08.01.2026
RECYCLING

DoPetMe: Rieder Katzen-Startup entwickelt aus Versandkarton Wiederkauf-Kanal

Versandkartons sind für Marken eine reine Kostenstelle und werden meist einfach entsorgt. Das oberösterreichische Startup DoPetMe möchte das ändern.
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DoPetMe
© DoPetMe - David Bader-Egger und Teresa Stockinger von DoPetMe.

Bei den meisten Online-Shops landet der Versandkarton nach dem Auspacken im Müll. Nicht so bei DoPetMe, einem Rieder Startup, das Katzenhäuser aus recyclefähigem 5-Lagen-Karton produziert und verkauft. Nun hat man sich dem Thema Versandkarton gewidmet und aus der bisherigen „Kostenstelle“ einen Wiederkauf-Kanal entwickelt.

DoPetMe: Box mit Nachbestell-Weg

Viele Marken zahlen für Verpackung, haben damit aber keinen zusätzlichen Effekt: Keine Sichtbarkeit, keine Verbindung mit der Brand, einfach nur Abfall, der Kosten verursacht.

DoPetMe produziert nun daher Versandschachteln, die im Haushalt für Haustiere weitergenutzt werden können (z.B. als Spiel- oder Rückzugsbox). Gleichzeitig enthält jede Box einen Nachbestell-Weg (QR-Code bzw. Link), der Kund:innen wieder in den Shop bringen soll. Durch das modulare System wachse das Katzenhaus mit jeder Bestellung und gebe Kund:innen einen konkreten Grund, erneut zu bestellen, so die Hoffnung.

Höherer Umsatz als Ziel

Für Katzenfutter- und Heimtiermarken soll die Box somit für mehr Wiederkäufe, höheren Umsatz und steigende Markenbekanntheit sorgen – bei gleichzeitig geringeren Marketingkosten. Ein Effekt davon sei, dass man nach 30 bis 60 Tagen per Report messen könne, wie viele Personen zurückkehrten und erneut etwas kauften.

„Wir sehen, dass Katzen unsere Mehrwert-Schachteln wirklich nutzen: zum Spielen, Schlafen, Verstecken“, sagt Founderin Teresa Stockinger, die das Startup gemeinsam mit David Bader-Egger gegründet hat. „Für viele Besitzer ist das ein echtes Plus und genau das macht es wahrscheinlicher, dass sie bei dieser Marke wieder bestellen.“

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Loxone
© Loxone - Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH.

Das oberösterreichische Tech-Unternehmen Loxone sah sich am Wochenende einer Cyberattacke gegenüber. Am Sonntag, dem 18. Oktober wurde der Angriff auf interne Unternehmenssysteme festgestellt und eigenen Angaben zufolge schnell reagiert und Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.

Loxone: „Systeme uneingeschränkt verwendbar“

„Wir haben umfassende Untersuchungen vorgenommen: Kundeninstallationen und die für deren Betrieb relevanten Online-Dienste sind nicht betroffen. Nutzerinnen und Nutzer der Loxone-Technologie können ihre Systeme weiterhin uneingeschränkt verwenden“, heißt es laut Aussendung.

Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor von Loxone sei das Cloud-free-Prinzip: Die Miniserver, die zentralen Steuerungseinheiten der Gebäudeautomation, arbeiten lokal und eigenständig im jeweiligen Gebäude. Für ihren Betrieb benötigen sie weder eine Verbindung zu Servern von Loxone noch zum Internet. In der aktuellen Situation habe sich das als großer Vorteil erwiesen, denn ein Angriff auf Unternehmenssysteme von Loxone erreicht die Steuerung in den Gebäuden nicht, heißt es.

Aufklärung des Vorfalls im Gange

„Allein in Österreich werden laut Bundeskriminalamt durchschnittlich mehr als 1.200 Fälle pro Woche angezeigt. Unser Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit endet nicht bei unseren Produkten. Er zeigt sich gerade in Momenten wie diesen, in denen unser gesamtes Team verantwortungsvoll, konsequent und transparent mit einer fordernden Situation umgeht“, hält Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH, fest.

Mittels interner IT-Spezialisten sowie externer Cybersecurity-Experten und IT-Forensiker arbeitet Loxone an der vollständigen Aufklärung des Vorfalls und der Absicherung der Systeme. Die betroffenen Systeme wurden umgehend isoliert und die zuständigen Behörden informiert. Personen, deren Daten nachweislich betroffen sind, werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben direkt verständigt.

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