31.08.2017

Die Energiespar Challenge für Büros: Jetzt bewerben!

Wien Energie hat zu einem Team-Wettbewerb für Unternehmen und Startups aufgerufen: Vier Wochen lang gilt es, knifflige Aufgaben zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu bestehen. Für die Gewinner gibt es tolle Preise.
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Seit vielen Jahren schon gibt es die Stromspar WG – einen Wettbewerb um die nachhaltigste WG Wiens. Die Energiespar Challenge wird mehrmals pro Jahr mit je einer oder mehreren Zielgruppe durchgeführt. Jetzt hat Wien Energie das Wettbewerbskonzept ausgeweitet: 2017 findet die Energiespar Challenge zum ersten Mal mit der Zielgruppe Büros statt. Es geht darum, auf unterhaltsame Art und Weise an die Themen nachhaltiges Energiebewusstsein und Klimaschutz heranzuführen. Das Know-How in diesen Bereichen erarbeiten sich die Teams durch das Lösen von vier Aufgaben in vier Wochen. Gefragt sind dabei Teamwork, Motivation, Spaß, Wissen und Kreativität, um ins Finale am 18. und 19. Oktober einzuziehen.

Redaktionstipps

So funktioniert’s

Jedes Team darf aus maximal fünf Mitgliedern bestehen. Bei jeder Aufgabe können unterschiedlich viele Punkte erreicht werden. Pro Aufgabe gibt es einen Preis zu gewinnen – welchen, das bleibt vorerst eine Überraschung. Die finale Aufgabe findet live bei Wien Energie in der Erlebniswelt Spittelau statt. Dazu werden die besten fünf Teams aus allen Aufgaben eingeladen. Zudem können sich die schnellsten fünf Teams, die sich für die Endaufgabe anmelden, ebenfalls einen Platz für die Finalaufgabe ergattern. Bewertet werden die Beiträge durch eine Wien Energie Experten-Jury.

Bis zum 18. September 2017 könnt ihr euch hier bewerben.

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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