18.07.2025
LISTICLE

Diese heimischen Startups begleiten dich im Sommer

Obwohl es sich die letzten Tage nicht ganz so anfühlt - der Sommer ist doch schon da! Und mit ihm die langen Tage. In Österreich gibt es so einige Startups, deren Produkte oder Dienstleistungen man im Sommer gut nutzen kann.
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Click&Paddle, Schau aufs Land, Like2Camp and Social Cooling sind vier der Startups, die du in der Sommerzeit kennen solltest.

Der Sommer hat grade erst so richtig angefangen – das heißt, es bleibt noch viel Zeit um zu baden, grillen, oder auf Urlaub zu fahren. Verschiedene österreichische Startups haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Sommer noch besser zu machen – mit nützlichen Plattformen oder Dienstleistungen. Brutkasten hat einige davon in einem Listicle gesammelt.

CampBoks

Das CampBoks-Modul bietet einen unkomplizierten Start ins Vanlife (c) CampBoks
Das CampBoks-Modul bietet einen unkomplizierten Start ins Vanlife. | © CampBoks

Mit dem Van durch die Welt zu reisen ist mittlerweile eine sehr beliebte Reiseart. Ein Auto selbst auszubauen, erfordert aber sehr viel handwerkliches Geschick und ist oftmals nicht mal so günstig. Die Gründer von CampBoks wollen diesem Problem entgegen wirken. Die beiden gelernten Tischler Lothar Gallistl und Paul Schneider haben ein kompaktes und herausnehmbares Modul entwickelt, das sich in jeden Van einbauen lässt. Mit dabei sind eine Outdoordusche, eine Küche, ein herausfahrbarer Tisch, Sitzbänke und natürlich ein Bett, das auch zur Couch werden kann.

Schau aufs Land

Schau aufs Land, E-Luise, Urlaub am Bauernhof
Das Schau aufs Land-Team: Gründertrio Leonard Röser, Karin und Christian Gruber-Steffner. | © Michael Fasching

Schau aufs Land ist eine Plattform für nachhaltiges Camping, die mittlerweile in vier Ländern – Österreich, Süddeutschland, Slowenien und seit Kurzem auch Italien – aktiv ist. Mit nur einer Mitgliedschaft erhalten Camper:innen Zugang zu rund 2.000 Stellplätzen auf über 900 Bauernhöfen, Weingütern und anderen naturnahen Betrieben. Das Konzept: Eine Nacht campen ohne Stellplatzgebühr – im Gegenzug für einen Einkauf im Hofladen oder die Nutzung hofeigener Angebote. So entsteht eine legale und nachhaltige Alternative zum Wildcamping, bei der Reisende besondere Orte abseits des Massentourismus entdecken und mit herzlichen Gastgeber:innen in Kontakt kommen.

Like2camp

Das Salzburger Gründungsteam des Startups like2camp. © like2camp

Das Salzburger Startup like2camp, gegründet von Verena Sowa und Matthias Haunholder, betreibt eine Plattform für naturnahe Camping-Stellplätze auf privaten und gewerblichen Flächen wie Wiesen oder Bauernhöfen. Camper:innen können dort legale, oft abgelegene Plätze buchen, während Anbieter über die Plattform beim Buchungsmanagement sowie bei rechtlichen Fragen unterstützt werden. Ziel ist es, nachhaltigen Tourismus zu fördern und Gemeinden zusätzliche Einnahmequellen zu eröffnen. Finanziert wird das Unternehmen über eine 15-Prozent-Provision pro Buchung – im Mai 2024 erfolgte zudem eine erste Finanzierung durch Investor Patrick Sellier.

