10.03.2023

Discord: Diese drei KI-Features sind jetzt neu

Auch Discord springt auf den KI-Hype auf. Der Messengerdienst setzt zukünftig auf drei neue Features, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.
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Discord führt neue Funktionen ein.
Microsoft interessiert sich für Discord. | Foto: FellowNeko - stock.adobe.com

Künstliche Intelligenz (KI) ist spätestens seit dem Start von ChatGPT in aller Munde. Nun steigt springt Discord auf den Hype auf und führt am Freitag in seinem Messenger-Dienst einige neue KI-Features ein.

1. Chatbot Clyde

Die größte Neuerung betrifft den Chatbot Clyde, der es User:innen erlaubt, längere Gespräche mit dem Bot zu führen. Bei der Programmierung der KI wurde auch auf die Technologie von ChatGPT zurückgegriffen. Gibt man @Clyde in einen Server ein, so kann man sofort mit dem Bot zu chatten beginnen.

Clyde kann zudem einen Thread starten, in dem sich eine Gruppe von Freund:innen treffen kann. Dabei kann der Chatbot auch Wiedergabenlisten empfehlen und GIFs sowie Emojis in der Konversation nutzten. Zudem kann man Clyde bitten, interessante Fakten zu einem x-beliebigen Thema zu erzählen.

In einem Blog-Beitrag schrieb Discord zu Clyde: „Man kann bereits sehen, wie Clyde auf Slash-Befehle reagiert oder User:innen per DM benachrichtigt, wenn sie einen Fehler gegeben haben“. Eingeführt wird Clydes OpenAI-Technologie nächste Woche.

2. Automatisiertes Moderationstool

Zusätzlich zu der Einführung von Clyde aktualisiert Discord schon am Freitag sein automatisches Moderationstool AutoMod. Auch dabei kommt nun OpenAI-Technologie zum Einsatz. Diese soll Moderator:innen finden und benachrichtigen, wenn sie Serverregeln verletzt haben. Im letzten Jahr soll AutoMod bereits mehr als 45 Millionen unerwünschte Nachrichten blockiert haben.

3. Gesprächszusammenfassung und weitere Ideen

Ein weiteres neues Feature ist die KI-generierte Gesprächszusammenfassungen. Wie TechCrunch berichtet, sollen dadurch Nachrichtenströme gebündelt werden. User:innen sollen so schneller auf Themen stoßen, die sie interessieren. Es wird ein neues Panel auf der rechten Seite der User:innen-Bildschirm generiert, das interessante Themen skizziert. Zunächst wird die Funktionen auf einer begrenzten Auswahl an Servern eingeführt.

Zudem plant Discord bereits weitere KI-basierte Einführungen auf seiner Plattform. So überlegt man eine Open-Source-Avatar-Remix-Anwendung, mit der User:innen die Avatare anderer durch generative Bildmodelle neu mischen können. Entwickler können den Avatar-Remix-Code bereits ab Freitag auf GitHub finden. 

Zusätzlich zu den Neuerungen startet man im Rahmen von Discords 5-Millionen-Dollar-Verpflichtung zur Finanzierung von Entwicklern und Startups einen KI-Inkubator. Die Teilnehmer:innen bekommen dabei finanzielle Unterstützung, haben die Möglichkeit von Sprechstunden mit den Discord-Entwicklungsteams und frühzeitigen Zugriff auf die Funktionen der Discord-Plattform.

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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