17.05.2021

Damn Plastic & Areeka: Neuer Pop Up Store im Kaufhaus Gerngross

Das Salzburger Startup Damn Plastic eröffnet im Kaufhaus Gerngross einen Pop Up Store und verkauft dort auch Augmented Reality-Artikel der Marke Areeka.
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Areeka Sortiment
Im Pop Up Store von Damn Plastic im Traditionskaufhaus Gerngross werden u.a. Themenhefte und Erlebniskarten von Areeka angeboten. © Areeka

Erstmals sind die Augmented Reality-Produkte der Brand Areeka des Wiener Startups Amlogy im stationären Handel erhältlich. Möglich wird das durch die Zusammenarbeit mit dem Salzburger Startup Damn Plastic, das sich das Ziel Plastikmüll zu reduzieren auf die Fahnen geheftet hat. Die Salzburger betreiben von 17. Mai bis 5. Juni einen Pop Up Store im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen im Traditionskaufhaus Gerngross auf der Wiener Mariahilferstraße und präsentieren dort Alternativen zu Kunststoff und ähnlichen „Schadstoffen“ mit einem Sortiment, das sich von Haushaltsprodukten über Beauty bis hin zu Mode erstreckt.

Kooperation mit Areeka

Ebenfalls angeboten werden dort die interaktiven Augmented Reality-Themenhefte und Erlebniskarten von Areeka, die das Lernen durch den Einsatz der analogen mit digitalen Inhalten verknüpfenden Technologie effektiver und das Einprägen nachhaltiger gestalten sollen. Seit Oktober 2020 werden die genannten Produkte von der Druckerei Martini plastikfrei produziert und auf zertifiziertem, nachhaltig angebautem Papier gedruckt. Damit will das Wiener Startup Amlogy unterstreichen, dass neben nachhaltigem Lernerfolg auch eine nachhaltige Produktion im Fokus des Unternehmens steht. Erhältlich sind vier Areeka Themenhefte („Licht & Wasser“, „Eine interaktive Reise ins Alte Ägypten“, „Verkehrszeichen einfach verstehen“, „Ritter und Burgen“), sowie Areeka Erlebniskarten (Tiere und Dinosaurier). Diese können vor Ort ausprobiert und bei Gefallen gleich gekauft werden. Alles was man dazu braucht ist die kostenlose Areeka App, die aus den gescannten Abbildungen innerhalb weniger Sekunden ein 3D-Modell oder ein Video macht.

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© invest.austria

Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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