12.01.2022

Das bietet das „Huawei Developer Accelerator“-Programm für Entwickler:innen

Huawei hat das „Developer Accelerator“-Programm ins Leben gerufen, damit Entwickler:innen ihre Ideen noch schneller realisieren können. Bewerbungen sind noch bis 31. Jänner 2022 möglich.
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Als Technologieunternehmen legt Huawei großen Wert auf die enge Beziehung zu Entwickler:innen und unterstützt sie bei jedem Schritt – angefangen vom Design und der Entwicklung von Apps, bis hin zum Testen, Veröffentlichen und Vermarkten. Um die enge Zusammenarbeit künftig noch weiter auszubauen, hat Huawei nun ein neues „Developer Accelerator“-Programm für Entwickler:innen gestartet.

Das „Developer Accelerator“-Programm

Mit dem neuen „Developer Accelerator“-Programm möchte Huawei im Jahr 2022 gute Ideen noch schneller in die Tat umsetzen.  Das Programm steht Entwickler:innen aus allen Bereichen offen und wird 50 herausragende Personen auswählen und unterstützen die damit exklusiven Zugang zu folgenden Leistungen erhalten: 

  • Mentoring von führenden Branchenexpert:innen
  • auf Entwickler:innen ausgerichtete Ressourcen 
  • technische Unterstützung bei den neuesten technologischen Innovationen und Trends 
  • Networking-Möglichkeiten mit gleichgesinnten Kolleg:innen

„Es gibt nichts, was uns mehr begeistert und inspiriert als das Potenzial von Entwickler:innen auf der ganzen Welt“, so Aoife Brodigan, Marketing-Direktorin von HMS Europe. „Wir sehen das Huawei „Developer Accelerator“-Programm als eine Gelegenheit, Innovationen voranzutreiben, indem wir brillante Köpfe ansprechen, sie mit unseren Ressourcen unterstützen und die Welt der Entwickler:innen so weiter unterstützen und ausbauen.“ 

Huawei Watch GT 3 Serie | (c) Huawei

Huawei setzt auf lokale Betreuung

Der Huawei „Developer Accelerator“ bündelt die Erfahrung, das Wissen und die Ressourcen von Huawei als führendes Technologieunternehmen und ist auf leidenschaftliche und herausragende Entwickler:innen mit frischen und wirkungsvollen Ideen zugeschnitten. Im Zentrum steht die lokale Betreuung.

In Österreich ist dafür das Team rund um Georg Hanschitz, Head of Austria, Huawei Mobile Services & Cloud mit Head of Marketing Ildiko Eori und Head of Tech Mingkang Pan für das Onboarding und die Operation von Apps zuständig. Das lokale HMS Team begleitet Österreichische App & Content Provider in die AppGallery und in weiterer Folge innerhalb des Huawei Ökosystems.

So erfolgt die Bewerbung

Um sich zu bewerben, können Entwickler:innen Ideen, die sie bereits entwickelt haben oder in Zukunft gerne erforschen würden, einreichen, samt Grund, wie genau sie vom Huawei „Developer Accelerator“-Programm profitieren können. 

Die Bewerbungsfrist des Huawei „Developer Accelerator“-Programms endet am 31. Januar 2022, Bewerbungen können hier eingereicht werden.


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Das Tumbleweed-Team © Tumbleweed

Vier Monate nachdem Tumbleweed mit „Oasis Alpha“ Österreichs ersten kommerziellen Satelliten an Bord einer SpaceX-Rakete ins All geschickt hat, vermeldet das Wiener Jungunternehmen frisches Kapital. In einer 6,9 Millionen Euro schweren Seed-Runde investieren Lead-Investor PactVC, Vanagon Ventures, Prototype Capital, EWOR sowie internationale Business Angels.

Rund 300.000 Euro aus eigenen Reihen

Auffällig ist das finanzielle Engagement der eigenen Belegschaft: Mehr als ein Drittel der 25 Mitarbeitenden steuerte insgesamt rund 300.000 Euro aus eigener Tasche bei. Der Impuls dazu kam aus dem Team selbst. „Als Founder ist das natürlich mehr, als ich mir je erträumt hätte“, sagt Co-Gründer und CEO Julian Rothenbuchner gegenüber brutkasten.

Auf Investorenseite ging die Beteiligung von EWOR auf eine persönliche Empfehlung zurück, wie Rothenbuchner erzählt: Ein befreundeter Investor war unmittelbar eingestiegen und vermittelte den Kontakt zu EWOR-CEO Daniel Dippold. „Tumbleweed hat Österreichs ersten kommerziellen Satelliten schneller in den Orbit gebracht, als die Zertifizierung eines einzigen Experiments normalerweise dauert. Julian hat genau das geliefert, was er uns beim ersten Treffen angekündigt hat — nur schneller“, so Dippold. „Jetzt kann jedes Labor und jeder Hersteller den Weltraum nutzen, ohne selbst zu einem Raumfahrtunternehmen zu werden.“

Von Mars-Plänen zur orbitalen Forschungsplattform

Einer der Tumbleweed-„Pods“ © Tumbleweed

Das ursprünglich mit dem Konzept eines windgetriebenen Marsrovers gestartete Unternehmen konzentriert sich heute auf standardisierte Experimente in der Mikrogravitation. Weil Zertifizierungen für die Internationale Raumstation ISS laut Tumbleweed oft Jahre beanspruchen, entwickelte das Startup vorzertifizierte Nutzlastbehälter („Pods“), die ab 15.000 Euro buchbar sind.

F&E-Teams aus Pharma, Biotech und Materialwissenschaften sollen so Strom- und Datenanbindung im Orbit, ohne eine eigene Satelliteninfrastruktur aufbauen zu müssen, erhalten. Dass dieses Setup im Markt greift, zeigte das Team im Sommer: Die Hardware für Oasis Alpha entstand in unter neun Monaten und flog mit vier zahlenden Kund:innen.

Drei Missionen für 2027 und Kapsel-Rückkehr ab 2028

Vorbereitungen für Oasis Alpha © Tumbleweed

Mit dem frischen Kapital will das 25-köpfige Team mit Standorten in Wien und den Niederlanden drei orbitale Missionen im Jahr 2027 für mehr als zehn Kund:innen finanzieren. Für die Raketenstarts verhandelt Tumbleweed weltweit, setzt künftig jedoch verstärkt auf europäische Partner:innen, heißt es von Seiten des Unternehmens.

„Diese Finanzierung erlaubt es uns, das zu skalieren, was wir mit unserer ersten Mission Oasis Alpha bewiesen haben: dass Mikrogravitation eine breit verfügbare industrielle Ressource sein kann. Wir freuen uns sehr darauf, diese Möglichkeit nun noch mehr Kunden zu eröffnen und letztendlich eine Zukunft zu bauen, in der Mikrogravitation genutzt wird für zehnmal bessere Krebstherapien, zehnmal bessere Halbleiter und eine zehnmal schnellere Pharmaentwicklung“, erklärt Rothenbuchner.

Parallel treibt das Startup die Folgeplattform „Oasis Beta“ voran. Die Vorbereitungen laufen, erste Kundengelder liegen laut CEO Rothenbuchner bereits auf dem Konto. Ab 2028 sollen Experimente zudem physisch zur Erde zurückgebracht werden. Dafür entwickelt das Team seit mehreren Monaten eine Kapsel, die sich im Orbit vom Satelliten trennen und mit einem Fallschirm landen soll.

So soll der Oasis Beta Satellit aussehen © Tumbleweed
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