20.02.2026
AUSBILDUNG

Dualify: Wiener EdTech-Startup unterstützt Lehrlinge und deren Ausbildungsbetriebe

Weniger Lehrlinge, steigende Anforderungen und wachsender Dokumentationsaufwand setzen Ausbildungsbetriebe zunehmend unter Druck. Das österreichische EdTech-Startup Dualify will die Lehrausbildung deshalb digital vereinfachen.
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Dualify, Lehrlinge
© Dualify/Dean Sadaj - CEO Maximilian Kottnig (l.) und Kenan Moric (CTO), Co-Founder von Dualify.

Eine sinkende Lehrlingsanzahl und steigende Ansprüche erhöhen den Druck in der Lehrausbildung. Dualify möchte genau hier ansetzen und wird derzeit in ersten Pilotbetrieben eingeführt. Das österreichische EdTech-Startup verbindet eine Smartphone-App für Lehrlinge mit einer Web-App für Ausbildungsbetriebe, damit Lehrlinge und Betriebe auf einer gemeinsamen Grundlage arbeiten und Ausbildung übersichtlich und nachvollziehbar wird.

Dualify: Konzept vom FH Joanneum

„Lehrlinge erhalten mehr Orientierung, klare Ziele und regelmäßiges Feedback, damit Fortschritte sichtbar werden und Entwicklung bewusst begleitet werden kann. Betriebe gewinnen Übersicht über Ausbildungsstände, reduzieren Koordinationsaufwand und können Ausbildung nachvollziehbar dokumentieren, ohne dass zentrale Informationen an einzelnen Personen hängen bleiben“, heißt es in einer Aussendung des Startups.

„Unser Ziel ist, die Lehrausbildung im Alltag einfacher und nachvollziehbarer zu machen – damit mehr Zeit für gute Ausbildung bleibt und Qualität sowie Wertschätzung steigen“, sagt Maximilian Kottnig, CEO von Dualify.

Das Konzept zu Dualify entstand im Rahmen des Masterstudiengangs Digital Entrepreneurship an der FH Joanneum, geprägt durch Kottnigs Erfahrungen aus dem eigenen steirischen Familienunternehmen, das seit 1927 Lehrlinge ausbildet. Dualify wird u. a. durch aws First Incubator und die Wirtschaftsagentur Wien (Founders Lab) begleitet sowie durch Netzwerke wie Social Business Hub Styria und EdTech Austria. Zusätzlich unterstützt ein Expert:innen-Netzwerk, darunter Lena Köninger als Mentorin im aws-Umfeld.

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© Wiener Börse/Nik Pichler

Der direct market plus der Wiener Börse ist nach Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht FMA seit 1. Juli 2026 offiziell als EU-KMU-Wachstumsmarkt registriert. Rechtliche Grundlage ist die nationale Umsetzung des EU Listing Act.

Für Unternehmen bedeutet das laut Wiener Börse konkret: Ausnahmen von der Prospekterstellung bei Kapitalerhöhungen sowie ein reduzierter Prospektumfang, wenn später ein Aufstieg in den prime market oder standard market (amtlicher Handel) erfolgt. In der Praxis dürfte das vor allem eines bedeuten: weniger bürokratischer Aufwand und geringere Rechtskosten beim Kapitalmarktzugang.

Zielgruppe: Klein- und Mittelbetriebe

Der direct market plus richtet sich an Klein- und Mittelbetriebe sowie Wachstumsunternehmen, die einen kosteneffizienten Einstieg in den Kapitalmarkt suchen. Als Segment des börsenregulierten Vienna MTF soll er Unternehmen ermöglichen, ihre Aktien handelbar zu machen, Kapitalmarkterfahrung aufzubauen und die Basis für weitere Finanzierungsschritte zu legen. Aktuell sind elf Unternehmen im direct market plus gelistet, darunter etwa das Welser Scaleup Reploid (brutkasten berichtete).

Schon vor der EU-Registrierung gefragt

Nicht nur in diesem Segment gab es schon vor der heutigen Registrierung Zulauf, wie das aktuelle IPO-Barometer von EY zeigt: Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die Wiener Börse mit Emerald Horizon AG, FIT GROUP AG und K2G Holding AG drei Neuzugänge, noch vor Inkrafttreten der neuen EU-Erleichterungen.

Emerald Horizon AG wurde in den Amtlichen Handel einbezogen, FIT GROUP AG nutzte den direct market plus, K2G Holding AG das Segment direct market. Größere internationale Sichtbarkeit erreichte im Juni zudem der in Tirol gegründete Gasmotorenhersteller Innio mit seinem Börsendebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq.

Weltweit weniger, aber deutlich größere Börsengänge

Erfreuliche Entwicklungen verzeichnete zuletzt auch der ATX und überschritt im zweiten Quartal inklusive Dividenden erstmals die Marke von 16.000 Punkten. International ging die Zahl der Börsengänge im ersten Halbjahr laut EY allerdings um zwölf Prozent auf 483 zurück. Das Emissionsvolumen stieg dagegen massiv um 201 Prozent auf 186,8 Milliarden US-Dollar.

Haupttreiber war der Börsengang von SpaceX, der mit 86,2 Milliarden US-Dollar laut EY als größter IPO aller Zeiten gilt. „Die geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten des ersten Halbjahres haben viele Börsenkandidaten zur Zurückhaltung veranlasst. Umso bemerkenswerter ist, wie widerstandsfähig sich die Kapitalmärkte gezeigt haben“, kommentiert Martina Geisler, Leiterin IPO und Partnerin bei EY Österreich.

Für den weiteren Jahresverlauf rechnet Geisler mit kurzen, selektiven IPO-Fenstern: Im Fokus der Investor:innen stünden laut Geisler Unternehmen, die Nachfrage nach KI-Anwendungen, Dateninfrastruktur, Energieversorgung, Halbleitern, Verteidigung oder kritischer Infrastruktur bereits in belastbare Umsätze und Margen übersetzen können. Für heimische Unternehmen mit Börsenambitionen dürfte der direct market plus ab heute ein administrativ leichterer erster Schritt in Richtung Kapitalmarkt sein.

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