Die Höhle der Löwen: Wer ist euer Favorit der zweiten Sendung?
Heute Dienstag wird auf Vox um 20:15 Uhr "Die Höhle der Löwen" zu sehen sein. In Folge 2 werden wieder fünf Startups ihre Business-Ideen vor den Investoren pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten voten!
Heute am Abend ist es wieder soweit: In der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“ werden um 20:15 Uhr fünf Startups ihre Geschäftsideen vor den Investoren pitchen. Mit dabei sind diesmal zwei Startups aus Hamburg, eines aus Berlin und Koblenz sowie ein Startup aus der Schweiz. Die Business-Ideen reichen von Fitness-Hanteln, über einen GPS-Tracker für Katzen bis hin zu einem Dienstleistungsportal für Pflegekräfte.
Hier könnt ihr vorab für euren Favoriten der zweiten Sendung voten. Dafür müsst ihr nur auf den Favoriten klicken. Die Beschreibungen zu den einzelnen Startups mit weiterführenden Links findet ihr unten.
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YAB Fitness
YAB Fitness steht für Your Active Body. Das Hamburger Startup rund um Gründer Christian Polenz bietet ein 3-in-1 Hantel-System an, bei dem eine Hantel je nach Haltung über die Hebelwirkung drei verschiedene Gewichtsstufen erreicht. Drei verschiedene Griffstellungen erzeugen mit einer einzigen Hantel drei unterschiedliche Gewichte. Zudem können sie auch am Fuß befestigt werden.
In der zweiten Folge wird mit flexylot ein weiteres Startup aus Hamburg zu sehen sein. Das Startup von Galerist Alexander Schophoff hat ein flexibles Aufhänge-System für Bilder entwickelt. Mit diesem können Bilderrahmen und Keilrahmen mithilfe einer Schiene einfach verschoben und so millimetergenau positioniert werden und das in alle Richtungen. Zudem lassen sich die Bilder ohne Versetzen des Nagels flexibel um Zentimeter verschieben.
petTracer bietet digitale GPS-Katzen-Halsbänder an. Nutzer können über eine App sehen, wo sich ihre Katze gerade befindet und wo aufgehalten hat. Zudem soll das Auffinden im Dunkeln über ein integriertes Licht im Halsband erleichtert werden. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 30 Tage. Im Gegensatz zu den anderen Startups hat petTracer seinen Sitz in der Schweiz.
Das Startup Maison Baum rund um Schuhingenieur Christof Baum hat orthopädisch geprüfte High Heels entwickelt. Sie sollen im Gegensatz zur normalen High Heels schmerzfrei tragen lassen. Durch ein spezielles Fußbett soll die Druckbelastung um 50 Prozent entastet werden.
Das in Koblenz am Bodensee ansässige Startup Curassist hat ein Dienstleistungsportal für Pfelgekräfte entwickelt. Über die Plattform können sich Nutzer einen Überblick über qualifizierte Einzelpfleger verschaffen. Zudem soll das Portal durch ein klares Design den Vewaltungsaufwand reduzieren.
Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis
Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis
Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler
„Nächstes Jahr haben wir die 100 voll“, sagt Elisabeth Mayerhofer. Sie moderierte auch dieses Jahr die Vergabe des S&B Awards des Rudolf Sallinger Fonds – gemeinsam mit Philipp Horvath. Mit 100 meint Mayerhofer Finalisten-Spinoffs, die beim Award gegeneinander antreten. Stand 2026 gab es bislang nämlich 99 davon – der Award wurde nun zum zehnten Mal vergeben.
Prominente Alumni
Welchen Impact der S&B Award hat, erläuterte nicht nur die frühere Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die als langjährige Vorsitzende des Kuratoriums des Rudolf Sallinger Fonds im vorigen Jahrzehnt den entscheidenden Anstoß zu dessen Schaffung gegeben hatte. Auch prominente Alumni kamen bei der Award Ceremony zu Wort.
Bettina Glatz-Kremsner (m.) erzählte Moderatorin Elisabeth Mayerhofer (r.), wie alles begann | (c) Hannes Winkler
„Das Preisgeld hat uns damals die Finanzierung eines entscheidenden Patents ermöglicht und die Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben, war gerade in der Anfangsphase enorm wichtig“, erzählt Cubicure-Gründer Robert Gmeiner, der mit seinem Spinoff im 3D-Druck-Bereich die erste Ausgabe des Awards gewonnen hat und mittlerweile auf einen 79 Millionen Euro schweren Exit zurückblickt.
