjahr wuchs der Jahresumsatz um 19 Prozent.

Nun will Greifeneder den Kurs fortsetzen. Ein zentrales Zukunftsthema für ihn ist die Energie- und Kosteneffizienz in der Cloud. Der CTO sieht darin ein doppeltes Erfolgskriterium: „für den wirtschaftlichen Erfolg und für die Reduktion des Energieverbrauchs.“ Mit der eigens entwickelten „Cost & Carbon Optimization“-App und einer KI-gestützten Orchestrierung will Dynatrace seinen Kund:innen ermöglichen, Cloud-Ressourcen effizient einzusetzen und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Entwicklungsstandorts Linz sowie der wachsenden Zahl internationaler Expert:innen will Dynatrace die technologische Marktführerschaft global ausbauen.

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Die Talentir Gründer Lukas Steiner (r.) und Johannes Kares (l.) © Talentir

Das schweizerisch-österreichische Fintech Talentir gibt den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde über vier Millionen Euro bekannt. Angeführt wird die Runde von Redstone VC. Weitere Investor:innen sind Inovia Capital (vertreten durch Patrick Pichette, ehemaliger CFO bei Google), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital sowie Mark Ransford.

Überzeichnet und selektiv

Ursprünglich wollte Talentir lediglich drei Millionen Euro einsammeln, erzählt Co-Founder und CEO Lukas Steiner im Interview mit brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic. Das Interesse übertraf diese Erwartung laut dem Gründer deutlich: Letztlich lagen Zusagen über rund 5,5 Millionen Schweizer Franken (fast 6 Millionen Euro) vor, woraufhin das Team Angebote bewusst ablehnte.

Pivot mit Anlauf

Die Runde folgt auf eine längere strategische Entwicklung: Talentir pivotierte zunächst vom Creator-Marktplatz zu Echtzeit-Auszahlungen für YouTuber, bevor das Unternehmen seine Technologie auf eine breitere B2B-Infrastruktur ausweitete.

Im Interview benennt Steiner die Marktlücke direkt: „Stripe hat das Pay-in gelöst, aber das Pay-out-Thema mit unterschiedlicher Regulatorik – das ist nach wie vor extrem komplex.“

Die Payout-Infrastruktur

Talentir übernimmt diesen komplexen Payout-Prozess, von der Datenverarbeitung über Compliance- und Steueranforderungen bis zur eigentlichen Auszahlung. Dabei kombiniert das Team KI-gestützte Automatisierung mit einer eigenen Stablecoin-basierten Settlement-Infrastruktur.

Bereits heute wickle man täglich Auszahlungen im siebenstelligen Bereich ab, so das Unternehmen. Eine Besonderheit ist laut Unternehmen die Rolle als „Merchant of Record“ auf der Auszahlungsseite: Talentir übernimmt dabei regulatorische Verpflichtungen wie Steuerbehandlung und Empfänger-Onboarding. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einer prozentuellen Beteiligung des abgewickelten Transaktionsvolumens, wie Steiner im Interview erklärt.

Europäischer Anspruch

Mit dem frischen Kapital will sich Talentir als europäische Alternative zu bestehenden, meist US-amerikanischen Lösungen positionieren. „In der Vergangenheit gab es derartige Lösungen höchstens im Silicon Valley“, heißt es in der Aussendung.

Dabei sollen unter anderem zwei neue Hires helfen. Moritz Putzhammer vom Krypto-Trading-Bot-Startup Trality und Nik Redl, der am Exit von Mokker.ai beteiligt war und bei Talentir künftig als Founding Engineer und Head of AI mitwirken wird, konnte das Startup für sich gewinnen.

Das nächste messbare Ziel ist laut Unternehmen ein jährliches Transaktionsvolumen von 100 Millionen Euro. Langfristig peile man die Milliardenmarke an. Das frische Kapital fließe laut Steiner primär in Sales, Compliance und Licensing: „Das ist jetzt das Allerwichtigste.“

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