11.07.2017

„Digital Business Trends-Award“: Jetzt einreichen!

Bereits zum dritten Mal wird die Networking-Reihe "Digital Business Trends" 2017 den gleichnamigen Award verleihen. Initiiert wurde dieser von der APA - Austria Presse Agentur und der styria digital one (sd one).
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Der in zwei Kategorien ausgeschriebene „Digital Business Trends-Award“ für innovative Digitalisierungslösungen aus Medientechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie ist mit 4.000 Euro pro Kategorie dotiert. Die DBT-Community bietet mit dieser Auszeichnung eine Plattform für innovative Ideen rund um das Thema Digitalisierung und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Potenzial an Ideen

„Die zahlreichen Einreichungen im vergangenen Jahr haben uns gezeigt, was für ein vielfältiges Potenzial an Ideen in Österreich steckt und wie qualitativ hochwertig diese sind. Daher ist es uns als APA-IT ein wichtiges Anliegen, Innovationen auch weiterhin zu fördern und eine Präsentations-Möglichkeit dafür zu bieten. Somit freuen wir uns auf jede Menge innovative Einreichungen zum DBT-Award 2017“, sagt Alexander Falchetto, Geschäftsführer der APA-IT und Sponsor des Preises.

Jetzt einreichen

Teilnahmeberechtigt sind aufstrebende Jungforscher, Studierende, Entwickler, öffentliche Einrichtungen sowie Unternehmen jeder Größe – vom Startup über KMUs bis zu Großunternehmen. Gesucht werden digitale Innovationen aus den Bereichen Medientechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie. Dabei kann es sich um Lösungen und Services handeln, die durch die Digitalisierung Werbeformen, Unternehmensprozesse, Geschäftsmodelle oder die Kommunikation vereinfachen, effizienter gestalten beziehungsweise neue Perspektiven und disruptive Ansätze bieten, wie z.B. e-banking oder iTunes, aber auch Taxi-Apps oder Aktivitäts-Tracker im Fitnessbereich. Bewertet werden die Arbeiten in einem anonymisierten Online-Verfahren von einer fachkundigen Jury nach Innovationsgrad sowie technologischer und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit. Einreichungen sind bis 31. Juli von Einzelpersonen oder Teams bis maximal fünf Personen möglich.

Redaktionstipps

„Digital Business Evolution“ und „Digital Business Revolution“

Die Arbeiten können in zwei Kategorien eingereicht werden: Die erste Kategorie „Digital Business Evolution“ umfasst Technologien, Lösungen und Services, die die traditionelle Digitalisierung betreffen. Bei „Digital Business Revolution“ handelt es sich um disruptive Technologien oder Modelle. Die Einreichung muss in beiden Kategorien ein innovatives, marktfähiges Produkt, Projekt, Service oder eine Lösung beschreiben, den Nutzen klar definieren und auch eine Geschäftsidee beinhalten.
Details, Teilnahmebedingungen, Jurierungsprozess sowie Einreichformular findet ihr hier.

Abschluss-Show

Zum Abschluss des Auswahlverfahrens findet die Award Show im Dezember in Wien statt. Dabei werden die Gewinner bekanntgegeben und prämiert.

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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