31.10.2017

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

Judith Leschanz, Leiterin Data Privacy bei A1, wird beim Datenforum 2018 als Speakerin auftreten. Im Vorfeld hat sie uns bereits zwei Fragen zur neuen EU-Datenschutzverordnung beantwortet.
/artikel/datenforum-2018-2
(c) A1: Judith Leschanz
kooperation

Am 20. November 2017 wird im Hotel Park Royal Palace in Wien das Datenforum für Rechtssicherheit im Dialogmarketing stattfinden. Es widmet sich der Frage, was sich im Mai 2018 durch die neue EU-Datenschutzverordnung im CRM und Dialogmarketing ändern wird. Denn die Verordnung sorgt im Vorfeld vielerorts für Unsicherheit. Vor allem im Marketing-Bereich gilt es einiges zu beachten.

+++ Datenforum 2018: Dialogmarketing unter der EU-Datenschutzverordnung +++

Dazu haben die Veranstalter von SUCCUS | Wirtschaftsforen eine Reihe von Top-Speakern gewonnen. Eine davon ist Judith Leschanz, Leiterin Data Privacy bei A1 Telekom Austria. Sie wird beim Datenforum aufzeigen, wie der Datenschutz nach der neuen Grundverordnung in ihrem Unternehmen umgesetzt wird. Bereits vorab hat sie uns zwei Fragen zur neuen Verordnung beantwortet.


Was ändert sich konkret im Vergleich zum bisherigen Telekommunikationsgesetz aufgrund der EU-DSGVO in der Marketing-Praxis?

Das Telekommunikationsgesetz bleibt weiterhin bestehen, es sollte durch die e-Privacy Verordnung ersetzt werden. Diese Verordnung hätte zeitgleich mit der GDPR angewendet werden sollen, wird vermutlich aber bis 25. Mai 2018 nicht in Kraft sein.

Grundsätzlich sollten die Prozesse für den gesamten Ablauf der Einholung einer gültigen Einwilligungserklärung geändert werden, damit sie den neuen Regelungen entsprechen. Zum Beispiel muss alles so eingestellt sein, dass der Kunde die Einwilligungserklärung aktiv abgeben muss, d.h. das „Hackerl“ darf nicht schon vorausgefüllt sein.

Welche Maßnahmen müssen für den Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems getroffen werden?

Beim Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems muss vorher evaluiert werden, welche Prozesse schon vorhanden sind. Grundsätzlich teilt man ein Datenschutzmanagementsystem in drei Teile: Prävention, operatives Datenschutzmanagementsystem und Fehlermanagement.

Prävention erfordert eine Unterteilung in Prozess- und verhaltensorientierte Maßnahmen. Zu verhaltensorientierte Maßnahmen zählen z.B. Schulungen und Richtlinien. Besonders gut entwickeln sich prozessorientierte Maßnahmen wie Data Loss Präventions-Systeme.

Unter operativem Datenschutzmanagement versteht man unter anderem die Führung der Verfahrensverzeichnisse oder die Risikofolgenabschätzungen und die Gestaltung der Betroffenenrechte.

Bei einem Fehlermanagement sollte man einen Data Breach Meldeprozess gestalten und vorbereitet sein, wenn tatsächlich etwas passiert.

+++ Google AI-Chef: “Machine Learning ist gut für den Datenschutz” +++


Zum Datenforum 2018:

  • Wann: 20. November 2017 ab 9:00 Uhr
  • Wo: Hotel Park Royal Palace, Schloßallee 8, 1140 Wien

⇒ Hier geht es direkt zur Anmeldung
⇒ Und hier zum Programm

Deine ungelesenen Artikel:
14.10.2026

Elevator Ventures: Corporate-Venture-Fonds der RBI steigt bei Zürcher Fintech Rivero ein

Das Schweizer Fintech Rivero erhält einen neuen Investor aus Österreich: Elevator Ventures, der Beteiligungsfonds der Raiffeisen Bank International, steigt bei dem Unternehmen ein.
/artikel/elevator-ventures-corporate-venture-fonds-der-rbi-steigt-bei-zuercher-fintech-rivero-ein
14.10.2026

Elevator Ventures: Corporate-Venture-Fonds der RBI steigt bei Zürcher Fintech Rivero ein

Das Schweizer Fintech Rivero erhält einen neuen Investor aus Österreich: Elevator Ventures, der Beteiligungsfonds der Raiffeisen Bank International, steigt bei dem Unternehmen ein.
/artikel/elevator-ventures-corporate-venture-fonds-der-rbi-steigt-bei-zuercher-fintech-rivero-ein
Rivero
© Rivero - (v.l.) Stephan Wächter, Fatemeh Nikayin und Thomas Müller.