SooNice

SooNice, Kindersonnenbrillen, UV-Schutz
Das SooNice-Team setzt aus UV-Schutz für Kinder aus recyceltem Material. | © verenaschierl photography

Zum Sommer gehört natürlich auch die passende Sonnenbrille. Eine spezielle Lösung für Kinder bietet dabei das österreichische Startup SooNice. Das Unternehmen produziert Sonnenbrillen, die speziell für Anforderungen und Bedürfnisse von Kindern entwickelt wurden. Kratzfeste Brillengläser und neu konzipierte Seitenklappen sollen vollwertigen Schutz empfindlicher Kinderaugen vor UV-Strahlen bieten. Erst im vergangen Jahr kooperierte das Unternehmen mit der preisgekrönten Designerin Marina Hoermanseder, um eine exklusive Kollektion an Baby- und Kinderbrillen in Mykonos Blue, Azalea Pink sowie mit Hoermanseders charakteristischem „Buckle Print“ zu lancieren .

Tripmakery

Die Gründer Ajmal Said (links) und Robert Sasse. | © Tripmakery

Das Wiener Startup Tripmakery rund um die beiden Gründer Ajmal Said und Robert Sasse möchte das Buchen von Gruppenreisen vereinfachen. Für seine Mission konnte das Startup 2023 eine siebenstellige Summe als Investment holen. Zu den Destinationen der Plattform zählen zahlreiche europäische Städte wie beispielsweise Berlin, Paris, Prag, Hamburg, München oder Düsseldorf. Über 65.000 Unterkünfte sind auf der Plattform gelistet.

Vigilios

Ana-Marija Autischer und Stefan Stumpfl setzen beim Thema Personal Safety auf Prävention. Foto: Vigilios
Ana-Marija Autischer und Stefan Stumpfl setzen beim Thema Personal Safety auf Prävention. | © Vigilios

Neben Touristenattraktionen und den besten Plätzen für Speis und Trank bleibt für Reisende auch das Thema Sicherheit auf Reisen ein essentieller Aspekt. Die politische Lage, Health & Medical, Transport, kulturelle Normen und Notfallnummern der jeweiligen Destinationen sollten besonders in High-Risk-Ländern mitgedacht werden. Hilfreich dabei ist die Plattform Vigilios, die von Afghanistan über Nepal bis Zimbabwe per App die wichtigsten Informationen bereitstellt. Die beiden Gründer:innen Ana-Marija Autischer und Stefan Stumpfl setzen dabei darauf, ihre User:innen gar nicht erst in unsichere oder potenziell gefährliche Situationen kommen zu lassen, sondern setzen schon davor an und arbeiten mit präventiven Informationen.

Majourny

Die Majourny-Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann
Die Majourny-Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann | © Fabian Pischinger

Im Urlaub zu sein, löst bei den meisten Menschen eine große Freude aus. Die Planung davor allerdings kann zu einer Belastungsprobe werden. Deshalb haben die Majourny-Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann einen AI-Reiseplaner entwickelt. Über eine App können Nutzer:innen ihr Reiseziel und ihre Interessen angeben und erhalten als  Antwort Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Zusätzlich können sich Reisende über die App verbinden. Auch auf Nachhaltigkeitsaspekte achtet der AI-Reiseplaner: Abgesehen von der Wahl der Transportmittel bekommen User:innen Tipps, um sich in der jeweiligen Kultur respektvoll zu verhalten.

Die Pflanzerei

Pflanzerei – Gründerin Nadina Ruedl macht Grillen nachhaltiger. | © Die Pflanzerei

Zum Sommer gehört nicht nur Reisen – auch im Garten oder am Balkon mit Freund:innen zusammensitzen und grillen steht definitiv am Programm. Und wem es beim Grillen zu fleischlastig ist, für die Person bietet das Wiener Startup “Die Pflanzerei” rund um Gründerin Nadina Ruedl eine gute Alternative: Österreichische vegane Hausmannskost. Neben veganem Leberkäse, Fleischknödeln oder Schnitzeln gibt es auch alles Mögliche für die nächste Grillerei. So zum Beispiel eine kleine oder große vegane Grillbox mit “Vürstln”, Medaillons oder pflanzlichen Haxen. 

