Dogecoin: Twitter-Pläne von Musk pushen wieder mal DOGE-Kurs
Das geplante Zahlungs-Feature auf Twitter soll sich einem Medienbericht zufolge hauptsächlich auf herkömmliche Fiat-Währungen konzentrieren. Krypto-Zahlungen könnten später folgen. Zu Elon Musks favorisierter Kryptowährung Dogecoin sind keine konkreten Pläne bekannt, der Kurs zog aber dennoch an.
Im großen Krypto-Bullenmarkt von 2021 kam es eine Zeit lang ständigvor: Elon Musk bewegte mit seinen Aussagen den gesamten Kryptomarkt – meist mit Tweets. Mittlerweile ist Musk ja selbst zum Eigentümer von Twitter geworden. Sein Einfluss auf die Kurse von Krypto-Assets ist aber schon zuvor deutlich zurückgegangen. Mit einer Ausnahme: Dogecoin.
Die 2013 als Persiflage gestartete Kryptowährung ist schon länger ein Liebkind von Musk. Schon 2021 deutete er an, dass er DOGE für eine bessere Bitcoin-Alternative hält. Als im Frühjahr 2022 dann Musks Twitter-Übernahme ins Rollen kam, bewegte das auch immer wieder den Dogecoin-Kurs.
Hintergrund: Am Markt wurde darauf spekuliert, dass Musk Dogecoin-Zahlungen auf Twitter ermöglichen könne. Und dies würde sich dann auch zu einer stärkeren Nutzung von DOGE führen. Musk deutete dann auch selbst an, dass Twitter DOGE-Zahlungen einbinden könnte.
Musk will Twitter-Zahlungen hauptsächlich mit Fiat-Währungen
Seither ist nun mittlerweile ein Jahr vergangenen. Und konkrete Schritte in Richtung DOGE-Zahlungsoption bei Twitter sind zumindest öffentlich nicht bekannt. Dafür bewies Elon Musk nun, dass er weiterhin in der Lage ist, den Dogecoin-Kurs zu bewegen. Am Montag erschien ein Bericht in der Financial Times zu Payment-Plänen von Twitter.
Besonders spektakulär war dieser nicht: Musk will demnach, dass Zahlungen auf Twitter hauptsächlich in herkömmlichen Fiat-Währungen wie beispielsweise dem US-Dollar abgewickelt werden. Allerdings werde das Engineering-Team das Payment-Angebot so entwicklen, dass Krypto-Optionen später hinzugefügt werden könnten. Konkrete Pläne zu DOGE selbst nannte der Bericht keine.
DOGE auf 7-Tages-Sicht im Plus, BTC und ETH im Minus
Dennoch reichte die Nachricht, um den Kurs des Meme Coins wieder einmal zu pushen: Er stieg innerhalb weniger Minuten von rund 0,0872 Dollar bis auf 0,0909 Dollar. In weiterer Folge ging es bis auf rund 0,0950 Dollar nach oben. Keine Kursexplosion, aber: Auf 7-Tagessicht liegt Dogecoin rund 6,5 Prozent im Plus. Der Bitcoin-Kurs verzeichnet in diesem Zeitraum dagegen ein knappes Minus, Ethereum einen etwas deutlicheren Kursrückgang von rund 3 Prozent.
Abseits des geplanten Payment-Features hat Twitter in der Vergangenheit schon teilweise Krypto-Features implementiert: So können etwa Abonennt:innen des Bezahldiensts Twitter Blue NFT-Profilbilder einbinden. Außerdem hat Twitter eine Trinkgeld-Funktion für Content Creator implementiert, die auch Bitcoin-Zahlungen über Strike ermöglicht.
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Bis 28. Oktober einreichen: Houskapreis 2027 vergibt 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 läuft: Bis 28. Oktober 2026 können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU ihre Projekte für Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung einreichen. Insgesamt werden 760.000 Euro vergeben. In der KMU-Kategorie können Unternehmen mit Innovationen überzeugen, die bereits Umsätze erzielen.
Goldene Houskapreis-Statue, Foto: Alexander Müller
Gute Forschung entsteht in Österreich viel. Was seltener gelingt, ist der Schritt danach: dass aus einer Erkenntnis ein Produkt wird, ein Verfahren, ein Unternehmen. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Houskapreis der B&C Privatstiftung an. Ausgezeichnet werden Projekte, die wissenschaftliche Qualität mit konkreter wirtschaftlicher Wirkung verbinden. Mit einem Gesamtpreisgeld von 760.000 Euro ist er Österreichs größter privater Preis für anwendungsnahe Forschung.
Nun geht der Preis in seine 22. Runde. Die Einreichphase für den Houskapreis 2027 ist im September gestartet und läuft bis einschließlich 28. Oktober 2026. Eingereicht wird ausschließlich online unter www.houskapreis.at.
