16.07.2024
SPORT

Dieses Tennis-Turnier sponsort Bitpanda als nächstes

Das Wiener Unicorn Bitpanda kündigt erneut einen Sponsoring-Vertrag an. Erstmals sponsort man nun ein ATP-Turnier in Österreich.
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Martin Beranek, Commercial Director Bitpanda für Österreich und Schweiz (l.) & Alex Antonitsch, Turnierdirektor Bitpanda Tennis Kitzbühel Sport Sponsoring
v.l.: Martin Beranek, Commercial Director Bitpanda für Österreich und Schweiz, Alex Antonitsch, Turnierdirektor Generali Open Kitzbühel (c) Bitpanda

Der Wiener Krypto-Broker Bitpanda baut sein Sport-Sponsoring weiter aus: Diese Woche wurde bereits die Zusammenarbeit mit dem französischen Rugby-Star Antoine Dupont angekündigt, nun sponsort man ein ganzes Event auf österreichischem Boden. Mit dem Generali Open ist Bitpanda bereits das vierte Mal innerhalb weniger Monate Sponsor eines ATP-Tennis-Turniers.

Bitpandas Tennis-Strategie

Das Tennisturnier in Kitzbühel ist Österreichs größtes Sandplatzturnier. Man erwartet laut Veranstaltern zwischen 20. und 27. Juli über 50.000 Fans bei den Bewerben. Heimische Hoffnungen liegen auf den Spielern Sebastian Ofner, Dominic Thiem und Joel Schwärzler. Für Martin Beranek, Commercial Director für Österreich und Schweiz bei Bitpanda, ist die Zusammenarbeit mit dem Kitzbüheler Turnier eine Besonderheit: „Als ein in Wien gegründetes Unternehmen freuen wir uns besonders, nun auch das erste Tennisturnier in Österreich zu unterstützen und unsere globale Tennis-Strategie mit Stanislas Wawrinka sowie zahlreichen Turnieren auch in Österreich umzusetzen.“

Heuer war Bitpanda bereits Sponsor der ATP-Turniere Boss Open in Stuttgart, Terra Wortmann Open in Halle und der Mallorca Championships. Den Schweizer Tennis-Star Stanislas Wawrinka hat man sogar als „Markenbotschafter“ unter Vertrag genommen. Schon länger ist das Scaleup auch Sponsor des FC Bayern München.

Charity-Turnier

Das Sponsoring in Kitzbühel besteht konkret vor allem aus einer physischen Präsenz auf der Kopfbande, der Pressewand und den Interview-Backdrops. Außerdem ist Bitpanda Teil des ProAm-Charity-Turniers beim Stanglwirt, wo Amateure und Profis in Teams aufeinander treffen. Teilnehmer:innen sind Sponsoren, Stargäste und die Turnierleitung.

Alex Antonitsch, Turnierdirektor des Generali Open Kitzbühel, sagt über die Zusammenarbeit, Bitpanda teile mit dem Generali Open „die Leidenschaft für Tennis und Spitzenleistungen“.

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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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