Social Cooling

Das Kernteam von Social Cooling (l.n.r.): Ben Assa (CIO), Philippe Schmit (CEO und Gründer) und Alireza Eslamian (Technologievorstand). | © Alex Wieselthaler

Wer in einer Wiener Altbauwohnung wohnt weiß: Die Sommertage, die mittlerweile teils schon über 35 Grad erreichen, sind dort kaum zu ertragen. Eine Klimaanlage einzubauen, ist aber einerseits sehr teuer, andererseits auch nicht gerade umweltfreundlich. Social Cooling hat vielleicht die Lösung für dieses Problem. Terra Breeze, das patentierte thermische Energiespeichersystem kommt ohne klassischen Abluftschlauch und Installation aus. Das System dahinter ist genau das Gegenteil von herkömmlichen Klimaanlagen. Anstatt die warme Luft nach draußen zu leiten, wird bei Terra Breeze die Wärme im Gerät gespeichert, und dann gezielt wieder abgegeben – und zwar zu der Zeit, in der niemand im Raum ist. Durch diesen Ansatz verbraucht Terra Breeze  laut dem Unternehmen rund 40 Prozent weniger Strom als herkömmliche Klimaanlagen.

Click & Paddle

Paddeln ohne den See mit Mikroplastik zu verschmutzen. © Click and Paddle

Der Trend um Stand-Up Paddeln und Kajakfahren bringt so seine Probleme mit sich: Denn häufig besteht die Ausrüstung aus umweltschädlichem PVC, das Weichmacher und Schadstoffe enthält. Auch die Anschaffung und der Transport des eigenen Sportgeräte belastet die Umwelt. Das Kärntner Startup Click&Paddle rund um Gründer Thomas Dickhoff möchte hier ansetzen: Um die Seen und Gewässer möglichst wenig zu belasten, bietet man ein “nachhaltiges SUP- und Kajaksharing” an. Alle Wassersportgeräte bestehen aus umweltschonendem HDPE Kunststoff – im Gegensatz zu dem handelsüblichen Kunststoff PVC gibt HDPE keine Schadstoffe ab und ist zu hundert Prozent recyclebar, heißt es vonseiten des Unternehmens. Die Buchung eines Kajaks oder SUPs erfolgt über eine Online Plattform.

Skeeto

Gründerinnen Kathrin Buchinger-Schlader (li.) und Daniela Gefahrt (re.) mit ihren beiden Skeetoo-Seifen. (c) Skeetoo

Was einem gemütlichen Sommerabend oft im Weg steht, sind die stechenden Plagegeister. Herkömmliche Insektenschutzmittel helfen zwar oft Abhilfe, sind allerdings nicht für alle so gut verträglich – der Geruch tut sein Übriges. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben sich Daniela Gefahrt und Kathrin Buchinger während eines FH-Projekts überlegt, eine Duschseife mit Stechmückenschutz zu entwickeln. Bei der Idee ist es nicht geblieben – mittlerweile haben die beiden mit Skeeto ihr eigenes Startup. Die Seifen bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen, die Duftrichtungen entstehen durch ätherische Öle. Das Ergebnis: Laut den Gründerinnen würde die Seife sehr gut wirken, mit regelmäßiger Verwendung verstärke sich der Effekt sogar. Abgesehen von der Duschseife gibt es mittlerweile auch eine Bodylotion im Online-Shop zu kaufen – natürlich ebenfalls mit Insektenschutzfaktor.

Platz am See

Julian Horngacher hat das Startup „Platz am See“ gegründet | (c) Platz am See

In Österreich sind rund 82 Prozent der Seegrundstücke privatisiert. Die Grundstücke stehen jedoch oftmals über Wochen leer, da die Eigentümer:innen diese nicht das ganze Jahr über nützen können. Auf der anderen Seite gibt es Personen, die den Sommertag gerne auch fernab von überfüllten Schwimmbädern oder öffentlichen Ständen genießen würden. Mit seinem Startup „Platz am See“, ebenfalls entstanden aus einer FH-Idee, will Julian Horngacher diese beiden Gruppen zusammenbringen. Auf der Online-Plattform können private Seegrundstücke tageweise gemietet werden, um die Leerzeit der Seegrundstücke zu nützen. Die Preisspanne ist hier recht unterschiedlich: So findet man Seegrundstücke für einen Preis von 50 Euro pro Tag, es gibt aber auch Angebote zu einem stolzen Preis von bis zu 600 Euro. Dementsprechend steht dann aber beispielsweise auch ein Seehäuschen oder Ähnliches zur Verfügung. Aktuell kann man Seegrundstücke in Oberösterreich, Salzburg und Kärnten buchen.  


