24.04.2020

der brutkasten startet “Digitale Events” als neue Business Unit

der brutkasten verbindet seine Kernkompetenzen des Eventmanagement und der Videoproduktion bzw. Video Streaming zu erfolgreichen neuen digitalen Event- Formaten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde nun eine eigene Business Unit “Digitale Events” gegründet, die den kompletten Event-Zyklus abbilden kann.
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der brutkasten setzt seit über drei Jahren sehr erfolgreich digitale und analoge Events für und mit Kunden und Partner um. Neben themenspezifischen Meetups und Roundtables, sowie dem etablierten Format “Find Your-Co-Founder”, sind im letzten Jahr noch kleinere Networking Events sowie eine österreichweite Roadshow dazugekommen. Digitale Events – unabhängig davon ob es externe Events für Kunden und Netzwerk oder interne Mitarbeiter-Events sind – ergänzen und erweitern das  Produktportfolio des brutkasten ab sofort. 

“Wir haben immer schon unsere Events als hybride Formate verstanden – analoge Events, die digital übertragen werden. Rein digitale Events waren für uns ein logischer Schritt, besonders in der jetzigen Phase. Der Mix an Fähigkeiten in unserem Team kommt uns dafür sehr zugute: ausgeprägte digitale Skills und eine hohe Tool-Affinität, kombiniert mit unserem audio-visuellen Know-How und der Erfahrung im Eventmanagement helfen uns jetzt, auch rein digitale Eventformate rasch perfekt umsetzen zu können. Für diese Zwecke haben wir nun eine Business Unit gegründet und ein eigenes Team aufgebaut, das von Sebastian Taucher geleitet wird,” so Dejan Jovicevic, Herausgeber des brutkasten.

Erfolgreich umgesetzt wurden im April bereits mehrere Kunden- und Community Events, wie Industry Meets Makers und die Fuckup Nights, sowie unsere eigene digitale Wirtschaftskonferenz #zusammenstärker mit über 1.700 TeilnehmerInnen. Weitere Events sind bereits in Planung und Umsetzung. 

Individualisierte digitale Events für jedes Format buchbar

Unabhängig von der Größe und Art des Events bietet der brutkasten eine unterschiedliche Palette an buchbaren Leistungen an – von der inhaltlichen Konzeption, Planung und Betreuung eines Events, sowie gezieltem Matchmaking und Networking bis hin zu rein technischer Umsetzung, alles mit oder ohne medialer Begleitung. 

Zudem bieten wir unseren Kunden eine fundierte Beratung zur Positionierung von Partnern und Sponsoren sowie dem Erstellen von individuellen Sponsor-Packages für digitale Events.

“Wir haben nun schon einige Events erfolgreich umgesetzt und sind laufend dabei unsere Angebote und unser Leistungsspektrum zu erweitern. Wir arbeiten daher mit unterschiedlichen, sich teilweise ergänzenden, Events- Softwares und Tools, um jeden Event mit seinen individuellen Anforderungen für die TeilnehmerInnen zu einem inspirierenden Erlebnis zu machen. “ so Sebastian Taucher, Head of Business Unit.

Mehr Information zu unserem Leistungsangebot findet man auf unserer Brutkasten Media Page.

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Jeff Bezos sprach am Mittwoch auf der Theater-Stage der VivaTech in Paris über sein KI-Projekt Prometheus. (c) Screenshot VivaTech

Am Mittwoch fiel der Startschuss für die zehnte Ausgabe der VivaTech. Das Event in Paris zählt zu den größten Startup- und Technologie-Treffen Europas und bringt über vier Tage hinweg Startups, Investor:innen, Tech-Konzerne und Forscher:innen zusammen. Schon am Vormittag herrschte dichter Andrang in den Hallen der Pariser Porte de Versailles: Zwischen Roboterarmen, Demo-Bühnen und unzähligen Startup-Ständen schoben sich Gründer:innen, Investor:innen und Tech-Fans durch die Gänge. brutkasten ist vor Ort. Für besonderen Andrang sorgte eines der Highlights der diesjährigen Ausgabe: Jeff Bezos, der erst zu Wochenbeginn als Speaker angekündigt worden war. Am Vormittag trat der Amazon-Gründer auf der Theater-Stage auf.

Gemeinsam mit Blue-Origin-CEO Dave Limp saß Bezos schließlich auf der Bühne, moderiert vom früheren NASA-Astronauten Mike Massimino. Der Großteil des Gesprächs drehte sich um Raumfahrt. Aufhorchen ließ Bezos aber, als er auf sein jüngstes Projekt zu sprechen kam: Prometheus, das KI-Unternehmen, das er 2025 mitgegründet hat und als Co-CEO führt.