Warum der Fokus auf Anwendung? Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung, erklärt es so: „Forschung und Innovation sind wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Gerade in einem zunehmend technologiegetriebenen internationalen Umfeld wird es für Österreich entscheidend sein, wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die wirtschaftliche Praxis zu überführen. Dafür braucht es wissenschaftliche Exzellenz ebenso wie unternehmerisches Denken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem Houskapreis zeichnen wir Projekte aus, die diese Verbindung erfolgreich herstellen und wirtschaftliche Wirkung entfalten.“
Forschungspreis in drei Kategorien
Vergeben wird der Houskapreis 2027 in den Kategorien Hochschulforschung, Außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU. Teilnahmeberechtigt sind österreichische staatliche und private Universitäten inklusive Fachhochschulen, Christian Doppler Labors, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), heimische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Gemeinsame Voraussetzung: Die wesentlichen Forschungsleistungen müssen in Österreich erbracht worden sein.
Auch der Houskapreis 2027 wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung vergeben, am 20. April 2027 in Wien | (c) Alexander Müller
Wie weit ein Projekt sein muss, hängt von der Kategorie ab. In der Hochschulforschung reicht es, wenn die wirtschaftliche Umsetzung unmittelbar bevorsteht oder bereits erfolgt ist. In der außeruniversitären Forschung muss sie schon passiert sein. Bei KMU muss das Projekt zusätzlich abgeschlossen sein und bereits Umsätze am Markt erzielen.
Was KMU wissen müssen
Für Unternehmen gelten klare Voraussetzungen. Sie müssen der KMU-Definition von EU und FFG entsprechen, ihren Firmensitz und ihre wesentlichen Forschungsaktivitäten in Österreich haben, maximal 249 Mitarbeiter:innen beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro ausweisen. Außerdem müssen sie seit mindestens zwei Jahren bestehen, also vor dem 31. Dezember 2024 im Firmenbuch eingetragen worden sein, und dürfen in keinem Beteiligungsverhältnis zur B&C-Gruppe stehen.
Die Kategorie steht auch jüngeren Unternehmen offen, sofern sie die genannten Voraussetzungen erfüllen. Entscheidend ist, dass das Unternehmen seit mindestens zwei Jahren besteht und mit seiner Innovation schon Umsätze erzielt. Wie realistisch die Chancen sind, hat der Vorjahresjahrgang gezeigt: Alle drei Nominierungen in der KMU-Kategorie gingen an heimische innovative Unternehmen, den ersten Platz holte sich das Linzer Unternehmen sendance.
Bewertung und Einreichung
Die Bewertung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch Fachbeiräte pro Kategorie und eine international renommierte Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gewichtet wird dabei je nach Kategorie unterschiedlich: Bei der Hochschulforschung zählt die wissenschaftliche Qualität am meisten, bei KMU der wirtschaftliche Erfolg, der mit 40 Prozent in die Bewertung einfließt.
Vier Trophäen, vier Auszeichnungen: Der Houskapreis 2027 wird in drei Kategorien vergeben, dazu kommt der mit 10.000 Euro dotierte Mariella-Schurz-Preis, über den eine Oberstufenklasse entscheidet. | (c) Alexander Müller
Für die Einreichung braucht es je ein einseitiges Abstract auf Deutsch und Englisch sowie ein Dossier von maximal zehn Seiten. KMU dürfen das Dossier auf Deutsch oder Englisch verfassen, in den beiden anderen Kategorien ist Englisch vorgeschrieben. Hochschulen legen mindestens einen Letter of Intent eines Wirtschaftspartners bei, außeruniversitäre Einrichtungen mindestens einen Kooperationsnachweis. In allen Anträgen ist zudem der Beitrag zu den SDGs zu beschreiben.
Preisgeld und Termine
Pro Kategorie werden drei Projekte nominiert, und alle drei gehen mit Preisgeld nach Hause: 150.000 Euro für den ersten Platz, 70.000 Euro für den zweiten, 30.000 Euro für den dritten. Die Erstplatzierten bekommen von der B&C Privatstiftung zusätzlich die goldene Houskapreis-Statue überreicht.
Darüber hinaus vergibt die B&C Privatstiftung den mit 10.000 Euro dotierten Mariella-Schurz-Preis an eines der nominierten Projekte, das eine Oberstufenklasse auswählt. Die Preisgelder gehen an die Institutionen und kommen dort weiteren Forschungsarbeiten zugute.
Die Nominierten werden im Februar 2027 bekannt gegeben, die Verleihung findet am 20. April 2027 in Wien statt. Wer sich vorab informieren will, hat am 5. Oktober 2026 um 14 Uhr bei einer weiteren Online-Informationsveranstaltung Gelegenheit dazu, Anmeldung unter [email protected]. Im Vorjahr gingen die ersten Plätze an die TU Wien, das AIT Austrian Institute of Technology und das Unternehmen sendance. brutkasten hat über die neun Nominierungen für den Houskapreis 2026 berichtet.
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