Ihr kennt noch ein Produkt oder eine Dienstleistung eines österreichischen Startups, das unbedingt in die Liste aufgenommen werden sollte? Dann schreibt uns auf [email protected]

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Salesforce-CEO Marc Benioff bei der Dreamforce-2026-Eröffnungs-Keynote. © brutkasten

Rund 45.000 Besucher:innen versammeln sich beim jährlichen Flaggschiff-Event des CRM-Riesen Salesforce rund um das Moscone Center in San Francisco. Höhepunkt ist die Eröffnungskeynote von CEO Marc Benioff: Wer einen Platz im größten Saal des Dreamforce-Areals ergattern will, muss bereits Stunden zuvor vor Ort sein.

Hawaiianische Rituale und ein Kurzauftritt von Grammy-Preisträgerin Gwen Stefani überbrücken die Wartezeit, ehe der Salesforce-Mitgründer eindrucksvoll inszeniert die Bühne betritt, um sich dem Leitthema der diesjährigen Konferenz zu widmen: der Transformation von Unternehmen durch autonome KI-Agenten.

Der Dreamforce-Haupteingang in San Francisco.

Anthropic- und Nvidia-CEO mit auf der Bühne

Den Auftakt zum dreitägigen Programm bestreitet Benioff nicht allein. An seiner Seite: Dario Amodei, Co-Founder und CEO von Anthropic, Jensen Huang, CEO von Nvidia, Siemens-CEO Roland Busch sowie mehrere Vertreter:innen aus dem eigenen Haus.

Die Auswahl ist alles andere als Zufall. Mit Claudeforce holt Salesforce seine Applikationen direkt in die Anthropic-Umgebung. Parallel dazu entsteht mit Nvidia das hauseigene Modell „Koa“, das auf Nvidias Nemotron-Architektur aufbaut und mit synthetischen Daten, die auf 27 Jahren Salesforce-CRM-Wissen basieren, trainiert wurde.

„Ich habe kein einziges autonomes Fahrzeug in Europa gesehen“

Geografisch spielt sich Dreamforce zwar in den Vereinigten Staaten ab, dennoch nimmt Europas Position im globalen KI-Wettlauf breiten Raum in Benioffs Eröffnungskeynote ein. Das Bild, das der Salesforce-Mitgründer zeichnet, fällt ernüchternd aus: „Ich war einige Monate in Europa und habe kein einziges autonomes Fahrzeug gesehen“, berichtet der CEO, als Sinnbild für die ungleiche globale Verteilung und die zögerliche Nutzung von KI-Technologien.

„Die Tür ist offen, aber noch nicht jeder ist hindurchgegangen“, führt Benioff aus. Kund:innen, so seine Einschätzung, seien teilweise noch in einer alten Welt verhaftet und hätten die unternehmerische Transformation durch KI noch nicht vollzogen. Genau hier will Salesforce ansetzen, um die Adoption zu beschleunigen.

AIforce vorgestellt

AIforce soll die Arbeitsweise von Unternehmen transformieren.

Konkret wird dieser Anspruch bei der zentralen Produktankündigung, die Benioff im Rahmen seiner Keynote als „die aufregendste in der Geschichte von Salesforce“ bezeichnet: Mit AIforce möchte das Unternehmen Daten, Workflows, Geschäftslogik und Governance direkt in Arbeitsumgebungen wie Slack, Claude oder Salesforce Lightning bringen, ohne dass Nutzer:innen Salesforce selbst öffnen müssen. „KI führt zu einer Revolution der Benutzeroberflächen“, so Benioff laut offizieller Ankündigung. Dabei betont Salesforce von Beginn an, dass das System auf Zero Data Retention setzt. „Deine Daten sind deine Daten“, versichert der CEO mehrfach.