Bezos beschrieb Prometheus als Versuch, einen „artificial general engineer“ zu bauen, also eine KI, die nicht primär Texte verarbeitet, sondern Ingenieursarbeit leistet. Das Ziel sei, den „dream-build cycle“ zu verkürzen, also die Zeit zwischen der Idee für ein Produkt und seiner serienreifen Fertigung.

„Aller Wohlstand beruht auf Erfindungen“

Diesen Anspruch rahmte Bezos grundsätzlich ein: „Aller zivilisatorische Wohlstand beruht auf Erfindungen. Vor 6.000 Jahren hat jemand den Pflug erfunden, und wir alle wurden wohlhabender.“ Wer den Erfindungszyklus beschleunige, schaffe realen Wohlstand. Was das praktisch heißt, machte er an einem Beispiel fest: Ein neues, sparsameres Triebwerk sei heute ein Zehn-Jahres-Programm. Prometheus solle das schrittweise auf fünf, drei, am Ende ein Jahr drücken.

Klassische Sprachmodelle reichen dafür nach seiner Überzeugung nicht aus. „Mit herkömmlichen großen Sprachmodellen lässt sich das nicht machen. Sie haben ihre Berechtigung“, sagte Bezos. Sein Bild dazu: „Wenn ich tausend Bücher darüber lese, wie man ein großartiger Turner wird, wäre ich danach immer noch ein miserabler Turner.“ Engineering brauche eine andere Art von Training als reine Symbolmanipulation, wie sie Sprachmodelle beherrschen.

Der Sorge, KI könnte Menschen überflüssig machen, widersprach Bezos ausdrücklich. Er erwarte eher das Gegenteil: „KI wird einen Arbeitskräftemangel erzeugen, weil sie es den Menschen ermöglicht, mehr Probleme zu identifizieren.“ Heute sei man „nicht durch unsere Vorstellungskraft begrenzt, sondern durch das, was wir tatsächlich umsetzen können“. Beschleunige man das Bauen, drehe sich dieses Verhältnis um. Als Vorgeschmack nannte er die eigene Erfahrung mit Coding-Tools: „Vor drei Jahren war ich ein miserabler Informatiker. Heute aber kann ich an einem einzigen Nachmittag eine iOS-App schreiben.“ Genau das wolle Prometheus in die physische Welt übertragen.

Querverweis zu Emmi AI

Für die heimische Szene hat die Idee einen vertrauten Klang. Mit Emmi AI verfolgt seit 2024 ein Linzer Startup einen ganz ähnlichen Ansatz, nämlich KI-Modelle, die auf die Physik der realen Welt statt auf Sprache trainiert sind und Ingenieurssimulationen drastisch beschleunigen sollen. Das Unternehmen aus dem Umfeld des KI-Labors NXAI wurde im Mai 2026 vom französischen KI-Konzern Mistral übernommen. Die Stoßrichtung, die Bezos nun auf der großen Bühne skizziert, ist also auch in Österreich prominent vertreten.

Was sonst noch ansteht

Die VivaTech feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen und läuft noch bis Samstag, den 20. Juni. Inhaltlich dreht sich die Jubiläumsausgabe vor allem um Künstliche Intelligenz, Deeptech, Cybersecurity und Energie, wobei sich KI durch nahezu jede der vier Bühnen zieht. Neben Bezos sind weitere prominente Stimmen angekündigt, darunter Nvidia-CEO Jensen Huang mit der GTC-Paris-Keynote, Yann LeCun (AMI Labs, zuvor Meta) und Arthur Mensch, CEO des französischen KI-Konzerns Mistral, der das Linzer Startup Emmi AI übernommen hat. Der Deeptech-Schwerpunkt reicht von Quantencomputing bis Biotech. Zum Abschluss verwandelt sich der Publikumstag am Samstag erstmals in ein offenes VivaTech-Festival, das Technologie einem breiten Publikum zugänglich machen soll.

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  • Neben themenspezifischen Meetups und Roundtables, sowie dem etablierten Format „Find Your-Co-Founder“, sind im letzten Jahr noch kleinere Networking Events sowie eine österreichweite Roadshow dazugekommen.
  • Digitale Events – unabhängig davon ob es externe Events für Kunden und Netzwerk oder interne Mitarbeiter-Events sind – ergänzen und erweitern das  Produktportfolio des brutkasten ab sofort.
  • Erfolgreich umgesetzt wurden im April bereits mehrere Kunden- und Community Events, wie Industry Meets Makers und die Fuckup Nights, sowie unsere eigene digitale Wirtschaftskonferenz #zusammenstärker mit über 1.700 TeilnehmerInnen.
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