Rivero, die europäische Plattform für Zahlungsoperationen, hat heute bekanntgegeben, dass Elevator Ventures, der Corporate-Venture-Capital-Fonds der Raiffeisen Bank International (RBI), als Investor beim Schweizer Fintech eingestiegen ist. Die Partnerschaft soll Riveros weitere Expansion in Europa unterstützen, mit besonderem Fokus auf die Märkte in Zentral- und Osteuropa. Über die genaue Summe ist nichts bekannt.

Rivero: Kajo und Amiko

Rivero wurde von Thomas Müller, Fatemeh Nikayin und Stephan Wächter gegründet, um Intelligenz und Automatisierung in einige der besonders komplexen operativen Herausforderungen der Zahlungsbranche zu bringen. Die Technologie soll es Finanzinstituten ermöglichen, stark regulierte und ressourcenintensive Zahlungsprozesse zu modernisieren und manuelle Arbeitsabläufe durch intelligente Automatisierung zu ersetzen.

Die Compliance-Plattform von Rivero heißt Kajo und soll die Compliance in Zahlungsnetzwerken vereinfachen, indem sie Updates automatisch verteilt, eine Übersicht auf einen Blick liefert und fragmentierte Dokumente und Anforderungen der Zahlungsnetzwerke in ein KI-gestütztes Wissensverzeichnis verwandelt.

Die KI-gestützte Anwendung Amiko indes bringt agentische KI in das Streitfallmanagement (Dispute Management) und die Betrugsrückgewinnung. Die Lösung sortiere Fälle intelligent vor, koordiniere die nächsten sinnvollen Schritte und automatisiere Dispute-Workflows vom Eingang bis zur Lösung, während sie Agent:innen bei komplexen Fällen anleitet, die menschliche Spezialist:innen erfordern. Das soll Instituten helfen, Gelder schneller zurückzuholen, den operativen Aufwand zu reduzieren und ein besseres Erlebnis für Karteninhaber:innen zu bieten.

„Elevator Ventures von strategischer Relevanz“

Während Rivero in Europa expandiert, konzentriert sich das Unternehmen zunehmend nicht nur auf den Ausbau seiner Technologie, sondern auch auf die Stärkung seiner Position im breiteren europäischen Bankenökosystem. Für die nächste Entwicklungsphase von Rivero sei Elevator Ventures von besonderer strategischer Relevanz: Durch die Verbindung zur RBI Group und das Netzwerk in Zentral- und Osteuropa verfüge Elevator Ventures über umfangreiche Erfahrung darin, Technologieunternehmen, die Finanzinstitute bedienen, zu unterstützen und ihnen bei der Orientierung und Expansion in europäischen Bankenmärkten zu helfen, heißt es.

„Europas Finanzinstitute suchen nach besseren Wegen, zunehmend komplexe Zahlungsoperationen zu managen, und wir sehen eine große Chance, Riveros Technologie zu vielen weiteren Instituten auf dem Kontinent zu bringen“, sagt Thomas Müller, CEO von Rivero. „Da wir nun in die nächste Wachstumsphase eintreten, wollen wir Investor:innen am Tisch haben, die sowohl die Komplexität des Bankgeschäfts als auch die Märkte verstehen, in denen wir tätig sind. Die Expertise von Elevator Ventures im Finanzdienstleistungsbereich und ihr besonders starkes Netzwerk in Zentral- und Osteuropa machen sie zu einem hoch relevanten strategischen Partner für Rivero.“

Maximilian Schausberger, Managing Director bei Elevator Ventures, ergänzt: „Rivero adressiert eine Reihe operativer Herausforderungen, die für Banken und Zahlungsinstitute in ganz Europa immer wichtiger werden. Das Team verbindet tiefgehende Zahlungsverkehrsexpertise mit Technologie, die speziell auf die Anforderungen regulierter Finanzinstitute ausgelegt ist. Wir sehen eine starke Übereinstimmung zwischen Riveros Ambitionen und unserer Erfahrung und unserem Netzwerk im europäischen Bankwesen und freuen uns darauf, das Unternehmen bei seiner weiteren Expansion zu unterstützen.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Datenforum 2018: Zwei Fragen an Judith Leschanz von A1