Federführend dabei ist das Wiener Startup „VIPASO“ (Vienna Payment Solutions), das die Konsumation beim Heurigen und den Bier-Trucks bargeldlos ermöglicht. Das Unternehmen hat, mit Unterstützung von VISA, explizit für das Donauinselfest eine App entwickelt, durch die mobile Zahlungen ohne ein Terminal oder eine physische Karte – dafür über Bluetooth – durchgeführt werden können.
Donauinselfest: Bezahlen mit üblichen Bankarten
Das Bezahlen funktioniert nach Registrierung einer der gängigen Bankkarten (Debitkarte, Kreditkarte, VISA oder Mastercard) und ist konkret im Heurigenbereich und bei den Bier-Trucks eingerichtet.
So geht Vienna Pay
Nach dem Downlaod der App müssen User die Bankkarte speichern und bestätigen. Beim Bezahlvorgang präsentiert man die App und bestätigt schlussendlich den erforderlichen Betrag. Die Abbuchung erfolgt direkt auf dem Bankkonto (Debitkarte) oder über die monatliche Abrechnung (Kreditkarte).
Die Vienna Pay-App steht ab heute 0:00 Uhr im Apple-App-Store und Google-PlayStore zum Download zur Verfügung und kann während des gesamten Donauinselfestes vom 24. bis 26. Juni eingesetzt werden.
Datenschutz
Zwecks Datenschutz heißt es, dass Daten ausschließlich im geschützten Bereich gespeichert werden (nicht auf dem Mobiltelefon) und die Kommunikation für die Zahlungsabwicklung verschlüsselt nach den höchsten Sicherheitsstandards erfolge.
xchannels.ai: Wiener Startup in 8 Ländern aktiv – Standorte in London & New York geplant
16 Wochen nach Gründung bedient das Wiener KI-Startup xchannels.ai laut eigenen Angaben 50 Kund:innen in acht Ländern. Nun planen die Gründerinnen neue Standorte in London und New York.
xchannels.ai: Wiener Startup in 8 Ländern aktiv – Standorte in London & New York geplant
16 Wochen nach Gründung bedient das Wiener KI-Startup xchannels.ai laut eigenen Angaben 50 Kund:innen in acht Ländern. Nun planen die Gründerinnen neue Standorte in London und New York.
Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.
Acht Länder, 50 Kund:innen
Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.
Ein Großkunde als Ausgangspunkt
Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.
Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.
Wachstum über Partnerschaften
Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.
Standorte in London und New York geplant
Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.
Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.
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