Das auf Lieferketten-Monitoring spezialisierte KI-Unternehmen Prewave, das mittlerweile zu den größten Scaleups des Landes zählt, holte sich beim Antritt 2018 zwar nicht den Sieg. Profitiert habe man aber dennoch sehr – sowohl von der Sichtbarkeit als auch von der Nachschärfung des eigenen Modells und Pitchs im Rahmen der Bewerbung, erzählt Co-Founder und CEO Harald Nitschinger. Sein Tipp an die aktuellen Finalist:innen: „Think big!“
Die Alumni Harald Nitschinger (l.) und Robert Gmeiner (m.) gaben den Finalist:innen Tipps aus ihrer Erfahrung | (c) Hannes Winkler
Es ist ein Ratschlag, den sich die Forscher:innen hinter den zehn diesjährigen Finalisten-Projekten – brutkasten berichtete im Vorfeld – gewiss zu Herzen nehmen. Denn zwar sind sie mit ihren Spinoffs mitunter noch in einer sehr frühen Phase, doch die forschungsbasierten Produkte haben denkbar großes Potenzial.
„Furchtbare“ Auswahl aufgrund durchwegs hoher Qualität
Entsprechend schwer war die Auswahl für die Jury, bei der Ceremony vertreten durch Rudolf Dömötör (WU Wien), Gertraud Leimüller (winnovation) und Josef Glössl (BOKU). Juryvorsitzender Dömötör verriet mit einem Augenzwinkern: „Es war furchtbar! Also nicht die Projekte, sondern bei dieser enormen Qualität einen Sieger zu ermitteln,“ und doch habe es, wie immer, nur einen geben können.
Rudolf Dömötör fungierte als Juryvorsitzender | (c) Hannes Winkler
Hauptpreis für Diamens
Den Hauptsieg und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro holte sich schließlich das JKU-Linz-Spinoff Diamens (brutkasten berichtete bereits mehrmals). Das HealthTech-Startup entwickelt eine neue, nicht-invasive Diagnose-Methode für Endometriose, an der weltweit rund 190 Millionen Frauen leiden. Der Weg zum Award-Sieg sei ein spannender Prozess gewesen, sagt Co-Founderin und CEO Marlene Rezk-Füreder gegenüber brutkasten: „Die Jury war sehr kompetent und hat nicht die Fragen gestellt, die man sonst immer bekommt.“ Mit dem Preisgeld habe man bereits einen konkreten Plan: „Wir werden damit unser zweites Patent einreichen, um unsere Technologie weiter schützen zu können.“
Das Gründerinnen-Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Angelika Lackner, Marlene Rezk-Füreder und Eva Scharnagl | (c) Hannes Winkler
brutkasten-Sonderpreis für Duramea
Auch dieses Jahr vergab brutkasten einen Sonderpreis über 5.000 Euro Medienvolumen, dessen Sieger per Online-Voting ermittelt wurde. Diesen holte sich das TU-Graz-Spinoff Duramea, das eine Membran-Technologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt. „Wir wollen damit grünen Wasserstoff günstiger machen, als Wasserstoff, der aus Erdöl produziert wird“, erklärt Gründer Sebastian Rohde. Vom S&B Award habe man sich vor allem Sichtbarkeit versprochen. Auch wie man die zusätzliche Sichtbarkeit über das brutkasten-Medienvolumen einsetzen wolle, verrät Rohde bereits: „Wir sind aktuell noch sehr gut durch Förderungen finanziert. Aber mit der weiteren Entwicklung werden wir früher oder später auch auf Investorensuche gehen.“
Duramea vertreten durch Jean Claude Koffi (2.v.l.) und Sebastian Rohde (2.v.r.) holte sich den brutkasten-Sonderpreis | (c) Hannes Winkler
Sonderpreis von Onsight Ventures für Cairos
Und noch ein weiterer Sonderpreis wurde dieses Jahr vergeben – von Onsight Ventures rund um Tech-Pionier und Investor Hermann Hauser. Das Siegerteam erhält ein Ticket für das Hermann Hauser Frontier Lab im Oktober in Graz. Den Preis holte sich das Montanuniversität-Leoben-Spinoff Cairos, das ein Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem synthetischen Erdgas entwickelt. „Unser nächstes großes strategisches Ziel ist die erste kommerzielle Anlage und dafür werden wir Kapital brauchen. Da wird uns die Teilnahme am Hermann Hauser Frontier Lab definitiv weiterhelfen“, kommentiert Co-Founder Martin Peham gegenüber brutkasten.
Cairos von Andreas Krammer (2.v.l.) und Martin Peham (2.v.r.) sicherte sich den Sonderpreis von Onsight Ventures | (c) Hannes Winkler
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