04.12.2024
VIDEOSPIEL AUSGEZEICHNET

„Dungeons of Hinterberg“: Wiener Gaming-Startup gewinnt beim Deutschen Entwicklerpreis 2024

Microbird wurde mit dem Deutschen Entwicklerpreis in der Kategorie „Bestes Indie Game“ ausgezeichnet. Das Videospiel Dungeons of Hinterberg überzeugte die Jury mit österreichischen Alpen-Dorf Flair.
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Bestes Indie Game: Dungeons of Hinterberg
Bestes Indie Game: Dungeons of Hinterberg bei der Preisverleihung in Köln (c) Deutscher Entwicklerpreis

Am 3. Dezember 2024 wurden in Köln die besten Videospiele des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet. Das österreichische Spiel „Dungeons of Hinterberg“ des Wiener Gaming-Startup Microbird gewann dabei den Titel als Bestes Indie Game.

„Dungeons of Hinterberg“ ist das Debüt-Spiel des Wiener Gaming-Startups Microbird, welches 2020 von Regina Reisinger und Philipp Seifried gegründet wurde. Im Juli diesen Jahres erschien das Spiel nach vierjähriger Entwicklungszeit durch das insgesamt neunköpfige Team auf Microsoft Xbox und PC (brutkasten berichtete).

Auszeichnung in Köln

Zur Nominierung des Wiener Gaming-Startups Microbird hieß es von Seiten des Deutschen Entwicklerpreises: „Dungeons of Hinterberg überzeugt durch seinen innovativen Ansatz des Action-Rollenspiel-Genres. Anstelle klassischer Fantasy oder Science-Fiction bewegt man sich durch den fiktiv, pittoresken österreichischen Urlaubsort Hinterberg. Was als entspannender Trip beginnt, endet als ihr Versuch die 24 Dungeons des Dorfes zu bezwingen. Die Vielfalt der Rätsel ist dabei herausragend.“

Der Deutsche Entwicklerpreis gilt als die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern und wurde heuer zum 21. Mal verliehen. Förderer sind das Land sowie die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen. Die Kategorie Bestes Indiegame, in welcher das Wiener Studio Microbird gewann, erhielt ein zusätzliches Preisgeld von 12.000 Euro.

„Dungeons of Hinterberg“ befasst sich inhaltlich mit der Klimakrise und Overtourism in Österreichs Bergen. Seit dem Release am 18. Juli schnitt das Spiel sowohl bei Kritiker:innen, als auch bei den Gamer:innen selbst sehr gut ab.

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Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic
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„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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