Technisch stützt sich AIforce auf drei bestehende Bausteine: Data 360 liefert den einheitlichen Datenkontext, Customer 360 die Anwendungs- und semantische Intelligenz, Agentforce die digitale Belegschaft aus KI-Agenten. Zum Start zählen dazu Claudeforce, Slackforce und Agentforce Coworker.

Amodei plädiert für Industriestandards

Die Partnerschaftsmarke Claudeforce ist seit August 2026 bekannt; Amodeis Anwesenheit unterstreicht dennoch das Gewicht der Partnerschaft. Auf Benioffs Frage, was ihn zuletzt am meisten überrascht habe, antwortet Amodei: „Das Tempo, nicht nur auf technologischer, sondern auch auf wirtschaftlicher Seite. Ich war schlicht überrascht, dass eine solche Geschwindigkeit in der Geschäftswelt überhaupt möglich ist.“

Auf Benioffs Frage, wie er die „Pacing“-Debatte und den aktuellen Stand der Sicherheit einschätze, antwortet Amodei mit einem Drei-Stufen-Plan, den er wenige Tage zuvor in seinem Essay „We Must Pace the Frontier“ veröffentlicht hatte: zunächst die eigenen Praktiken prüfen und in Transparenz investieren, dann gemeinsame Industriestandards erarbeiten, schließlich eine internationale Abstimmung anstoßen. Umgesetzt sei bislang erst der erste Schritt. Begleitet von drei Sicherheitskräften verlässt Amodei den Saal umgehend nach seinem kurzen Auftritt.

Huang sieht Verantwortung bei den Entwickler:innen

Salesforce-CEO Marc Benioff und Nvidia-CEO Jensen Huang bei der Eröffnungs-Keynote.

Während Amodei bei Sicherheitsfragen einen bedachten, koordinierten Kurs einfordert, vertritt Nvidia-CEO Jensen Huang eine andere Linie: „Sicherheit hat oberste Priorität, in vielerlei Hinsicht ist sie die wichtigste Aufgabe. Allerdings ist Sicherheit zugleich ein Ingenieursproblem“, ein komplexes Rechensystem wie jedes andere, das sich technisch beherrschen lasse. Sein Rezept: zunächst sichere Testumgebungen schaffen, in denen sich Systeme prüfen lassen, und Produkte erst freigeben, wenn man von deren Sicherheit überzeugt ist. Regulatorische Eingriffe des Staates lehnt er ab.

Die Devise laute stattdessen, Innovationen so rasch wie möglich voranzutreiben, ohne Sicherheit zu opfern: „Laufen Sie so schnell Sie können, doch sobald Sie das Gefühl haben, […] das Produkt werde nicht sicher sein, legen Sie eine Pause ein“, so der Nvidia-Chef. Tempo und Sicherheit seien für ihn kein Widerspruch, sondern gleichzeitig erreichbar. Ob sich Unternehmen im permanenten Wettlauf um Marktanteile tatsächlich so diszipliniert selbst bremsen, wie Huang es beschreibt, bleibt allerdings offen.

Das Mantra: „Software ist nicht tot“

Wie ein roter Faden zog sich zudem das Gegennarrativ zur „SaaSpocalypse“ durch den Vormittag. Huang bezeichnete die These vom Ende der Software als „kompletten Unsinn“, Benioff präzisierte: „Software ist nicht tot. Es ist das Ende jener Software, die Menschen die ganze Arbeit machen lässt.“ Ob sich diese Neuerfindung tatsächlich so reibungslos vollzieht, wie auf der Bühne suggeriert, wird sich außerhalb des Moscone Centers erst noch zeigen müssen.


Transparenzhinweis: Die Reise- und Aufenthaltskosten zur Dreamforce wurden von Salesforce übernommen. Auswahl und Bewertung der Themen erfolgten unabhängig davon.

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